Fonds-Heimerziehung "Ost" (ehemalige DDR) ... Anlauf- und Beratungsstellen und weitere Infos

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      KIKIBO schrieb:

      "Aber der Gesetzgeber sind wir."



      starke Worte, würde ich sagen wobei man wohl zu recht hinterfragt,
      wen meint sie denn mit WIR?

      Ich denke, es wird höchste Zeit, dem Bund mächtig auf die Finger zu klopfen.

      Banal ausgedrückt: Erst den betroffenen den Mund wässerig machen,
      dann Hürden noch und noch und nöcher einbauen, die dann geflissentlich
      der Bund zum Standard erhebt um anschließend zu sagen, "ätsch, Pech
      gehabt, es ist kein Geld mehr da" um dann dieses Desaster als Grund zu
      weiteren angeblich notwendigen Restriktionen anzugeben.

      Was müssen das für Rechenkünstler sein, die die 40 Millionen für die Ex-
      Heimkinder und JWHöfe ermittelt haben. Ich hege den Verdacht, dass das
      Ganze mit den per se unzureichenden Entschädigungen von beginn an
      darauf ausgelegt war, die Sache möglichst schnell vom Tisch zu kriegen.
      Denn wieso nun schon wieder eine Fristverkürzung für die Antragsteller?

      Was man hier liest in den neuesten Beiträgen lässt nichts anderes als blanke
      Willkür vermuten. Nicht anders, als die Willkür, die seinerzeit den Heimkindern
      soviel Unrecht bescherte.

      Aber der Gesetzgeber sind wir Heimkinder nicht, und damit weiterhin der
      Willkür dieser gesetzgebenden "Versammlungen" ausgeliefert.

      Heimkinder-Fonds fehlen 200 Millionen

      Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend - 19.02.2014

      Berlin: (hib/AW) Dem Fonds Heimkinder Ost fehlen rund 200 Millionen Euro, um die Hilfsansprüche ehemaliger Heimkinder zu decken. Dies teilte die Parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium, Caren Marks (SPD), am Mittwoch vor dem Familienausschuss mit. Bereits heute stünden 10.000 betroffene Menschen auf den Wartelisten, mit denen derzeit keine Vereinbarungen über Hilfen abgeschlossen worden könnten. In den Bundesländern bestehen nach Angaben von Marks teilweise Wartezeiten auf ein Beratungsgespräch von bis zu eineinhalb Jahren. Marks kündigte an, dass die Bundesregierung gemäß der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD den Fonds entsprechend aufzustocken will. Auf den Bund kämen somit Mehrausgaben von rund 100 Millionen bis zum Jahr 2017 zu, da der Fonds zu jeweils 50 Prozent von Bund und Bundesländern getragen wird. Marks teilte dem Ausschuss mit, dass die derzeit mit den Ländern geführten Verhandlungen möglichst schnell zu einem erfolgreichen Ende geführt werden sollen. Einen konkreten Zeithorizont konnte sie jedoch nicht nennen.

      Der Fonds war im Jahr 2012 mit einem Gesamtvolumen von 40 Millionen Euro und einer Laufzeit von fünf Jahren aufgelegt worden. Aus ihm können Menschen, die während ihrer Zeit in einem DDR-Kinderheim körperliche oder psychische Schädigungen erlitten haben, Sachhilfen im Wert von bis zu 10.000 Euro erhalten. Hinzu kommen gegebenenfalls Rentenersatzleistungen, wenn die betroffenen Menschen als Kinder oder Jugendliche in den Heimen haben arbeiten müssen. Im Schnitt erhalten die Antragsteller nach Aussage von Marks Hilfen im Wert von rund 12.000 Euro. Dies sei bei der Schaffung des Fonds nicht absehbar gewesen. Die Leistungen berechneten sich eben nicht nach der ursprünglichen Gesamthöhe des Fonds, sondern nach den individuellen Schädigungen der Menschen. Bis Ende des Jahres 2013 seien Vereinbarungen mit rund 4.000 ehemaligen Heimkindern getroffen worden. Somit seien die Mittel des Fonds nahe erschöpft. Das Familienministerium rechnet derzeit aber damit, dass sich die Zahl der Antragsteller auf insgesamt rund 21.000 erhöhen wird.

      Die Vertreter aller Fraktionen signalisierten ihre prinzipielle Zustimmung zu einer entsprechenden Erhöhung des Fonds. Sie unterstützen Marks ebenso in ihrer Ansicht, dass die dafür benötigten Gelder nicht allein aus dem Familienetat aufgebracht werden dürfen. Dies sei schließlich eine „gesamtstaatliche Aufgabe“.
      Quelle: bundestag.de/presse/hib/2014_02/2014_090/02.html


      Hallo ... "Die Vertreter aller Fraktionen signalisierten ihre prinzipielle Zustimmung zu einer entsprechenden Erhöhung des Fonds. " ... das Dilemma ist seit langem bekannt und nun fangen die an zu debattieren wer wie wo die Gelder raus rückt - gehts noch :mecker:

      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Ich sag nichts mehr dazu, es lohnt nicht - ich habe das meine oft genug dazu gesagt
      und meine Nerven sind mir momentan lieber als alles andere.
      Man sollte auf die Barrikaden gehen und sich die Politiker und Kirchenquispel
      einzeln vornehmen, die für so ne Schexxe verantwortlich sind.
      Aber irgendwoher müssen ja die Gelder für ne satte Diätenerhöhung für diese
      Taugenichtse, Lügner und Betrüger herkommen.:mecker:

      Gehen DDR-Heimkinder leer aus?

      24.02.2013 Seit Sommer 2012 gibt es einen Hilfefonds für DDR-Heimkinder. 40 Millionen Euro stecken darin, doch die sind bald alle. Die Politik streitet seit Monaten, wie es mit dem Fonds weitergehen soll. MDR-INFO-Hörer Mike Then aus Wernigerode will wissen, warum Betroffene, die sich erst jetzt bei den Beratungsstellen melden, vertröstet werden. Werden sie vielleicht gar nichts mehr bekommen? "Warum dauert das so lange mit der Bearbeitung? Manche haben ihr Erstgespräch Anfang 2015. Und da der Fonds jetzt wohl alle ist, hören wir: Alle Termine ab April werden abgesagt." - Große Verunsicherung bei vielen Betroffenen. Wir haben nachgefragt.
      von Angela Tesch

      Die Sorge ist berechtigt
      Langes Warten auf Beratung in den Anlaufstellen für DDR-Heimkinder ist kein bedauerlicher Einzelfall: "Wenn Klienten jetzt anrufen, dann bekommen sie bei uns gar keinen Termin", sagt Bettina Monse. Sie ist eine von drei (eigentlich nur zwei-einhalb) Beraterinnen für Kinder und Jugendliche, die in sächsischen DDR-Heimen schikaniert wurden.
      Die Beratungsstelle in der Leipziger Funkenburgstraße muss Anrufer, die sich zum ersten Mal melden, auf 2015 vertrösten: "Unser letzter Termin ist momentan im Dezember. Danach haben wir noch eine Warteliste von etwa 1.300 Leuten." Beraten haben die Leipziger seit 2012 etwa 1.000 Menschen.
      Das Geld war bis 2016 eingeplant
      In Thüringen sind 1.800 Menschen entschädigt worden. Die zuständige Sozialministerin rechnet mit weiteren 1.200 Anspruchsberechtigten. Fest steht: Es gibt zu wenige Berater und Prüfer in der zuständigen Bundesbehörde in Köln - und jetzt auch noch zu wenig Geld für Betroffene: Die fast 40 Millionen Euro im Heimkinderfonds, die bis 2016 reichen sollten, sind fast ausgegeben - eine deutliche Fehlkalkulation vom Bund und den ostdeutschen Länder, die den Fonds tragen. Die Thüringer Ministerin Heike Taubert räumt bei MDR INFO ein: Wir haben jetzt Prognosen zwischen 160 und mehr als 200 Millionen Euro."

      Da ist er wieder - der Unterschied zwischen Ost und West

      Die Einsicht komme zu spät, kritisiert die grüne Sozialpolitikerin und Fraktionsvize im Bundestag Katja Dörner. Schon seit Herbst 2013 sei bekannt, dass der Ost-Heimkinderfonds nicht ausreicht. Und doppelt peinlich: Der gut ausgestattete Entschädigungs-Fonds für westdeutsche Heimkinder zeige, wie es gehen könnte: "Es darf da keinen Deckel geben, wenn der Fonds nicht für alle die, die einen Anspruch haben, ausreicht! Im Westen muss man von ungefähr 800.000 ehemaligen Heimkindern ausgehen, im Osten von 400.000 - im West-Fonds sind 120 Millionen Euro, im Ost-Fonds aber nur 40. Da sieht man die Diskrepanz und dass Nachschlag notwendig ist."

      Änderung in Sicht
      Eine Entscheidung könnte in dieser Woche beim nächsten Gespräch zwischen Bund und Ost-Ländern in Berlin fallen. Die Thüringer Sozialministerin Heike Taubert, SPD steckt die Kompromisslinie ab: Garantiert werden soll auf jeden Fall der Renten-Ausgleich für erzwungene Arbeit während eines Heimaufenthaltes sowie Sachleistungen in Höhe von 10.000 Euro für Therapien oder für "notwendige Anschaffungen, die ich mir selber nicht leisten kann, die aber helfen, das Leben weiter gut zu gestalten."

      Ändern - so der Vorschlag aus Thüringen - soll sich die Frist für die Beantragung: "Für den Stichtag wünsche ich mir, dass wir eine überschaubare Frist für die Kinderheimkinder haben - also dass das nicht alles morgen sein muss, sondern das wir das ganze Jahr 2014 noch hätten, um Anmeldungen aufzunehmen, die dann im Nachgang abgearbeitet werden können." Das würde die Frist deutlich verkürzen - Stichtag war bislang der 30. Juni 2016. Und es würde die Kosten begrenzen: Denn wer sich nicht bis zum Jahresende meldet, geht leer aus.
      Ehemalige Heimkinder müssen sich überwinden

      Doch das Bekenntnis, ein Heimkind gewesen zu sein, kostet Kraft und Überwindung. Die Psychologin Bettina Monse erlebt bei der Beratung immer wieder: "Das Thema ist total schambesetzt. Ich höre ganz oft den Satz: Och, das man an uns noch mal denkt. Das hätte ich ja nie für möglich gehalten. Das was der Fond tun kann, ist: Ich höre ihnen zu, ich glaube ihnen, wenn sie mir ihre Geschichte erzählen, die bislang niemand hören wollte oder die sie sich nicht getraut haben zu erzählen."

      Das brauche Zeit, sagt die Beraterin. Die Politik ist jetzt bereit, mehr Geld in den Fonds zu geben.
      Mit einem vorgezogenen Stichtag wird signalisiert, dass man dieses Kapitel rasch beenden will.
      Quelle: MDR mdr.de/mdr-info/hoereraktion/heimkinderfonds104.html



      Also Thüringen will die Zeit verkürzen :thumbdown:
      Berlin die Leistungen :|


      ............. „Wir sagen den Betroffenen immer: Ihr könnt euch auf uns verlassen“, sagt Herbert Scherer, der Leiter der Anlaufstelle. Er sieht die Glaubwürdigkeit gefährdet.
      Sein Vorschlag: Die Betroffenen in West und Ost sollen wählen, ob sie Sachleistungen für 10 000 Euro beantragen, die sie wie auch jetzt schon einzeln abrechnen müssen. Oder sie nehmen einen geringeren Pauschalbetrag, den sie ausgeben können, wie sie wollen. Scherer wünscht sich eine rasche Entscheidung: „Die Verunsicherung der Betroffenen ist groß“, sagt er. Das aber sei das Gegenteil dessen, was man erreichen wollte. .......... weiter lesen
      tagesspiegel.de/berlin/entscha…n-die-haende/9502452.html


      Wie war das ...
      wieder nur "Verarsche hoch 3" ...
      ;(



      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Was predige ich denn schon fast ein Jahr.........

      Wenn von den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft einer auch nur das Maul aufmacht
      zu Luft holen, kommt die Abluft lug- und betruggeschwängert schon wieder raus.

      Kurz oder lang kommt der Deckel auf den Topf und gut ist; die bekommen haben,
      haben Glück gehabt und sind nichts anderes als Alibi für den angeblich guten Willen
      und der Rest hat eben Pech gehabt. Das ist deren Devise, die schon lange fest steht.

      Und schließlich braucht man ja auch noch so ein klein wenig für die ach so unterbezahlten
      Abgeordeneten. Das ist ja bei denen nicht so, wie in einem Vogelnest, wo die Elterntiere
      das Futter bringen, und die Jungen brauchen nur den Schnabel aufzumachen und bekommen
      was sie brauchen.

      Nein, die geizigen Steuerzahler sind nicht wie die Eltern; die Abgeordneten müssen sich
      ja leider ihr Futter selbst genehmigen, sonst kommen die ja zu nichts und müssen elend
      verhungern.

      Merkste wat?

      Das die nur ihrem Gewissen zu folgen brauchen, hat auch in Punkto "Diäten" seinen Niederschlag
      gefunden. Nur vergaß man absichtlich bei den Gesetzesvorlagen zu dem Thema, dass die ja gar
      kein Gewissen haben und logischer weise statt dessen den Selbsbedienungsladen festgeschrieben
      haben. So hat alles seine Grund....... und wenns auch nur ne abgrundtiefe Gesinnung ist.

      Hilfsfonds wird aufgestockt ... Mehr Geld für ehemalige DDR-Heimkinder

      Ehemalige Heimkinder aus der DDR können auch weiter auf eine Entschädigung für erlittene Spätfolgen hoffen.
      Der Hilfsfonds wird deutlich aufgestockt.
      Sie sollten sich aber beeilen, denn die Anmeldefrist endet noch in diesem Jahr.

      Der Bund und die ostdeutschen Länder stellen deutlich mehr Geld für die Entschädigung ehemaliger DDR-Heimkinder bereit. Der 40-Millionen-Euro-Hilfsfonds solle auf rund 200 Millionen Euro aufgestockt werden, kündigte Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, am Dienstag nach einer Sitzung von Bund- und Ländervertretern an.

      Auf eine vom Bund vorgeschlagene pauschale Entschädigung konnten sich Bund und Länder nicht einigen.
      Wer Geld aus dem Fonds erhalten wolle, müsse dies spätestens bis zum 30. September 2014 anmelden. Diese Frist solle den Ländern mehr Planungssicherheit geben, sagte Kleindiek. Diese teilen sich die Kosten mit dem Bund.

      .......... Einen detaillierten Antrag könnten Betroffene auch nach dem 30. September stellen. Möglicherweise würden sich die Anforderungen an die Anträge noch ändern. Der Bund werde prüfen, ob Betroffene ihre Ansprüche detaillierter begründen sollen, um das Antragsverfahren „besser handhabbar“ zu gestalten. Eine Kürzung der Leistungen sei aber nicht vorgesehen. .........weiter lesen
      Quelle: MZ mz-web.de/politik/hilfsfonds-w…er,20642162,26343926.html


      Leistungen werden weiter gewährt

      ......... Mit Blick auf die Heimkinder, die noch keinen Antrag gestellt haben, betonte Kleindiek, es reiche zunächst, sich zu melden. Der eigentliche Antrag könne später gestellt werden.
      Die Leistungen würden weiter wie bisher gewährt, versicherte Kleindiek. Das Verfahren solle vereinfacht werden. Pauschale Leistungen, wie sie der Bund ins Gespräch gebracht hatte, seien vom Tisch. Im Einzelfall können nach Kleindieks Angaben bis zu 10.000 Euro gewährt werden. ............ weiter lesen
      Quelle: rbb rbb-online.de/politik/beitrag/…nds-wird-aufgestockt.html


      Das ist schon heftig :thumbdown:

      Jetzt wollen die die Antragsfrist um fast 2 Jahre verkürzen und wo bleibt der Aufschrei und das endliche Handeln der Betroffenen ... schweigen im Wald ;(



      Ach noch was - man darf nicht vergessen, daß die jetzige Bundesfamilienministerin ja auch aus dem Osten kommt und schon früher als Ministerin für Soziales und Gesundheit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern nicht wirklich begeistert war , so wie der Fonds-Ost aufgestellt wurde :cursing:

      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Ich habe den Beitrag von micky im Thread:
      Aufruf zur Antragstellung auf Leistungen aus dem Heimkinderfonds Ost/West
      imheim.net/index.php?page=Thread&postID=95816#post95816
      mal hier her kopiert

      Betreff: Ergebnisse zur Fondsaufstockung Ost
      Liebe MitstreiterInnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, mir sind gerade die wesentlichen Punkte der Ergebnisse des heutigen
      Treffens der Fachminister des Bundes und der neuen Länder zur Frage der Fortsetzung des Fonds Heimerziehung Ost von einem Pressevertreter mitgeteilt worden (also nur mittelbar und deshalb mit einem kleinen Vorbehalt versehen):

      1. Der Fonds wird aufgestockt auf 200 Millionen €.
      2. Die Pauschalen sind vom Tisch.
      3. Es bleibt bei den Sachleistungen bis zu 10.000 €.
      4. Es wird eine Anmeldefrist eingeführt bis zum 30.9.14.

      Unklar ist, was mit einem Hinweis gemeint sein könnte, dass die Anforderungen an die Darlegung der Betroffenen überprüft werden sollte. Hier gilt es, das, was gemeint sein könnte, genauer zu erfragen.

      Unter dem Strich: Es hat sich - so meine ich - gelohnt, mit viel Einsatz die Forderungen der Betroffenen, die im Fonds Heimerziehung Ost noch nicht zum Zuge gekommen sind, vehement öffentlich vorzutragen. Die Anmeldefrist ist sicherlich ein Problem für Betroffene, die es schwer haben, das Thema der erleben Heimerziehung überhaupt wieder aufzunehmen und anderen mitzuteilen. Wir sollten überlegen, ob wir gemeinsam eine "Meld-dich-an-Kampagne" starten, die die Chancen verbessert, dass sich viele beim Fonds wenigstens mal gemeldet haben (bis zum 30.9.).

      Mit aktuell zufriedenen Gefühlen
      grüßt
      P. Schruth
      P.S.: Ich bitte darum, dass jede/r seinen Verteiler nutzt und diese Info weiterleitet.
      am Mittwoch
      Lebe im Heute
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      Hier nun die offizielle Bestätigung


      07.03.2014 - Fonds „Heimerziehung in der DDR“ wird aufgestockt

      Der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ wird aufgestockt und fortgeführt. Darauf haben sich der Bund und die ostdeutschen Länder am 25. Februar 2014 verständigt. Damit ist die Finanzierung des Fonds ab 2014 gesichert. Menschen, die als Kinder und Jugendliche in Heimen der ehemaligen DDR großes Leid erfahren haben, kann somit weiterhin nach den Maßgaben des Runden Tisches Heimerziehung geholfen werden.

      Es bleibt insofern bei den bisherigen Leistungskriterien und dem Leistungsumfang. Betroffene können weiterhin bis zu 10.000 Euro an Sachleistungen zur Minderung von Folgeschäden aus dem Heimaufenthalt geltend machen. Auch Rentenersatzleistungen werden wie bisher gewährt.

      Alle Betroffenen haben die Möglichkeit, ihre Ansprüche bis zum 30. September 2014 anzumelden.

      Sie müssen sich dazu lediglich formlos, aber schriftlich (z.B. auch per Mail), an ihre zuständige Anlauf- und Beratungsstelle wenden und mitteilen, dass sie als ehemaliges Heimkind mit Folgeschäden Leistungen des Fonds in Anspruch nehmen möchten.
      Alles Weitere – die individuelle Beratung und Vereinbarung von Hilfebedarfen sowie die Auszahlung der vereinbarten Leistungen – kann später erfolgen. Die ursprünglich vorgesehene Laufzeit des Fonds bis zum 30. Juni 2017 bleibt bestehen.

      Die Aufstockung des Fonds ist notwendig, da sich die Inanspruchnahme des Fonds im Jahr 2013 in einem Tempo und Ausmaß entwickelt hat, wie dies nicht vorauszusehen war. Das führt dazu, dass die ursprünglich eingeplanten 40 Mio. Euro voraussichtlich in den nächsten Wochen vollständig durch Leistungsvereinbarungen zwischen den Betroffenen und den Anlauf- und Beratungsstellen gebunden sein werden. Bund und Länder werten dies insgesamt als Erfolg ihrer Bemühungen, denn der Fonds hat somit bewirkt, dass Betroffene nach langen Jahren erstmals das Gefühl einer gesellschaftlichen Anerkennung und Beachtung ihres Leids erfahren. Um dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen, wird nun sichergestellt, dass auch diejenigen, die bisher ihre Ansprüche noch nicht geltend gemacht haben, dies innerhalb der genannten Frist tun können und dann Leistungen erhalten.
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/aktuell…ddr-wird-aufgestockt.html


      Viel Zeit bleibt für die Anmeldung nicht - deshalb die "formlose Anmeldung" wählen und dann in Ruhe auf Termine warten ;(

      Lebe im Heute
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      Fond Heimerziehung-Ost

      Hallo,

      Gestern war ich wieder mit einem Bekanntwen von der Arbeit beim KSV er hatte Termin zwecks der Vereinbarung.

      Die Mitarbeiterin sagte mir das man die Vereinbarung zwar aufnehmen werde da ja alle noch bis zum 30. September noch aufnehmen wird
      diese jedoch dann erst unterzeichnet und abgeschieckt werden wenn man da ok bekommt das wieder Geld im Topf sei was bis jetzt noch nicht der Fall sei.

      Man sagte dann noch das mit Wartezeiten bis zu 6 Monate man dann noch rechnen müsse.

      Volkmar

      KIKIBO schrieb:

      Das ist schon heftig :thumbdown:

      Jetzt wollen die die Antragsfrist um fast 2 Jahre verkürzen und wo bleibt der Aufschrei und das endliche Handeln der Betroffenen ... schweigen im Wald ;(


      Ach noch was - man darf nicht vergessen, daß die jetzige Bundesfamilienministerin ja auch aus dem Osten kommt und schon früher als Ministerin für Soziales und Gesundheit der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern nicht wirklich begeistert war , so wie der Fonds-Ost aufgestellt wurde :cursing:


      Das ist das Schweigen all derer, die genau wissen, das es bei den allermeisten und hauptsächlich Verantwortlichen zum einen Ohr- rein und zum anderen Ohr raus geht.

      Und ja, die Bundesfamilienministerin wird wegen ihrer berechtigt kritischen Haltung zum völlig falsch aufgestellten Fond Ost "geschnitten" von den
      Verantwortlichen Vollmer und Konsorten, die das Papier und Blech ihrer Ehrenurkunden und Verdienstmedaillen nicht wert sind.

      Allein schon der Name Vollmer (in diesem Zusammenhang) löst bei mir immer noch Brechreiz aus. :haue: :pillepalle:
      Nochmal drauf aufmerksam machen :!:

      Die Frist für die Antragstellung Betroffener aus der ehemaligen DDR läuft diesen Monat ab :!:


      Alle Betroffenen haben nur noch die Möglichkeit, ihre Ansprüche bis zum
      :!: 30. September 2014 :!:
      anzumelden.
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      Jahre ... ich weiß es nicht - jetzt werden die Anträge nach und nach abgearbeitet - mit Sicherheit in aller Ruhe - also kann es dauern - aber es wurde versprochen, daß irgendwann auch der letzte Antrag bearbeitet ist.

      Also Geli - Geduld - Geduld - Geduld ........
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