Skh Elsa Fenzke Hainewalde

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      Skh Elsa Fenzke Hainewalde

      Gibt es hier Leute die auch in diesem Kinderheim waren ? ich war ca bis zu meinem 10 Lebensjahr ( 1988 ) dort, es war das schlimmste was mir je wiederfahren ist. wenn jemand zu dieser Zeit auch dort war, bitte melde Dich mal bei mir ! * edit
      Ich war in der 2.Etage im hinteren Schlafsaal. meine Erzieher ider besser gesagt peiniger waren Herr Endler. Die einzige die lieb und nett mit den kindern umging war Fräulein Wildner.


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      Hallo tomacz,
      herzlich Willkommen :hdl:
      und hoffentlich meldet sich bald jemand aus Deinem Heim
      Habe bitte aber Geduld - manchmal kann es schon dauern - also immer wieder reinschauen.

      Daß auch Du so schlechte Erfahrungen machen musstest ist schade

      Wünsche Dir eine gute Zeit hier im Forum

      LG Marion :)

      PS. Habe Deinen Beitrag zum Skh Elsa Fenske Hainewalde verschoben
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Skh Elsa Fenzke Hainewalde

      Hallo,

      ich war auch mal dort, jedoch vor dir in der Zeit von Februar 1963 bis August 1964.
      Habe mich dort einmal hingewandt wegen Unterlagen.
      Davon sollen keine mehr da sein jedoch noch ein ganzer Haufen Fotos, welche man nicht zuordnen kann.

      Meine Erzieher zu meiner Zeit waren Fräulein Ursel, Frau Koch und ein Herr Bruder.
      Dann gab es noch einen alten knorrigen Lehrer, er wohnte am Ende vom Dorf wenn man Richtung Zittau gelaufen ist.
      Hat die Kinder immer mit dem Lineal oder Stock mit Vorliebe auf die Finger geschlagen.

      Gruß Volkmar

      tomasz schrieb:

      Gibt es hier Leute die auch in diesem Kinderheim waren ? ich war ca bis zu meinem 10 Lebensjahr ( 1988 ) dort, es war das schlimmste was mir je wiederfahren ist. wenn jemand zu dieser Zeit auch dort war, bitte melde Dich mal bei mir ! * edit
      Ich war in der 2.Etage im hinteren Schlafsaal. meine Erzieher ider besser gesagt peiniger waren Herr Endler. Die einzige die lieb und nett mit den kindern umging war Fräulein Wildner.


      *edit: Bitte gebt eure Kontaktdaten ausschließlich per PN ( Privater Nachricht ) weiter!
      Hallo Tomacz
      Ich war auch da. Von 1983-84. Meim Lehrer hieß Werner Würzbach und meine Erzieherin Frau Jackwert. Ich glaube deine hieß früher mal Frl. Sreger und hat dann meinen Lehrer Herrn Würzbach geheiratet. Gruß Ronny

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      hi leuts
      ich war von 1985 oder 1984 bis 1987 im kinderheim elsa fenske ich war auch 2 stock hinten im schlafzimmer und dort in raum 1 es gab ja 2 in dem raum oben am fenster also 2.reihe von rechts wenn man reinkam das war mein bett ^^ :S
      meine erinnerungen waren jetzt nicht so schlimm den einzigen schaden den ich davon getragen habe ich mag nicht mehr " spazieren " gehen die stundenlangen spaziergänge habe ich immer gehaßt
      lg

      colorpoint123 schrieb:

      hi leuts
      den einzigen schaden den ich davon getragen habe ich mag nicht mehr " spazieren " gehen die stundenlangen spaziergänge habe ich immer gehaßt


      Da kann ich nur beipflichten auch zu meiner Zeit waren schon Stundenlange Spaziergänge an der Tagesordnung immer schön durch den Ort in Zweierreihe eine Straßenseite hoch über die Brücke am Ortsausgang (Richtung Zittau) und die andere Seite wieder zurück und schon war 1 bis zwei Stunden weg.
      Frau Schulz hatte eine besondere Vorliebe dafür, mit Frau Koch ging es schon eher in den Wald zum Spielen.

      Volkmar
      Gruss an Alle,

      suche auch ein paar EX-Hainewalder die sich mit dem ehemaligen Kinderknast auskennen ! War von 88 bis 89 dort und habe dabei gelernt das man im Leben Kämpfen muß! Das war aber so mit das einzige Gute was dieser Laden hatte! Frau Jackwert ist und bleibt der Inbegriff des Teufels für mich! :haue: Also wenn Leute aus Hainewalde Interesse Haben einfach melden! Gruß Patrick Heinrich
      3.3 Folgen des Heimaufenthaltes
      Der Heimaufenthalt in einem Spezialheim der DDR-Jugendhilfe kann einen lebenslangen Einfluss
      auf die ehemaligen Insassen haben. Die Folgen reichen von „materieller Benachteiligung bis hin zu
      schweren psychischen Folgeerkrankungen“ (Ebbinghaus/Sack 2012: 391). Nachfolgend sollen zum
      einen die gesundheitlichen sowie zum anderen die sozialen und materiellen Folgen eines Heimaufenthaltes in der DDR erörtert werden.
      Die gesundheitlichen Folgen manifestieren sich aufgrund der vielfachen Erfahrungen von
      Gewalt, Demütigung und Entwertung sowie eines Mangels an menschlicher Fürsorge und Wärme,
      in zum Teil „massiven psychischen Störungsbildern“ (AGJ 2012: 44). Dreier und Laudien nennen
      exemplarisch einige Entwicklungsstörungen, die in Befragungen ehemaliger Heimkinder häufig
      nachgewiesen wurden und hernach eine den Verlauf und die Qualität des Lebens beeinflussende
      Rolle spielen. Dazu gehören Bindungsangst, Verlustangst, fehlendes Rollenverständnis, mangelnde
      Konfliktfähigkeit, Autoritätsangst und mangelndes Selbstvertrauen/Selbstwertgefühl (vgl. Dreier/Laudien 2012: 138f.). Diese Beeinträchtigungen in der Persönlichkeitsentwicklung, die zum Teil
      bis heute andauern, können schwerwiegende Störungen und Hilflosigkeit im privaten wie beruflichen Sozialverhalten verursachen. Ehemalige Heimkinder berichten immer wieder von enormen
      Schwierigkeiten, beständige und vertrauensvolle Bindungen zu anderen Personen einzugehen oder
      eine stabile Partnerschaft und Familie aufzubauen (vgl. Sachse 2010: 299). Außerdem zeigen viele
      ehemalige Heimkinder typische Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung und andere
      psychische Störungen wie etwa Ängste/Phobien, Depressionen, Zwänge, Süchte und psychosomatische Krankheitsbilder (vgl. AGJ 2012: 47). Vielen ehemaligen Heiminsassen ist bis heute aufgrund des Heimaufenthaltes das Führen eines ‚normalen‘ sozialen Alltagslebens nicht möglich.




      Schlimm wenns erst mit fast 38 dämmert warum man so ist wie man ist.

      pupsi40 schrieb:

      Schlimm wenns erst mit fast 38 dämmert warum man so ist wie man ist.
      Das kannst wohl laut sagen - aber tröste dich, ich habs auch erst mit knapp 60 realisiert bzw. definitiv die entsprechende "Macke" aus meiner Säuglings- und Kleinkinderzeit erklären können.

      Nur zu dumm, dass die eigentlich Verantwortlichen - auch wenn sie es selber persönlich nicht gewesen sind - einfach immer nur abstreiten und bei handfester Belegung sich lediglich rauswinden oder mit fadenscheinigen Argumenten daher kommen.

      Überall wird immer von Milliarden gesprochen, die es gekostet hat, wenn z. B. die AN "zu oft" krank machen, oder aber auch Rückenprobleme oder was auch immer. Nur kommt komischerweise Niemand aud die glorreiche Idee, sich dahingehend mal mit den Ursachen z beschäftigen.

      Und was die Folgen des Missbrauchs in Obhut betrifft, da wird dann mal n Milliönchen rübergeschickt und nun" halt die Klappe und schleich dich" - Hauptsache das Thema ist bald vom Tisch und so langsam aber sicher sterben ja die Opfer auch weg und in 50 Jahren spricht keine Saxx mehr davon. :ende: