Fonds-Heimerziehung "Ost" (ehemalige DDR) ... Anlauf- und Beratungsstellen und weitere Infos

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      Volkmar, schüttel die Asche wieder von Deinem Haupt, dafür besteht überhaupt kein Grund!

      Ich kann mir gut vorstellen, daß Du im Moment etwas Zeit brauchst Deine Gedanken, Stimmungen und Gefühle zu sortieren.
      Mir ging es vor Jahren auch nicht anders als ich das erste mal nach vielen Jahren "mein Heim" besuchte.

      Lass Dir Zeit - aber schön wenn Du dann etwas schreibst :)
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      ...immer mit der Ruhe

      Hallo Volkmar....lass Dir alle Zeit, die Du brauchst.
      Es ist nicht so, dass es einem am Arsch vorbeigeht, wenn man nach vielen Jahren mit dem konfrontiert wird, was man hinter sich gelassen hat und besonders schlimm war.

      Aber nicht resignieren ... wir sind WARTEN gewohnt ....... es braucht alles seine Zeit und mehr wie arbeiten, können auch die in den
      Anlaufstellen nicht.
      Wie 1990 beim Arbeitsamt...grins.....da wusste auch keiner, wo BOHM wohnt !

      Also "meine Anlaufstelle" in Leipzig war heute gegen 15.00 Uhr schon mal telefonisch nicht erreichbar.
      10 x Klingelton und dann Besetztzeichen....das hat schon erst einmal für mein Dafürhalten überhaupt kein Nivau...ja so meckert
      der Whisky schon.

      Liebe Grüsse an euch alle
      von Whisky, dem Federvieh aus Sachsen .....KIKI ich drück DICH
      :knuddel:
      :knuddel: zurück mein Whisky :D

      Die Erfahrung tel. jemand zu erreichen habe ich auch hinter mir - bei x Versuchen nix - aber demnächst werde ich mal nen Tele-Marathon :peggy1: hinlegen und dann mal sehen ob ich nicht endlich die richtige Person an den Hörer bekomme und das ist "West" wo es sich ja normaler weisse langsam eingespielt haben müsste ;(
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      29.06.2012 - Konstituierende Sitzung des Fonds "Heimerziehung in der DDR"

      Am 22. Juni 2012 fand die konstituierende Sitzung des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ statt.
      Zum Vorsitzenden des Lenkungsausschuss des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ wurde Herr Stoppe (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Frau Reinhardt (Freistaat Thüringen, Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit) gewählt.
      Als Ombudsperson der Betroffenen wurde Herr Prof. Schruth und als sein Vertreter Herr Ralf Weber benannt.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/aktuell…c3334a40d306434999b0e1144

      Lenkungsausschusses
      Aufgaben des Lenkungsausschusses
      Der Lenkungsausschuss beschließt den Leitfaden für die Gewährung von Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der DDR“, nach denen Leistungen aus dem Fonds an Betroffene gewährt werden. Des Weiteren nimmt er die Aufgabe der Kontrolle und Steuerung des Fonds wahr.
      Die Sitzungen des Lenkungsausschusses sind nicht öffentlich, wichtige Ergebnisse der Sitzungen werden hier veröffentlicht.
      Mitglieder des Lenkungsausschusses
      Der Lenkungsausschuss besteht aus vier Vertreterinnen und Vertretern der Errichter.
      Vonder Bundesregierung wurden Lutz Stroppe, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Dagmar Hesse, Bundesministerium des Innern benannt.
      Seitens der Länder wurden für den Lenkungsausschuss Martina Reinhardt, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und Andreas Hilliger, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg benannt.
      Vorsitzender des Lenkungsausschusses ist Lutz Stroppe. Martina Reinhardt nimmt den stellvertretenden Vorsitz wahr.
      Zur Wahrung der Belange der ehemaligen Heimkinder hat der Lenkungsausschuss analog dem „Fonds Heimerziehung West“ eine Ombudsperson benannt, die vor Beschlüssen des Lenkungsausschusses zu hören ist und die mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnimmt.
      Prof. Dr. Peter Schruth wurde zur Ombudsperson berufen. Als sein Vertreter wurde Ralf Weber benannt.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/fonds/f…gsausschuss-ddr.html#c189
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      Bundesargentur für Arbeit ...


      Zuwendungen aus dem Fonds Heimerziehung


      Ebene 1 Wissensdatenbank SGB II
      Ebene 2 §§ 7 bis 13 - Anspruchsvoraussetzungen
      Ebene 3 § 11a - Nicht zu berücksichtigendes Einkommen

      Zum 1. Januar 2012 ist der Fonds „Heimerziehung West“ und zum 1. Juli 2012 der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ unter finanzieller Beteiligung des Bundes, der jeweiligen Bundesländer sowie der evangelischen und katholischen Kirche errichtet worden. Beide Fonds haben den Zweck, bis heute andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen bzw. abzumildern. Diese Hilfestellung richtet sich an Personen, die während ihrer Kinderzeit in einem Kinderheim in Westdeutschland (1949 bis 1975) oder in der ehemaligen DDR (1949 bis 1990) untergebracht waren und dort Leid oder Unrecht erlitten haben. Betroffene können Leistungen aus dem Fondsteil „Rentenersatzleistungen“ zum Ausgleich nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge bei Zwangsarbeit und/oder dem Fondsteil „Folgeschäden aus der Heimerziehung“ zur Aufarbeitung negativer Erlebnisse aus der Zeit der Heimerziehung erhalten. Überwiegend werden Geldleistungen erbracht, möglich sind aber auch Sachleistungen oder Heilmittel. Es handelt sich dabei um Beträge in Höhe von bis zu 1.000 Euro, die Rentenersatzleistungen können wesentlich höher ausfallen. Sind diese Leistungen ganz oder teilweise als Einkommen zu berücksichtigen?

      Sämtliche Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung West“ oder dem Fonds „Heimerziehung Ost“ sind in Anwendung des § 11a Abs. 5 Nr. 1 SGB II privilegiert und daher nicht als Einkommen zu berücksichtigen.

      Begründung:
      Nach § 11a Abs. 5 Nr. 1 SGB II sind Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre.

      Die Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung werden als Ergebnis einer politischen Initiative (Runder Tisch Heimerziehung) als eine Art Schadensersatz zur Anerkennung von erlittenem Unrecht erbracht. Allerdings handelt es sich um freiwillige Leistungen aus einer privatrechtlichen Stiftung, auf deren Erbringung die Betroffenen keinerlei Rechtsanspruch haben.

      Die Berücksichtigung als Einkommen würde daneben für die betroffenen Personen eine unbillige Härte darstellen, weil eventuelle privatrechtliche Schadensersatzansprüche aufgrund des großen zeitlichen Abstands zu den Ereignissen bereits verjährt sind.

      Achtung:
      Aufgrund der besonderen Zweckbestimmung dieser Leistungen, die noch weit nach dem eigentlichen Zufluss der Zahlungen greift, ist auch bei der Vermögensprüfung eine besondere Härte i. S. d. § 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 6 SGB II gegeben. Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung sind nicht als Vermögen zu berücksichtigen

      Veröffentlicht: 17.07.12
      Quelle: arbeitsagentur.de/nn_434188/ze…-Fonds-Heimerziehung.html

      :thumbsup:
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      Leistung aus Fond

      Hallo KIKIBO,

      das hat man mir heute auch in der Beratungsstelle gesagt.

      Ist gut zu wissen denn dadurch melden sich vielleicht noch mehr ehemaligen Heimkinder. Die bisher angst davor hatten das ihnen solche Leiszungen und Zuwendungen von ihrem 4er abgezogen wird.

      Volkmar

      Zusätzliche Angebote ehem. DDR

      Ehemalige Heimkinder aus der damaligen DDR haben die Möglichkeit, bei den örtlichen Landgerichten einen Antrag auf Rehabilitierung zu stellen. Grundlage bietet das SED Unrechtsbeseitigungsgesetz und das „Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG). Rehabilitiert werden ehemalige Heimkinder, deren Heimaufenthalte in Verbindung mit politischer Verfolgung stehen. Für Heimkinder mit Aufenthalt in dem ehemaligen Jugendwerkhof Torgau besteht eine gute Aussicht auf Rehabilitierung. Zu prüfen ist auch, ob Leistungen aus dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) in Frage kommen.
      Quelle: abeh-berlin.de/beratungsangebot/ddr-1945-1989/

      Zur Beratung stehen Ihnen folgende Stellen zur Verfügung:
      Bürgerbüro e.V. , Beratung von Heimkindern und Opfern der DDR-Jugendhilfe:
      buergerbuero-berlin.de/

      Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur:
      beratungsstelle-gegenwind.de/

      Der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Herr Jens Planer Friedrich berät Sie umfassend über die rechtlichen Fragen des Reha-Verfahrens
      berlin.de/lstu/beratung/buergerberatung.html

      und über die Möglichkeiten der Aktenrecherche für ehemalige DDR-Heimkinder.
      berlin.de/lstu/beratung/antrag.html

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      Hallo, meine Lieben

      Hallo, meine Lieben .... ich möchte euch gerne an meinem Erfolg teilhaben lassen und vor allem jedem Einzelnem, der noch
      resigniert etwas MUT machen !
      KEINER soll den Kopf wie der Vogel Strauss in den Sand stecken, sondern Kopf hoch und seine Rechte einfordern.

      Ich wende mich erst mal besonders an die Älteren unter uns, speziell an die, die um die Anrechnung der Jahre im Heim
      zur Altersrente beschissen worden sind.
      Es gibt eine Lösung, die Anlaufstellen kümmern sich darum ..,. auch wenn keine Unterlagen mehr da sind.
      Allerdings sind dann längere Wartezeiten von jedem Einzelnen zu akzeptieren. ..,. und das sicher auch für euch - verständlicherweise !

      Meine Unterlagen sind nach dem gestrigen Gespräch in der Anlaufstelle und nach meiner Unterschriftsleistung sofort per Fax nach Köln gegangen, von hier gehen diese zum Staatsministerium und das Geld wird auch von hier überwiesen.
      Es wird höchstens 14 Tage bis zur Überweisung dauern, ich bekomme für 3 Jahre den monatlichen Pauschalbetrag von 300,00 EURO
      ausgezahlt.

      Dir meine KIKI danke ich für Deine Hartnäckigkeit ... ich melde mich ...

      Liebe Grüsse von Whisky, dem Federvieh aus Sachsen

      Der Lenkungsausschuss Fonds „Heimerziehung in der DDR“ tagte am 29. August 2012.

      In der Sitzung am 29. August befasste sich der Lenkungsausschuss mit einer Vielzahl von Fragen zur konkreten Umsetzung des Fonds aber auch mit verwaltungstechnischen Abläufen.
      Wichtige Ergebnisse:
      - Erste Vereinbarungen geschlossen
      Während sich Anfang Juli zum Start des Fonds eine Vielzahl von Betroffenen beim Infotelefon über Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ und die zuständige Anlauf- und Beratungsstelle informierten und in den letzten Wochen viele Beratungsgespräche in den Anlauf- und Beratungsstellen in den Ländern stattfanden, sind mittlerweile die ersten Vereinbarungen geschlossen und die ersten Gelder an ehemalige Heimkinder ausgezahlt worden.
      - Verbesserungen in der administrativen Umsetzung
      Möglichkeiten der Beschleunigung von Bearbeitungsprozessen wurden in der Sitzung besprochen und Festlegungen zur Gewährleistung einer einheitlichen Anwendung der Leistungsleitlinien in den Anlauf- und Beratungsstellen getroffen.
      - Leistungen des Fonds bleiben Einkommenssteuerfrei
      Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der DDR“, also sowohl „Sachleistungen“ als auch „Rentenersatzleistungen“, werden einkommenssteuerrechtlich nicht berücksichtigt, da der Entschädigungscharakter überwiegt. Darüber besteht Einvernehmen zwischen dem Bundesfinanzministerium und den Obersten Finanzbehörden der Länder.
      - Enge Zusammenarbeit mit dem Fonds „Heimerziehung West“
      Beschlossen wurde die enge Zusammenarbeit mit dem Fonds „Heimerziehung West“ mit dem Ziel der Abstimmung gemeinsamer Verfahrensregelungen in Bezug auf die Leistungsgewährung. In vielen Bereichen gibt es ähnliche Herausforderungen bei der Umsetzung.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/fileadm…schuss_DDR_29_08_2012.pdf

      Also wenn ich das so lese .... für mich sollten dies alles Selbstverständlichkeiten sein ;(
      Aber gut, daß man die Beschlüsse gefasst hat ... :whistling:



      Mitglieder des Lenkungsausschusses
      Der Lenkungsausschuss besteht aus vier Vertreterinnen und Vertretern der Errichter.


      Von der Bundesregierung wurden Regina Kraushaar, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Dagmar Hesse, Bundesministerium des Innern benannt.
      Seitens der Länder wurden für den Lenkungsausschuss Martina Reinhardt, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit und Andreas Hilliger, Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg benannt.
      Vorsitzender des Lenkungsausschusses ist Lutz Stroppe. Martina Reinhardt nimmt den stellvertretenden Vorsitz wahr.
      Zur Wahrung der Belange der ehemaligen Heimkinder hat der Lenkungsausschuss analog dem „Fonds Heimerziehung West“ eine Ombudsperson benannt, die vor Beschlüssen des Lenkungsausschusses zu hören ist und die mit beratender Stimme an den Sitzungen teilnimmt. Prof. Dr. Peter Schruth wurde zur Ombudsperson berufen. Als sein Vertreter wurde Ralf Weber benannt.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/fonds/f…enkungsausschuss-ddr.html
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      Rein akustisch habe ich da einiges nicht verstanden;
      logisch dann auch, dass ich mir aus der Rede her nicht klar darüber bin,

      ob man sich hier dafür (?) oder gegen eine Wiedergutmachung ausgesprochen hat,
      wenn Behinderungen nicht direkt oder auch indirekt auf die Heimunterbringung /
      Heimzeit zurück zu führen sind.

      Heißt: Die Heimkinder, die keine bleibenden körperlichen Schäden davon getragen haben,
      brauchen erst gar nicht versuchen, einen Antrag zu stellen, obwohl sie letztendlich ja
      genau so körperlich wie auch psyschich misshandelt wurden, wie andere Heimkinder auch.

      Mir wurde in einem Vorab-Gespräch mitgeteilt, wenn mein derzeitiger Zustand nicht auf
      Folgeschäden zurückzuführen sind, habe ich nichts zu erwarten. Eine Geldleistung so quasi
      als Entschuldigung für erlittenes Unrecht in den 15 Jahren (1941 - 1956) sei nicht vorgesehen
      und die meiste Arbeit, die wir im Heim und ihren Einrichtungen geleistet haben, sei notwendig
      gewesen als sogen. Erziehungsmaßnahme und Heranführung an das Arbeitsleben; auch sollte
      es die Einsicht zu sozialem Verhalten fördern.

      Ja, wenn das so ist, brauchen Zigtausende Heimkinder sich erst gar nicht bemühen.
      Ich hatte vergangenen Dienstag (also vorgestern) bei meinem zweiten Besuch in der Berliner Anlaufstelle extra nochmal nachgefragt ob Folgeschäden nachgewiesen werden müssen, was man verneinte.
      Im übrigen herrscht in der Berliner Anlaufstelle, welche ja für West- wie Ostheimkinder zuständig ist, totales Chaos und lange Wartezeiten sind vorprogrammiert.
      Vor vier Wochen habe ich meine Kontaktdaten hinterlassen und warte seitdem auf einen Termin zur Antragsstellung.
      Ehrlich gesagt, mache ich mir wenig Hoffnung.......
      Wenn man sich so die Berichte von den einzelnen Beratungsstellen durch liest, stellt man fest - daß ganz unterschiedlich gehandelt wird.
      Je nachdem wo man seinen Antrag stellt - kann man Glück haben oder nicht ;(

      1PS ich würde mir einen Termin in der Beratungsstelle geben lassen und hinfahren, dafür gibts es ne Kostenpauschale von 250,- € und vor Ort mit denen alles bereden
      Wir sind keine Bittsteller und gegängelt wie zur Heimzeit brauchen wir auch uns auch nicht von den Anlaufstellen lassen :!:

      Aber ich habe schon gehört, daß dies in einigen üblich ist :thumbdown:

      Und Faceless - immer wieder anrufen und denen solange auf die Füsse treten bis sie Dir einen Termin geben - Berlin, daß konnte man ja schon lesen hat Probleme

      Probiere es doch mal hier:
      Ab Mittwoch, dem 15.8., gibt es zusätzlich das von freiwilligen Mitarbeiter_innen angebotene Info-Telefon.
      Die Telefonnummer:
      030 – 854 054 97
      Das Info-Telefon ist (in der Regel) zu folgenden Zeiten besetzt:
      Mo, Mi, Do 14-17 Uhr ... Fr 11-14 Uhr

      - oder Du gehst mal hierhin:
      Offene Tür: jeden Dienstag von 15-17 Uhr.
      Für persönliche Terminvereinbarungen und zum Kennenlernen Ihrer BeraterInnen. Sie können Fragen zum Fonds-Heimerziehung stellen, sich über die weiteren Angebote der Berliner Beratungsstelle informieren und Anregungen einbringen. Sie können ohne Termin kommen. Die Räume der
      Beratungsstelle finden Sie im Erdgeschoss, Flur rechts, Raum 25 und 27.
      abeh-berlin.de/
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      Zu der offenen Tür am Dienstag war ich ja..... da sitzen dann viele Heimis an den Tischen und unterhalten sich.... und werden beraten von freiwilligen Mitarbeitern - ehemalige Heimis.... die eigentlichen Sachbearbeiter bzw. Berater halten sich bedeckt...... warten auf Termin, warten bis du dran bist.
      So läufts ab..... in der Hauptstadt
      Dann gibt es noch Grüppchen die ein bisschen Stunk machen........ dort ists wie in einer Kneipe :)
      Deswegen: Ich erhoffe mir Null
      hallo Faceless,

      ich selber kann das nicht verstehen das es in Berlin so ein Durcheinander gibt und man lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
      Vielleicht kann da eine Beschwerde Abhilfe schaffen. Denn immerhin hat man ja im Vorfeld von einer zügigen Bearbeitung der Anliegen gesprochen.

      Hier in Leipzig ist es anders, zwar sind die Termine bis April 2013 schon ausgebucht, aber man kann sich auch per Post oder mail an die Stelle wenden und bekommt nicht erst 4 Wochen später eine Antwort.
      Ich selber hatte schon zwei Termine der Rest wird nun per Mail gemacht.
      Hier in Leipzig sind schon 950 Fälle registriert und in Bearbeitung, so sagte man mir es, aber tä#glich kommen noch hunderte Mails oder Anrufe an. Ich habe aber auch schon gehört das man mit dem Telefon wenig Glück haben soll.

      Ich selber habe mich erstmals über das Ministerium per Mail gewandt und daher hatte man schon alle Unterlagen und Daten vor Ort, das ist ja vielleicht auch noch ein Weg um die Bearbeitung voranzubringen.

      Aber wie KIKIBO schon sagt nicht locker lassen.

      Gruß Volkmar
      Volker es liegt wohl mehr daran, dass die Berliner Anlaufstelle wieder neu strukturiert werden musste, weil die erste Leiterin das Handtuch geworfen hat. Sie müssen zu dem beide Fonds gleichzeitig nachvollziehen, was in den restlichen Anlaufstellen nicht so ist, denn sie haben entweder Ost oder West. Gleichzeitig ist dort auch ein Begegnungscafe mit angeschlossen, was Faceless gut beschrieben hat.
      lg. Yvonne G.
      :winke: Jeder Tag ist ein neuer Tag :winke:
      Meine Heimzeit
      von Feb.1969-juli 1970 katholisches Kinderheim in Birkenwerder/BL-Brandenburg
      von 30. August 1972 bis September 1979 Kinder- und Jugendwohnheim Minna Fritsch /Berlin-Buchholz
      Die Berliner Anlaufstelle ist seit Mai in neuer Besetzung und da sollte es langsam wieder "normal" laufen ;(

      Und es ist egal ob dort Ost und West bearbeitet werden muss - das ist zu schaffen

      In NRW sind zwei Anlaufstellen für 18 Millionen Bürger - allso auch entsprechend viele Ehemalige und dort funktioniert es prima.
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      Der Lenkungsausschuss Fonds „Heimerziehung West“ und der Lenkungsausschuss Fonds „Heimerziehung in der DDR“ haben am 29. Oktober 2012 gemeinsam getagt.

      Erstmals haben sich am 29. Oktober 2012 die Lenkungsausschüsse des Fonds „Heimerziehung West“ und des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ in einer gemeinsamen Sitzung zu Fragen der Umsetzung beider Fonds verständigt.
      Damit wurde auch dem Beschluss des Lenkungsausschusses Fonds „Heimerziehung West“ vom 16. August 2012 und des Lenkungsausschusses Fonds „Heimerziehung in der DDR“ vom 29. August 2012 Rechnung getragen.
      Dort hatte man vereinbart die Zusammenarbeit zu verstärken, da die Herausforderungen bei der Umsetzung ähnlich sind und es darum geht, Synergien in der Umsetzung im Interesse der Betroffenen zu erreichen.
      Unter Leitung der neuen Vorsitzenden beider Fonds, Frau Regina Kraushaar aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, konnten unter anderem folgende Ergebnisse vereinbart werden:
      - FAQs für Betroffene und Interessierte

      Neben den umfangreichen Informationen auf der Website fonds-heimerziehung.de werden Betroffenen und Interessierten FAQs zur Verfügung gestellt. Diese werden in Kürze im Bereich „Angebote für Betroffene“ eingestellt.
      - Stand der Umsetzung der Fonds Heimerziehung
      Fonds „Heimerziehung West“:
      Bis zum 26.10.2012 konnten 2.175 Vereinbarungen durch die Geschäftsstelle des Fonds „Heimerziehung West“ abschließend bearbeitet werden. Die Gesamtsumme aller abgeschlossenen Vereinbarungen beläuft sich auf 12.448.987,29 Euro. Der Betrag verteilt sich auf 2.451.507,29 Euro für den materiellen Hilfebedarf und 9.997.480,00 Euro für Rentenersatzleistungen.

      Fonds „Heimerziehung in der DDR“
      Die Geschäftsstelle des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ hat bis 26.10.2012 bereits 226 Vereinbarungen abschließend bearbeitet. Die Gesamtsumme aller abgeschlossenen Vereinbarungen für den Fonds „Heimerziehung in der DDR“ beläuft sich auf insgesamt 604.703,78 Euro. Der Betrag verteilt sich auf 167.903,78 Euro für den materiellen Hilfebedarf und 436.800,00 Euro für Rentenersatzleistungen.

      - Aktuelle Information zum Verhältnis der Fonds Heimerziehung zum geplanten Hilfesystem für Opfer sexuellen Missbrauchs

      Der Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ hat für Betroffene sexueller Gewalt im familiären und institutionellen Bereich ein ergänzendes Hilfesystem empfohlen.
      Nähere Informationen dazu befinden sich auf der Website rundertisch-kindesmissbrauch.de.
      Die Einrichtung dieses Hilfesystems ist in Kürze geplant. Für Betroffene aus dem System der Jugendhilfe wurde ein Hilfesystem bereits mit der Schaffung der Fonds „Heimerziehung West“ und „Heimerziehung in der DDR“ umgesetzt. Leistungen für Therapien und Hilfen im Rahmen von Folgeschäden können diese Betroffenen bei ihren zuständigen Anlauf- und Beratungsstellen dieser beiden Fonds vereinbaren.
      - Umsetzungsfragen
      In den konstituierenden Sitzungen der Lenkungsausschüsse wurden die Leitlinien und Leistungskriterien für die Gewährung von Hilfeleistungen der Fonds beschlossen. Danach stehen Betroffenen neben dem Rentenersatz auch materielle Hilfen bis zu einer Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Entscheidung wurde nach umfangreicher Prüfung von beiden Lenkungsausschüssen bestätigt.
      Zum Thema überindividuelle Leistungen beschlossen sowohl der Lenkungsausschuss Fonds „Heimerziehung West“ als auch der Lenkungsausschuss des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ folgende Kriterien, um Fondsmittel aus den Fonds Heimerziehung in Anspruch nehmen zu können:
      • sie richten sich in ihrer Wirkung nicht an einzelne Betroffene, sondern an eine Vielzahl von Betroffenen,
      • sie reflektieren die Erinnerungen an die Heimerfahrungen,
      • sie dienen den Betroffenen dazu, das heutige Leben mit der Heimvergangenheit zu bewältigen,
      • sie stellen keine Strukturförderung (z.B. Selbsthilfegruppen) dar.

      Ansprechperson hierfür sind die Beraterinnen und Berater der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/fileadm…A_West_und_DDR_121029.pdf

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