Freistatt ... Zwang, Gewalt und Willkür gegen Heimkinder

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      Freistatt ... Zwang, Gewalt und Willkür gegen Heimkinder

      in Die Fürsorgeerziehung in den 1950er und 1960er Jahren geschah in vielen Einrichtungen in Deutschland in einem System, das in vielfacher Weise von Gewalt, Einschüchterung und Angst geprägt war.
      Auch in der Bethel-Historie ist dies ein dunkles Kapitel, fundamentale Werte wurden ihr Gegenteil verkehrt und standen in krassem Widerspruch zu der Vision Bethels ...... weiter lesen
      Quelle: bethel.de/ueber-uns/bethel-chronik/fuersorgeerziehung.html
      ;(

      ..... Freistatt wurde im Jahre 1899 von Friedrich von Bodelschwingh als Betheler Zweiganstalt im Wietingsmoor gegründet. Dort sollten sozial benachteiligte Personen (z.B. Obdachlose) Unterkunft und Hilfe finden (Arbeiterkolonie). Schwer erziehbare Jugendliche (Zöglinge) mussten im Moor beim Abstechen des Torfes arbeiten.
      In den Heimen, in denen sie wohnten, wurden sie sehr streng behandelt und häufig auch schlimm bestraft (z.B. Schläge mit dem Rohrstock). Diese Art der Erziehung gibt es seit den 1970er-Jahren nicht mehr.
      Die Einrichtung "Freistatt" wird im Zuge der Aufarbeitung der Verhältnisse in deutschen Heimen nach dem Zweiten Weltkrieg immer wieder thematisiert.
      Die Zustände, Erziehungsmethoden und Lebensumstände werden kritisch betrachtet und hinterfragt; verschiedene Bücher zum Thema sind erschienen........... weiter lesen
      Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Freistatt
      :cursing:

      ........ In der Diakonie Freistatt bei Diepholz, einer Zweigstelle der von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel, wurde sie brutal umgesetzt.
      Freistatt mit seiner Presstorfproduktion, mit seinen Schlossereien und Schmieden war als reiner Wirtschaftsbetrieb konzipiert, der die billigen Arbeitskräften ausnutzte. Wenn nicht gerade Choräle gesungen wurden, mussten die 14- bis 21-Jährigen im Sommer wie im Winter im Moor Torf stechen und pressen.
      "Besenstiele als Züchtigungsmittel"
      In der abgelegenen Anstalt schufteten viele Jugendliche, bei denen "Verwahrlosung drohte", bis 1970 getreu dem Motto des Pastors Gustav von Bodelschwingh: "Ein Junge, der am Tage stramm gearbeitet hat, der hat nach dem Feierabend keine Neigung für dumme Streiche mehr." Dennoch versuchten Zöglinge zu fliehen. .......... weiter lesen
      Quelle: Spiegel spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,400215,00.html
      spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,400215-2,00.html
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Heimkinder-Freistatt 1949-1975, die deutsche Hoelle auf Erden
      [video]http://www.youtube.com/watch?v=yXAyddCh_ug[/video]


      Heimkinder-Freistatt 1949-1975-Teil2, die deutsche Hoelle auf Erden
      [video]http://www.youtube.com/watch?v=ZjypVjxeW8k[/video]
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      Freistatt und Deckertau

      Freistatt
      ....... In Freistatt wurden die Zwangszöglinge im Alter zwischen 14 und 21 Jahren bis in die 1970er Jahre wie Strafgefangene behandelt und als unentlohnte Zwangsarbeiter in der Torfwirtschaft der Diakonie eingesetzt.
      Ihre Arbeitskraft kompensierte das Defizit der in ihrer Leistungskraft stark eingeschränkten “Wanderarmen” der Arbeiterkolonien.
      Abgelegenheit, Isolierung, Erniedrigung, knallharte Disziplinierung, Anwendung der Prügelstrafe und Ausnutzung der Hackordnung unter den Jugendlichen waren das “Erziehungs”-konzept.
      Dabei hatte ein beträchtlicher Teil der Jungen im Gegensatz zur landläufigen öffentlichen Meinung nie eine Straftat begangen. Grund für die Einweisungen waren oftmals zerrüttete Familienverhältnisse, Scheidung oder Tod von Elternteilen und ähnliches bis hin zur “Freiwilligen Fürsorgeerziehung” aufgrund Überforderung der Eltern.
      “[...] Man hat immer wieder gesagt, wir sind für die ganz Harten da, zur Vermeidung von Zuchthaus, für junge Straftäter. Das war in vielen Fällen auch so.
      Aber es sind auch eine Fülle von Jugendlichen hier gewesen, die wegen Lappalien, weil der Stiefvater mit dem Stiefsohn nicht zurecht kam, weil die Mutter überfordert war mit ihren sieben Kindern, weil die Nachbarn es nicht gut fanden, daß ein 14-Jähriger schon eine Freundin hatte, und, und, und, solche Dinge, die dazu geführt haben, daß Jugendämter die Jugendlichen hierher eingewiesen haben.” ............... weiter lesen
      Quelle: bildergalerie-diepholz.de/html/wietingsmoor.html



      Deckertau
      Deckertau war von 1939 bis 1962 ein Außenlager der Erziehungsanstalten der Diakonie Freistatt. Es bestand damals aus dem Wohnhaus des Heimleiters und einem vergitterten Unterkunftsschuppen für die Fürsorgezöglinge.
      Die gefangenen Fürsorgezöglinge wurden als unentlohnte Zwangsarbeiter im Moor für die Torfwirtschaft der Diakonie eingesetzt.
      Die Bedingungen waren schrecklich, von Brutalität, Schlägen, Demütigungen, Kommandogeschrei und erschöpfender monotoner Arbeit in gebückter Haltung in eng zugeschnürten Holzbotten (Holzschuhen, die eine Flucht erschweren sollten) bei Hitze und Kälte bestimmt und unterschieden sich eigentlich nicht von denen eines Straf- und Arbeitslagers.
      Das kann heute von noch lebenden Zeitzeugen belegt werden.
      Deckertau ist ein eindrucksvolles Beispiel der Lagerwelt der Moore.
      Heute erinnert fast nichts mehr an jene Zeit. Alle Spuren wurden getilgt, eine Gedenktafel fehlt, und auf einer Informationstafel über das Freistätter Moor, die wenige hundert Meter südlich Deckertau an der Moorbahn-Haltestelle “Neukultur” aufgestellt ist, wird die Tatsache, daß der Torfabbau im wesentlichen durch die Zwangsarbeit der Fürsorgezöglinge aus Freistatt und Deckertau erfolgte, sowie die Tatsache, daß die Diakonie das Torfwerk als Wirtschaftsunternehmen betrieb und den abgebauten Torf verkaufte, einfach verschwiegen.
      Der Umgang mit belastender Vergangenheit und Schuld ist hier also von Verdrängen, Vergessen und Verschweigen bestimmt ........... weiter lesen
      Quelle: bildergalerie-diepholz.de/html/deckertau.html
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      Freistatt ... Zwang, Gewalt und Willkür gegen Heimkinder

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      Extensive und detaillierte – ergänzende – Information zu diesem seit 1899 bestehenden Bethel-eigenen 'Heim' „Diakonie Freistatt“ / „Freistatt“ / „Anstalt Freistatt“ / „Evangelisch-lutherische Fürsorgehölle Anstalt Freistatt“ / „Freistatt im Wietingsmoor“ / zu dieser „niedersächsischen Fürsorgehölle im Moor“ ist auch im HEIMKINDER-FORUM.DE zu finden:

      1.) im am Sonntag, 25. Mai 2008, um 00:05 Uhr, von Boardnutzerin »suza70« eröffneten Thread »Freistatt Diakonie Freistatt Bethel« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/460-Freistatt-Diakonie-Freistatt-Bethel/ (Seither sind dort viele Seiten mit diesbezüglicher wichtiger Information gefüllt und zusammengetragen worden! – (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 224 diesbezügliche Beiträge verfasst!) (Und eine Kopie dieses Beitrags wird der 225. Beitrag sein in diesem dortigen FREISTATT-Thread!);

      2.) im am – am Mittwoch, 11. März 2013, um 14:12 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung«. « (bezüglich KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/16222-Weiterer-Spielfilm-bezüglich-HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-in-der-BRD-d-h-in-„Westdeut/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      3.) im am Sonntag, 15. Februar 2015, um 01:42 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM über die damalige Heimerziehung in der BRD (beginnt 12. März 2015)« (bezüglich dem KINOFILM »VON JETZT AN KEIN ZURÜCK«, von Christian Frosch) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17851-KINOFILM-über-die-damalige-Heimerziehung-in-der-BRD-beginnt-12-März-2015/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 24 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      4.) im am Donnerstag, 28. Mai 2015, um 00:43 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »KINOFILM ausschließlich über ev. Erziehungsanstalt FREISTATT« (bezüglich dem KINOFILM »FREISTATT«, von Marc Brummund) @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/17977-KINOFILM-ausschließlich-über-ev-Erziehungsanstalt-FREISTATT/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 106 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      5.) im am Mittwoch, 23. März 2016, um 08:52 Uhr, von Boardnutzer »martini« eröffneten Thread »Dünne (Stadtteil von Bünde), Kinderheim WIESENHOF und HEIMSTÄTTE in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren« ) (ein Thread, wie sich herausstellt, bezüglich einem vormaligen langjährigen Heimleiter der „Anstalt Freistatt“: »Leiter derErziehungsanstalt Freistatt“, notiert als „Theologischer Geschäftsführer der Diakonie Freistatt 1990 bis 1999“« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18524-Dünne-Stadtteil-von-Bünde-Kinderheim-WIESENHOF-und-HEIMSTÄTTE-in-den-1950er-1960/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 27 diesbezügliche Beiträge verfasst!);

      6.) im am Montag, 25. Mai 2015, um 01:55 Uhr, von Boardnutzer »Kahuna« eröffneten Thread »Sulingen Freistatt im Moor« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/883-Sulingen-Freistatt-im-Moor/ (Bis zum heutigen Tag wurden noch keine weiteren diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread verfasst.);

      7.) im am Montag, 16. Januar 2017, um 22:36 Uhr, von Boardnutzer »Ulli« eröffneten Thread »Freistatt« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18903-Freistatt/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 40 Beiträge verfasst!); und

      8.) im am Montag, 15. Mai 2017, um 13:24 Uhr, von Boardnutzer »mbugu« eröffneten Thread »Verlorener Verstand« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19054-Verlorener-Verstand/ (Bis zum heutigen Tag wurden dort insgesamt 22 diesbezügliche Beiträge verfasst!).


      Heute, Sonntag, 7. Januar 2018 – bei 38 Grad Hitze in Adelaide, Süd Australien (gestern waren es sogar 41 Grad!) – habe ich nach 6 Stunden intensiver konzentrierter Arbeit diesen für alle hilfreichen Beitrag hier im IMHEIM.DE-Forum getätigt.
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martin MITCHELL“ ()

      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor und die Dokumentation dieser Fakten.

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      REPORTAGE & DOKUMENTATION (eine Produktion des öffentlich-rechtlichen Senders NORDDEUTSCHER RUNDFUNK) über die westdeutsche Bethel-eigene Fürsorgehölle "FREISTATT" in der auch Martin MITCHELL eingesperrt war und gezwangsarbeitet wurde in den frühen 1960er Jahren, bevor es ihm gelang im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten nach Australien zu entkommen/auszuwandern.
      Anscheinend wurde diese Dokumentation über "FREISTATT" und über den gleichnamigen Film "FREISTATT" schon mehrmals im Jahre 2017 im deutschsprachigen Fernsehen gezeigt:
      "Endstation Freistatt – Das Erziehungslager im Moor" (Mi. 12.04.2017) @ http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/endstation-freistatt-106.html (Länge: 43 Min. und 44 Sek.) (anscheinend auch verschiedentlich auf YouTube verfügbar)


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      Endstation Freistatt – Das Erziehungslager im Moor



      @ http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/freistatt-106~_v-standard644_baa8ce.jpg

      [ Echtes schwarz-weiß Original-Foto des manuellen Torfstechens im Freistätter Wietingsmoor, betitelt: „Heimkinder als billige Arbeitskräfte beim Torfstechen im Moor]

      Es ist eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte, die oft unvorstellbaren Lebensbedingungen, unter denen Tausende von Kindern und Jugendlichen in den 1950er- und 1960er-Jahren in kirchlichen Heimen und staatlichen Fürsorgeanstalten aufwuchsen.

      Bis heute wird dieses Thema in der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Dabei leiden die meisten der ehemaligen Heimkinder noch heute unter den Folgen der teilweise brutalen Züchtigung.

      Wer nicht folgte, wurde verprügelt

      Eines dieser Häuser war die Anstalt Freistatt im Kreis Diepholz. Abgelegen von der nächsten Ortschaft wurden die Jugendlichen hier als billige Arbeitskräfte in der Schlosserei oder beim Torfstechen im Moor eingesetzt. Wer nicht spurte, wurde von den Diakonen verprügelt und trug fortan selbst beim Kirchgang Kettenhosen, die nur Trippelschritte ermöglichten.

      Bis Anfang der 1970er-Jahre herrschten in der Zweigstelle der Bodelschwinghschen Anstalten Bethel [halbwegs zwischen Diepholz und Sulingen, in Niedersachsen, in der Bundesrepuublik Deutschland] diese Zustände. Und noch heute leiden die damals dort "verwahrten" jungen Menschen an den Folgen.

      [ Farbfoto eines der jetzt älteren ex-Freistätter Ehemaligen Heimkinder, betitelt: „Wolfgang Rosenkötter, ehemaliger "Zögling" in Freistatt.“ ]

      Der Dokumentarfilm erzählt auf berührende Weise die Geschichte von drei ehemaligen "Zöglingen" und zeigt, wie die Zeit in Freistatt ihr Leben bis heute geprägt hat. Wolfgang Rosenkötter ist einer von ihnen. Er verbrachte Ende der 1950er-Jahre 13 Monate in Freistatt. Eine Zeit, von der er heute sagt, dass sie für ihn "die Hölle auf Erden war".

      Trauer, Wut und Scham

      Mehrmals floh er aus Freistatt zu seinem Vater. Doch der glaubte ihm nicht, wenn er von den schlimmen Erlebnissen berichtete und brachte ihn immer wieder zurück in das christliche Heim. Die Autoritätshörigkeit der Elterngeneration und die aufkeimende Rebellion der Jugendlichen, in Heimen wie Freistatt traten diese Konflikte besonders deutlich zutage.

      Parallel zu den persönlichen Lebensgeschichten der ehemaligen Zöglinge skizziert der Film anhand von Archivaufnahmen und Interviews mit Zeitzeugen (darunter unter anderem die ehemalige RAF-Terroristin Astrid Proll) die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit: Wirtschaftswunder und Verdrängung der Nazizeit treffen auf Rock'n'Roll und Jugendliche, die sich als "Halbstarke" gegen die starren Strukturen auflehnen.

      Untrennbar mit der 68er-Generation verbunden

      Mit der Studentenbewegung kam erstmals auch Kritik an den Verhältnissen in den Kinder- und Jugendheimen auf. Ein besonderer Schwerpunkt des Films liegt dabei auf dem Engagement der späteren RAF-Terroristen Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Astrid Proll für die Fürsorgezöglinge. Dabei wird aufgezeigt, dass die Geschichte der Heimkinder auch ein Stück Nachkriegsgeschichte und untrennbar mit der 68er-Generation verbunden ist.

      Erst Anfang der 1970er-Jahre veränderten sich im Zuge der allgemeinen Liberalisierung der Gesellschaft auch in Freistatt die Verhältnisse, zu spät für Menschen wie Wolfgang Rosenkötter. Trauer, Wut und Scham darüber, ein Heimkind gewesen zu sein, trägt er noch immer in sich. Doch seit einigen Jahren kann er über die Erlebnisse offen sprechen. Heute ist er als Ombudsmann nicht nur Ansprechpartner für Jugendliche, die in Heimen leben. Auf seiner Lebensgeschichte beruht auch der Spielfilm "Freistatt", der im Sommer 2015 in die Kinos kam.

      Ein Film von Sascha Schmidt

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      DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor, und weitere Fotos zum Beleg.

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      NUTZFUND:

      Ich habe vorgester noch zwei weitere schwarz-weiß Original-Fotos – zwei historische Fotos – der Torfgewinnung und Torftransportation in Freistatt im Internet gefunden. Man kann diese Original-Fotos, dort, wo ich ich sie gefunden habe, mit einem einzigen Klick, auch ganz, ganz groß vergrößern! Und dies sind zwei weitere Fotos, die man natürlich ebenso „Heimkinder als billige Arbeitskräfte bei der Torfgewinnung im Moor“ betiteln kann.



      https://www.nordmedia.de/images/cut/79856/121659/1920/1437/Arbeit im Moor2.jpg



      https://www.nordmedia.de/images/cut/79856/121660/1920/1437/Arbeit im Moor3.jpg

      Und diese beiden zusätzlichen Fotos waren bisher nur hier im Internet zu finden:

      @ https://www.nordmedia.de/pages/service/produktionsspiegel/subpages/endstation_freistatt_-_das_erziehungslager_im_moor/index.html


      Wer diese Fotos wann aufgenommen hat ist heute nicht mehr festzustellen.

      Seither (gestern) habe ich aber dafür gesorgt, dass sie auch an so einigen anderen Stellen im Internet zu finden sind!

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