Infos für " Kinderheime " Missbrauch und Entschädigung

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      Danke für deine Antwort
      ich möchte eine finanzielle Entschädigung für die Gewalt / illegale Abtreibung, die man an mir begangen hat.

      Sind die ersten Auszahlungen schon nächste Woche? Da bin ich überrascht. Es ist sicher so, dass die einzelnen Fälle gesammelt werden und dann nach und nach die Auszahlungen?

      Weißt du, wieviel das ist? Oder ist es bei jedem unterschiedlich?
      Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.....

      echo schrieb:

      Jetziger Stand: es gibt kein Geld, nur Sachleistungen in Form von Therapie, Fahrtkosten, Erleichterungen des täglichen Lebens ( z.B. Rollstuhl ), Fortbildungshilfen............in diesem Sinne. :)
      Das ich nicht lache.....Die machen es sich einfach und spekulieren auf die Dummheit der Betroffenen.

      Eine Therapie, ein Rollstuhl, usw., bekommt man auch ohne diese Entschädigung, die man beantragt hat. Mir hat man auch eine Therapie vorgeschlagen und ich sagte gleich, dass man die auch per Krankenkasse findet. Zumal ich von Therapien genug hinter mir habe und soetwas ist nicht das, was ich suche und was mir hilft. Ich halte auch nicht viel von o. g. Therapien. Ich weiß selber, was ich brauche und was mit mir los ist
      Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.....

      echo schrieb:

      KIKIBO schrieb:

      Das war fast voraus zu sehen, daß wenn die Leistungen aus dem "Heimkinderfond" nicht angerechnet werden auch "Sozialneid" aufkommt ..... "Besserstellung von ehemaligen Heimkindern" ;(

      Da kann man mal sehen, wie wenig die darüber nachgedacht haben, was sie da für einen Unsinn verzapfen.
      Natürlich wird es jetzt eine Neiddebatte geben, fühlen sich die anderen HartzIv..ler doch benachteiligt. Kann ich sogar verstehen.

      Man hätte eine Opferrente vereinbaren sollen....das wäre gerechter und machbar, und auch nicht teurer, weil: viele der HartzIV Empfänger und Empfänger der Grundsicherung fallen dann aus diesen Zahlungen heraus. Außerdem sind die meisten in einem Alter, wo sie nicht mehr sehr lange Opferrenten bekommen würden, denn der Sensemann wartet schon.
      Es gibt überall, wo es um Geld geht, Neider. Ein Karriere-Mensch verdient sich dumm und dämlich, indem er bewusst Anderen das Geld aus der Tasche zieht.

      Auf dieser Welt zählt anscheinend nicht die Gerechtigkeit, sondern das Gesetz des Stärkeren. Die Leute, die mich zu dieser illegalen Abtreibung gezwungen habe, machten auch Karriere und sind zum Teil Unternehmer, haben jetzt Geld wie Heu

      Sozialpädagogen, die mit Pädagogik nix am Hut haben
      Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.....

      Aber heidschi bumbeidschi bum bum

      Opfer von Missbrauch in westdeutschen Kinderheimen kämpfen noch immer um angemessene Entschädigung
      .......... Wir reden über den aktuellen Stand der Dinge. Der ist unerfreulich. Denn seit der Bundestag den Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung folgte und im Juli 2011 die Einrichtung und Finanzierung des Fonds »Heimerziehung« beschloss, seit dem kann man getrost von einem Skandal sprechen.
      Es geht um Geld. Die ehemaligen Heimkinder haben eine pauschale Entschädigung vorgeschlagen: Monatsrente von 300 Euro oder wahlweise eine Einmalzahlung von 54 000 Euro. Bekommen haben sie die seit dem 1. Januar 2012 praktizierte Fondslösung von 120 Millionen Euro, die auf Sachhilfe, Rentenausgleich und Therapie orientiert. Das klingt zunächst gut, geht aber an der Lebenswirklichkeit vieler Betroffener vorbei. .......... weiter lesen
      Quelle: neues-deutschland.de/artikel/2…-bumbeidschi-bum-bum.html

      ;(
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Entschädigung ohne Beweise..???

      Ich habe mich in Köln bie einem Herrn Moeller erkundigt und war auch schon bei der EV. Kirche im Rheinland / Düsseldorf, bie der ich ein Protokoll der Geschehnisse eingereicht habe.

      Herr Moeller sagte auch, dass es bei schlecht aussieht, weil ich vom Arbeitsamt dort hinkam. Der Fond wäre aber nur für ehem. Kinder, die auf Grund von Jugendhilfe dort hinkamen

      Leider habe ich auch keine Untelagen mehr, dass ich von 1973 - 1974 in der ´Kaiserswerther Diakonie untergebracht war. Alles ist nach so vielen Jahren vernichtet. Ist die Frage, ob diese Unterlagen von mir überhaupt damals schon aus Angst, dass etwas rauskommt, von den Mitarbeitern vernichtet wurden.

      Kann man da überhaupt etwas machen?
      Es gibt nichts Gutes, außer, man tut es.....
      Es sind aber trotzdem ungerechte Dinge an mir passiert und ich war minderjährig und eine so genannte Schutzbefohlene. Jedenfalls werde ich trotz allem schauen, was sich da machen lässt. Ich war ja keine Mitarbeiterin, sondern eines der Mädchen. Ich war in einer Abhängigkeitsbeziehung


      Trotzdem Danke für deine Antwort
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      Bilanz der Heimkinder-Hotline ... "Ein wichtiger Schritt zur Aufklärung und Aufmerksamkeit"

      ........... Seit Januar 2010 haben sich 909 Betroffene bei der Heimkinder-Hotline gemeldet.
      Die Hotline war das erste bundesweite Angebot dieser Art für ehemalige Heimkinder. Sie richtete sich an Betroffene, die zwischen 1945 und 1975 in katholischen Einrichtungen schlechte Erfahrungen gemacht hatten.
      Von den 909 Betroffenen haben 645 telefonisch und 264 im Rahmen einer Online-Beratung die Hotline genutzt. Insgesamt gab es 1.959 telefonische Beratungsgespräche, die meistens zwischen 15 und 60 Minuten dauerten.
      Unter den Anrufern, die überwiegend im Alter zwischen 40 und 70 Jahren waren, befanden sich mit 55 Prozent etwas mehr Männer als Frauen (44 Prozent)
      Von den Anrufern der Hotline berichteten 73 Prozent den Beraterinnen und Beratern von körperlichen Strafen, 53 Prozent von Abwertungen, 48 Prozent von Demütigungen und 46 Prozent von einer rigiden Disziplin. 243 Anrufer gaben an, sexuellen Missbrauch durch Erwachsene im Heim, in der Gruppe oder durch Menschen außerhalb des Heims erfahren zu haben.
      Viele Betroffene leiden noch heute unter ihren damaligen Erfahrungen. Sie berichten von Ängsten und Zwängen, mangelndem Selbstwertgefühl und Bindungsunfähigkeit, von gescheiterten Beziehungen zu Partnern und Kindern sowie psychischen Störungen und körperlichen Erkrankungen.
      Einsamkeit war vor allem bei alleinstehenden alten Menschen ein wichtiges Thema. . ............. weiter lesen
      Quelle: verbaende.com/news.php/Bilanz-…nd-Aufmerksamkeit?m=84406

      Die Hotline wird am 1. 7. 2012 abgeschaltet
      :!:
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      genau Faceless: .....sehr lapidar und dezent ausgedrückt... :cursing:
      Sie können oder wollen es wohl auch nicht anders :thumbdown:


      Die Heimkinder-Hotline der katholischen Kirche endet ... Gedemütigt und missbraucht
      ............. Die Heimkinder-Hotline der katholischen Kirche schließt am Samstag. Das gab die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn bekannt. "Nach einer mehrjährigen erfolgreichen Arbeit ist dieses Angebot der Kirche nicht länger notwendig, weil unterdessen sehr gute andere Angebote geschaffen wurden", erklärte der Bischofskonferenz-Vorsitzende, Erzbischof Robert Zollitsch. .......... weiter lesen
      Quelle: Domradio domradio.de/aktuell/82607/gedemuetigt-und-missbraucht.html
      und das Geld dafür können sie sich jetzt auch sparen, schließlich müssen sie ja einwenig in den Fonds zahlen :mecker1:
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      Die Hotline wird am 1. 7. 2012 abgeschaltet

      Vor zwei Jahren hat die katholische Kirche eine Hotline für ehemalige Heimkinder eingerichtet, die Opfer von Gewalt geworden sind.
      Nun wird das Angebot eingestellt – die Betroffenen fühlen sich alleingelassen. .........weiter lesen
      Quelle: dw.de/dw/article/0,,16051621,0…ca=de-rss-de-all-1119-rdf

      Wieder sich einer direkten Konfrontation mit den Opfern entledigt :cursing:
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      So wie es aussieht wird wohl niemand der ehemaligen Heimkinder auch nur einen Euro Bargeld bekommen.
      Alles Geld aus diesem Fond, der seinen Namen nicht verdient hat, wird wohl für Verwaltungsaufgaben und für Therapien die keiner braucht draufgehen und die Raffkes und Geier werden schon in den Startlöchern stehen um ihren Teil vom Kuchen abzubekommen.
      Sorry ich vergaß, all diese Organisationen die sich erst zu dem Zeitpunkt gegründet haben als feststand das es Geld aus einem Entschädigungsfond gibt, haben ja nur ein Ziel und das ist den ehemaligen Heimkindern zuhelfen.
      Das ihre Nase dabei golden wird, werden sie natürlich niemanden auf die Nase binden.
      :D :D :D
      Oweh Anatol - wie kannst Du nur an deren ehrenhaften Gesinnung zweifeln ... tztztztz

      Aber Recht hast - wo und wie jetzt Vereine und Initiativen überall entstehen ........ mir dreht sich schon der Magen um und ich kann nur noch :kotz: und diejenigen nicht vergessen, die den Anspruch erheben alleine für uns sprechen zu wollen :cursing:
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      Abschlussbericht ... Hotline für ehemalige Heimkinder

      KIKIBO schrieb:

      Die telefonische Heimkinder-Hotline Tel.: 01804 100 400 ist
      bis zum 30.06.2012 erreichbar: danach wird sie abgeschaltet :!:


      Die Hotline für ehemalige Heimkinder der 50er und 60er Jahre wurde am 13.01.2010 eröffnet.
      Im Laufe der Zeit erwies es sich aber als realistischer, die 70er Jahre mit hinzuzunehmen. Im Abschlussbericht des Runden Tisches Heimerziehung (RTH) heißt es, es sei „…davon auszugehen, dass die problematischen Verhältnisse bis weit in die 1970er Jahre hineinreichten – auch wenn ab Ende der 1960er Jahre eine breite und umfassende Reform einsetzte.
      Die Epoche `50er und 60er Jahre´, auf die sich der Runde Tisch bezieht, ist begrifflich nicht auf die Zeit bis 1969 begrenzt. Vielmehr reicht sie bis in die 1970er Jahre hinein, die auch für die Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung maßgebend wurde“ (Abschlussbericht RTH 2010, S.4).
      Nach zweieinhalb Jahren endet nun die Arbeit an der Hotline zum 30.06.2012.
      Wir laden Sie herzlich zur Lektüre des Abschlussberichts ein. .............. weiter lesen
      Quelle: dbk.de/fileadmin/redaktion/div…ht_Heimkinder-Hotline.pdf
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      Abschlussbericht zur Hotline für Betroffene sexuellen Missbrauchs


      Heute nun wurde der Abschlussbericht vorgelegt


      Deutsche Bischofskonferenz stellt Abschlussbericht zur Hotline für Betroffene sexuellen Missbrauchs vor
      Auch zukünftig gründliche Aufarbeitung und umfangreiche Beratungsangebote
      Die
      Deutsche Bischofskonferenz und die Lebensberatung des Bistums Trier
      haben heute in Trier den „Tätigkeitsbericht zum Abschluss der
      Telefonhotline der Deutschen Bischofskonferenz für Betroffene sexuellen
      Missbrauchs“ vorgestellt. ...........weiter lesen
      Quelle: DBK
      dbk.de/presse/details/?pressei…d2142095692fbf087509de363


      Mich es an, wie "erschüttert" heute wieder alle getan haben :thumbdown:

      Vor zwei Jahren hat die katholische Kirche eine Hotline für ehemalige Heimkinder eingerichtet, die Opfer von Gewalt geworden sind.
      Nun wird das Angebot eingestellt – die Betroffenen fühlen sich alleingelassen. .........weiter lesen
      Quelle: dw.de/dw/article/0,,16051621,0…ca=de-rss-de-all-1119-rdf

      Wieder sich einer direkten Konfrontation mit den Opfern entledigt :cursing:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Das, was die katholische KIrche spätestens in den 40 Jahren begonnen
      hat und bis dato noch um nichts geändert hat - sind also mal so 60 - 70
      nach 2 Jahren aufgearbeitet haben. Denn nichts anderes heißt diese
      Meldung, die heute über die Nachrichten verbreitet wurde.

      Gestern erst das neueste - bekannt gewordene - Verbrechen durch zwei
      kath. Krankenhäuser, in dem sie eine mutmaßlich vergewaltigte Frau, nach
      dem sie durch K. O.-Tropfen wehr- und willenlos gemacht wurde abgewiesen
      wurde zu einer gyneakologischen Untersuchung.

      Und wieder kann natürlich wie in all den langen Jahrzehnten keiner was
      dafür.

      Wenn man sich schon die Begründung für die Verweigerung anhört, die darin
      gipfelte, dass man ja keine "Pille danach" vorrätig halten dürfe, dann sieht man
      schon wieder die kaltschnäuzigkeit, die sich vom Pontifex Maximus bis hinter
      kleinsten Winkel in den Kirchen und Klöstern eingenistet hat.

      Bibel schrieb:

      "Was ihr einem der geringesten Brüder und Schwestern getan habt,
      das habt ihr mir getan."


      Daran sieht man mal wieder, was deren oberster Dienstherr, den sie Jesus nennen
      in Wahrheit für dieses elendige Pack hinter und vor den Klostermauern bedeutet.

      Ausrotten - mehr haben sie nicht verdient.

      Missbrauch in katholischer Kirche „Erschütternde Ergebnisse“

      Priester haben ihre sexuellen Übergriffe auf Minderjährige zumeist vorsätzlich geplant - und sich Opfer sogar gegenseitig zugeschoben. Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, Bischof Ackermann, zeigt sich "entsetzt und beschämt". ........
      ...... „Geplante Gewalt“
      In drei Viertel der Fälle wurden dabei Funktionsträger aus dem kirchlichen Raum sexueller Gewalt bezichtigt, wobei das Gros der Taten viele Jahrzehnte zurückliegt. Zu jeder Zeit aber sei sexuelle Gewalt überwiegend „planvoll“ ausgeübt worden, und nicht spontan oder als Folge situativer Enthemmung. .......
      ........ Täter schoben sich Opfer gegenseitig zu
      Allerdings enthielten die Berichte der Opfer auch Hinweise auf männliche und auch weibliche Täter, die im Schutz von Institutionen oder Einrichtungen „standortübergreifend“ kooperiert hätten - will sagen, einander die zumeist schutzbedürftigen Opfer zugeführt hätten. .....
      Quelle: FAZ faz.net/aktuell/politik/inland…-ergebnisse-12028299.html

      Und trotz dieser Erkenntnisse - oder gerade deswegen - versucht die Kirche eine rückhaltlose Aufarbeitung zu unterbinden :cursing:

      Da kann ich nur
      Lebe im Heute
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