Infos für " Kinderheime " Missbrauch und Entschädigung

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      Infos für " Kinderheime " Missbrauch und Entschädigung

      evang. Kirche: Ansprechpersonen für Missbrauchspfer: ekd.de/missbrauch/ansprechpersonen.html

      Hotline: 0800 - 1 13 53 11

      Mehr Hilfe für Opfer sexuellen Missbrauchs: ekd.de/aktuell_presse/news_201…missbrauchs_hotlines.html

      kath. Kirche: Willkommen auf heimkinder-hotline.de : heimkinder-hotline.de/index.php

      Hotline: 0180 4 10 04 00


      Bundesregierung: Telefonische Anlaufstelle 0800 - 22 555 30 : beauftragte-missbrauch.de/

      Wer weitere Infos hat, bitte eintragen - Danke :)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ ()

      Landschaftsverband Westfalen-Lippe ... Entschädigung für Heimkinder

      Für die Entschädigung misshandelter Heimkinder stellt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe anderthalb Millionen Euro bereit. Das hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen. Das Geld fließt in einen Fonds, an dem sich der Bund, die Länder und die beiden großen Kirchen beteiligen. Viele Kinder, die in den 50er und 60er Jahren in Heimen untergebracht waren, wurden geschlagen, missbraucht und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Eine Studie des Landschaftsverbandes belegt: Auch in westfälischen Erziehungseinrichtungen gehörte Gewalt zum Alltag. Die Betroffenen leiden bis heute unter den Folgen. Sie sollen aus dem Entschädigungsfonds Geld für therapeutische Hilfen, aber auch Renten erhalten. Der LWL beteiligt sich an den Kosten, weil er als Behörde verantwortlich war für viele Heimeinweisungen und für die Beaufsichtigung der Heime. "Wir tragen Schuld und wollen Verantwortung übernehmen", so LWL-Jugenddezernent Hans Meyer.
      Quelle:WDR wdr.de/studio/muenster/nachrichten/index.html#r1

      Wow - soviel Geld - 1 1/2 Millionen für ehemalige Heimkinder ;( wie war das, billiger kommen die alle nicht davon und schon merkwürdig, daß auf der Homepage des LWL nix davon zu lesen ist - ich habe zumindestens nix gefunden :cursing: lwl.org/LWL/Der_LWL
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      Awo will für misshandelte Heimkinder Entschädigung zahlen

      Pinneberg. Nach Angaben von Klaus-Ulrich Sembill, Geschäftsführer der Awo-Unterelbe, hat sich die Fachkommission des Verbandes, zu der Sembill gehört, darauf geeinigt, die Gelder nach den Regularien auszuzahlen, die vom Runden Tisch Heimerziehung aufgestellt werden. Bislang haben laut Sembill vier ehemalige Bewohner des Pinneberger Awo-Heims Anträge gestellt.
      Während Bund und Länder sowie die beiden großen Kirchen zusammen 120 Millionen Euro pauschal für einen Ausgleichsfonds zahlen, will die Arbeiterwohlfahrt in jedem Einzelfall handeln. Allerdings bietet die Pinneberger Awo den Betroffenen bereits seit Langem an, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. .............. weiter
      Quelle: Hamburger Abendblatt abendblatt.de/region/pinneberg…ntschaedigung-zahlen.html

      Hoffentlich ist dann diese Einzelfall Entschädigung zum "Wohle" der ehemaligen Heimkinder und nicht um die Kasse der AWO zu schonen ?(
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      Diakonie Bayern ... Eine Million Entschädigung für Heimkinder

      Die bayerische Diakonie zahlt eine Million Euro in den Entschädigungsfonds für Heimkinder ein. Damit folgt der zweitgrößte bayerische Wohlfahrtsverband den Empfehlungen des "Runden Tisches Heimerziehung".
      Stand: 18.10.2011
      Quelle: Bayrischer Rundfunk

      Naja, die 120 Millionen für den Fond werden sie schon irgendwie zusammenbekommen ..... :lala:

      Aber was schlimm wäre, wenn die die Verwaltungskosten und sonstige Kosten die anfallen um die Anträge zubearbeiten usw. daraus entnommen würden und so wie die Gerüchteküche brodelt, wollen sie sich am Fond bedienen :cursing:
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      Entschädigung "West"

      .......
      Die Bundesregierung hat der Errichtung eines Fonds für die Opfer von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung in den 1950er bis 1970er Jahren zugestimmt. Dazu erklären die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach, und die familien- und jugendpolitische Sprecherin derCDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär:
      Quelle: Pressemeldungen.com pressemeldungen.com/2011/11/16…rhalten-wiedergutmachung/
      ...........
      Naja - das ist jetzt also tatsächlich beschlossen, warten wir mal ab, welche Kriterien festgelgt werden, wie und warum mit solch einem "Almosen" endschädigt wird ;(

      ............
      Heimkinder-Fonds kommt
      Die Bundesregierung hat die Einrichtung des Heimkinder-Fonds zum 1. Januar 2012 beschlossen. Ehemalige Heimkinder können bei regionalen Anlaufstellen bis zum 31. Dezember 2014 Anträge auf Leistungen stellen, so der Kabinettsbeschluss. Auszahlungen sollen bis 2016 möglich sein.
      Der Fonds hat ein Volumen von 120 Millionen Euro und wird zu je einem Drittel vom Bund, von den Ländern und den Kirchen getragen wird. Von 2012 an sollen aus dem Fonds Hilfen für frühere Heimkinder bezahlt werden. 20 Millionen Euro sind für Renten-Nachzahlungen vorgesehen. Der Fonds soll auch als Modell für andere Zielgruppen wie die DDR-Heimkinder und Opfer sexuellen Missbrauchs dienen. Das Bundesfamilienministerium will im Frühjahr 2012 einen Vorschlag für die Unterstützung der Opfer der DDR-Heimerziehung vorlegen.
      Quelle: Süddeutsche sueddeutsche.de/h5R38K/319762/Heimkinder-Fonds-kommt.html

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      KIKIBO schrieb:

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      Die Bundesregierung hat der Errichtung eines Fonds für die Opfer von Unrecht und Misshandlungen in der Heimerziehung in den 1950er bis 1970er Jahren zugestimmt. Dazu erklären die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach, und die familien- und jugendpolitische Sprecherin derCDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär:
      Quelle: Pressemeldungen.com pressemeldungen.com/2011/11/16…rhalten-wiedergutmachung/
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      Naja - das ist jetzt also tatsächlich beschlossen, warten wir mal ab, welche Kriterien festgelgt werden, wie und warum mit solch einem "Almosen" endschädigt wird ;(

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      Heimkinder-Fonds kommt
      Die Bundesregierung hat die Einrichtung des Heimkinder-Fonds zum 1. Januar 2012 beschlossen. Ehemalige Heimkinder können bei regionalen Anlaufstellen bis zum 31. Dezember 2014 Anträge auf Leistungen stellen, so der Kabinettsbeschluss. Auszahlungen sollen bis 2016 möglich sein.
      Der Fonds hat ein Volumen von 120 Millionen Euro und wird zu je einem Drittel vom Bund, von den Ländern und den Kirchen getragen wird. Von 2012 an sollen aus dem Fonds Hilfen für frühere Heimkinder bezahlt werden. 20 Millionen Euro sind für Renten-Nachzahlungen vorgesehen. Der Fonds soll auch als Modell für andere Zielgruppen wie die DDR-Heimkinder und Opfer sexuellen Missbrauchs dienen. Das Bundesfamilienministerium will im Frühjahr 2012 einen Vorschlag für die Unterstützung der Opfer der DDR-Heimerziehung vorlegen.
      Quelle: Süddeutsche sueddeutsche.de/h5R38K/319762/Heimkinder-Fonds-kommt.html

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      Das kann ich wohl vergessen Der scheiß damalige Heimleiter Rolf Riedel wird mir bestimt keine entschädigung geben :pillepalle: X(
      tomatschi - Deine Einrichtung - also "Riedel" zahlt natürlich nix, das geht über andere Stellen

      Ehemalige Heimkinder können bei regionalen Anlaufstellen bis zum 31. Dezember 2014 Anträge auf Leistungen stellen, so der Kabinettsbeschluss.Auszahlungen sollen bis 2016 möglich sein.

      Die werden auch noch bekannt gegeben - also am Ball bleiben :)
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      Ist eigentlich irgendwo nachzulesen, in welcher Höhe die Entschädigungszahlungen nach aktuellem Stand ausfallen "sollen"?
      Wäre interessant zu wissen, da der RTH ja auch Vorreiter bzw. Modell für die Entschädigungszahlungen ostdeutscher Heimkinder darstellen soll oder könnte.
      Nein - noch nicht wirklich ;( ich habe jedenfalls noch nichts Genaues gefunden :rotwerd:
      Jedenfalls wird Geld wenn überhaupt ein "Almosen" sein für das erlittene Leid :cursing:
      Mal abwarten - wie die genauen Kritierien sind und wie es gehändelt werden soll

      Hauptsächlich soll das Geld auch verwendet werden für Therapien usw. - nur nicht den Geschädigten soviel Geld geben - können doch eh nicht damit umgehen ihrer Meinung nach :cursing:
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      Unfassbar und traurig zugleich! Da könnt ihr ja von Glück reden, dass ihr fast alle schon das Rentenalter erreicht habt, sonst würden sie das Geld nach der Therapie und Gesundung noch in Vermittlungsgutscheine investieren, damit ihr auch wieder in die arbeitende Gesellschaft integriert werden könnt. :thumbdown: :cursing:
      Bei den ehemaligen JWH`lern könnte ich mir sowas durchaus vorstellen. Da haben ja viele noch nicht das Alter für die Rente......
      Genau - und deshalb ist es immer noch wichtig, daß wir auf die "Straße" gehen und uns bemerkbar machen, daß wir damit nicht einverstanden sind und auch - daß es anerkannt wird, daß unsere Menschenrechte verletzt wurden und wir arbeiten mussten fürn "Appel und ein Ei" - also - oft Zangsarbeit.
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      es kommt noch "besser"
      :cursing:

      Deutsche Bischofskonferenz befürchtet Zweckentfremdung von Entschädigungszahlungen für Missbrauchsopfer
      Eine Zweckentfremdung etlicher Millionen Euro Wiedergutmachungszahlungen für Missbrauchsopfer aus Erziehungsheimen befürchtet die Deutsche Bischofskonferenz (DBK). Sie fordert deshalb, die rund 120 Millionen Euro aus einem neu eingerichteten Fonds "weitgehend den Betroffenen zukommen" zu lassen. Von Januar 2012 an sollen daraus Hilfen für ehemalige Heimkinder gezahlt werden. 20 Millionen Euro sind für Rentennachzahlungen vorgesehen. Die Bischofskonferenz will nun verhindern, dass die Sozial- und Familienminister der Länder eine zweistellige Millionensumme aus dem Hilfsfonds für die Verwaltungskosten ihrer Beratungsstellen entnehmen. DBK-Sekretär Hans Langendörfer fordert dazu auf, die Anlauf- und Beratungsstellen "aus anderen Mitteln zu finanzieren". Die Bundesregierung hatte den Entschädigungsfonds, in den Länder, Bund und Kirchen zu je einem Drittel einzahlen müssen, Anfang des Jahres beschlossen.
      Quelle: Spiegel spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,798763,00.html

      Ist ja sehr lobenswert daß die sich dafür einsetzen ... aber würden sie es auch machen, wenn sie an der Umsetzung und Verteilung des Geldes beteiligt wären ????
      Ich behaupte mal, dann wäre es ihnen egal woher das Geld käme um ihre Kosten zu decken ;(
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      Erstattung geltend gemacht werden (für Baden-Württemberg bis zu 1,8 Millionen Euro)

      :thumbdown:

      Die im Zusammenhang mit der einzurichtenden Anlauf- und Beratungsstelle entstehenden Kosten können daher im Wege der (nachträglichen) Erstattung geltend gemacht werden (für Baden-Württemberg bis zu 1,8 Millionen Euro). Wie dieses Erstattungsverfahren genau ausgestaltet sein wird, steht noch nicht fest. Hierzu wird es noch weitere Gespräche zwischen dem Bund, den Kirchen, den Ländern sowie Betroffenenvertretern geben.
      Quelle: Landtag BW landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf

      :cursing: Dann wollen wir doch mal sehen, wie die weiteren Gespräche ausfallen ;(
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      Verzichtserklärung wird verlangt !!! ... Vorsicht !!!

      :thumbdown:

      Leistungen aus dem Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten.
      Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.
      Quelle: Landtag BW landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0775_d.pdf

      d.h. sollte der Europäische Gerichtshof mal etwas anderes Entscheiden, bezahlt derjenige - sollte er auch klagen - alles aus eigener Tasche und auf jede weitere Forderung - sollten die Entscheidungen der Gerichte höhere Entschädigungen ansetzen - besteht dann rechtlich kein Anspruch mehr !!!

      Lest mal bitte das ganze Schriftstück - da kann man nur mit den Ohren schlackern :cursing:


      Ihr seht daß es immer noch wichtig ist zu demonstrieren,
      denn die versuchen uns wo sie können über den Tisch zu ziehen
      :cursing:
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