Hessen .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

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      Hessen .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

      Anlauf- und Beratungsstelle Hessen

      Fonds Heimerziehung: fonds-heimerziehung.de/?id=30

      Hessisches Amt für Versorgung und Soziales Darmstadt
      Peter Dengler
      Regina Beck

      Schottener Weg 3
      64289 Darmstadt


      Telefon: 06151 / 738-156
      Telefonzentrale: 06151 / 738 - 0
      Telefax: 06151 / 738 133

      rp-giessen.de/versorgungsamt

      Sprechzeiten:

      Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr - 15:30 Uhr
      Freitag 08:00 Uhr - 12:00 Uhr

      Ein bundesweites kostenloses Infotelefon: 0800 / 100 49 00
      (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz) gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung
      Sprechzeiten: montags 8 – 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags 16 – 22 Uhr sonntags 14 - 20 Uhr
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ () aus folgendem Grund: aktuallisiert

      Beratungsstellen haben zusätzlich eine Lotsenfunktion

      ........... Zum 1. Januar 2012 hat das Land Hessen regionale Anlauf- und
      Beratungsstellen bei den sechs hessischen Ämtern für Versorgung und
      Soziales, Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Fulda, Gießen und Kassel, eingerichtet. Hier können bis zum 31. Dezember 2014 Anträge auf Rentenersatzleistung und Leistungen aus dem Fonds für Folgeschäden aus der Heimerziehung der 50er bis 70er Jahre gestellt werden.
      Werner Meinhardt betreut die Wiesbadener Anlaufstelle. Vier Anträge sind bisher bei ihm eingegangen, zunächst noch telefonisch. Meinhardt, der zuständig für den Einzugsbereich Wiesbaden, Rheingau-Taunus- und Main-Taunus-Kreis, aber auch Rüsselsheim ist, sagt, der derzeitige Wohnort sei ausschlaggebend für die Antragstellung, nicht der Standort des früheren Heimes. Die nun eingerichteten Anlauf- und Beratungsstellen des Landes haben zusätzlich eine Lotsenfunktion und beraten die Betroffenen, ob für sie auch andere Hilfen infrage kommen, auch unterstützen sie bei der Aktensuche und Akteneinsicht.
      Quelle: Wiesbadener-Tagblatt wiesbadener-tagblatt.de/region…en/meldungen/11546281.htm

      besonders lesenswert der erste Kommentar auf diesen Artikel :thumbsup:
      besser hätte ich es auch nicht schreiben können :rotwerd:
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      Viele Betroffene nehmen Hilfsfonds nicht in Anspruch ... Ehemalige Heimkinder wollen anonym bleiben

      Wolfhager Land. Seit diesem Jahr gibt es einen Fonds für Heimkinder, die zwischen den Jahren 1949 und 1975 in deutschen Heimen untergebracht waren.
      .......... Beim Versorgungsamt Kassel, das für die Bearbeitung der Anträge im Bereich Nordhessen zuständig ist, sind bis zum Mai 51 Anträge eingegangen. Hessenweit waren es nach Auskunft der Amtsleiterin Martina Felmeden-Dreyer 180 Anträge.
      Es könnten deutlich mehr sein. Doch viele Betroffene kämen nicht, weil sie die bürokratische und persönliche Hürde nicht überwinden wollten oder könnten. Zumal mit der Fondsinanspruchnahme eine Verzichtserklärung für alle weiteren Ansprüche zu unterzeichnen sei.
      Manche hätten sich als ehemalige Heimkinder nicht mal ihren Familien gegenüber geoutet und wollten in der Anonymität bleiben.
      „Einige haben von ihrem Leid erzählt und sind wieder gegangen, ohne einen Antrag zu stellen“, so Felmeden-Dreyer.
      Einen weiteren Grund für die Zurückhaltung sieht Sabine Scherer, Amtsleiterin des Kreis-Jugendamtes, in der zeitintensiven Beweispflicht der Betroffenen. ........... weiter lesen
      Quelle: HNA hna.de/nachrichten/kreis-kasse…onym-bleiben-2379964.html
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      Hessen ... Ehemalige Heimkinder erhalten Geld

      Frühere Heimkinder haben in Hessen die ersten Entschädigungszahlungen für erlittenes Unrecht erhalten. Bei den zu Jahresbeginn eingerichteten Beratungsstellen hätten sich bis Mitte Juli 237 frühere Heimzöglinge gemeldet, antwortete Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Aus dem Rentenersatzfonds seien aufgrund der Anträge bisher 433.200 Euro gezahlt worden. Aus dem Fonds für Folgeschäden der Heimerziehung zwischen 1949 und 1975 flossen nach seinen Angaben 107.900 Euro.
      Heimkinder haben in den Nachkriegsjahrzehnten der Bundesrepublik ein bitteres Schicksal erlitten: Oft wurden sie eingesperrt, gequält, mussten ohne Lohn und Rentenanspruch arbeiten.
      Ein Runder Tisch auf Bundesebene beschloss 2011 die Einrichtung eines Heimerziehungsfonds, in den die westdeutschen Länder und die Kirchen als Träger vieler Heime einzahlen. Im hessischen Landtag berichteten ehemalige Heimkinder 2009 von ihren Erfahrungen.
      Die hessische Landesregierung wird nach früheren Angaben bis 2016 insgesamt 2,47 Millionen Euro in den Entschädigungsfonds einzahlen. Die Kommunen beteiligen sich mit 1,23 Millionen Euro. Betroffene können ihre Anträge bis Ende 2014 stellen.
      Die Beratungsstellen unterstützen sie auch bei der Suche nach ihren Heimerziehungs-Akten. Seit Anfang 2012 hätten 25 Heimkinder ihre Akten einsehen können, schrieb Grüttner.
      Quelle: FFH ffh.de/news-service/ffh-nachri…kinder-erhalten-geld.html
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