Berlin .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

    Team

    Aktivste Mitglieder

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Berlin .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

      Anlauf- und Beratungsstelle Berlin

      Fonds Heimerziehung: fonds-heimerziehung.de/?id=26

      Ansprechpartner:
      Reinhilde Godulla
      Stefan Henn
      Manuel Koesters
      Herbert Scherer

      neue Anschrift seit 01.08.2012:
      Fregestr. 38 A
      12161 Berlin-Friedenau

      Telefon: Telefon: 030 / 85 75 77 61
      Telefax: 030 / 85 75 77 60

      Offene Angebote: Offene Tür: jeden Dienstag von 15-17 Uhr.
      Für persönliche Terminvereinbarungen und zum Kennenlernen Ihrer BeraterInnen. Sie können Fragen zum Fonds-Heimerziehung stellen, sich über die weiteren Angebote der Berliner Beratungsstelle informieren und Anregungen einbringen. Sie können ohne Termin kommen. Die Räume der Beratungsstelle finden Sie im Erdgeschoss, Flur rechts, Raum 25 und 27.
      abeh-berlin.de/

      Ab Mittwoch, dem 15.8., gibt es zusätzlich das von freiwilligen Mitarbeiter_innen angebotene Info-Telefon.
      Die Telefonnummer:
      030 – 854 054 97
      Das Info-Telefon ist (in der Regel) zu folgenden Zeiten besetzt:
      Mo, Mi, Do 14-17 Uhr ... Fr 11-14 Uhr


      Ein bundesweites kostenloses Infotelefon: 0800 / 100 49 00(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz) gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung
      Sprechzeiten: montags 8 – 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags 16 – 22 Uhr sonntags 14 - 20 Uhr


      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Dieser Beitrag wurde bereits 19 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ ()

      Hilfe für ehemalige Heimkinder




      Artikel aus der

      Berliner Morgenpost

      Wochend-Extra

      Ausgabe Treptow-Köpenick

      21/22. Januar 2012



      Friedenau

      Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) hat die Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder im Nachbarschaftshaus Friedenau, Holsteinische Strasse 30, eröffnet.

      Die Mitarbeiter sollen Betroffene, auch aus der ehemaligen DDR, auf der Basis des bundesweit eingerichteten Fondsunterstützen und Anträge auf Hilfeleistungen bearbeiten.

      Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder Angebote

      Die Angebote der seit dem 19.01.2012 eröffneten Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder richten sich an Betroffene, die in der Heimerziehung der BRD von 1949-1975 und in der Heimerziehung DDR von 1945-1989 Unrecht erfahren haben. Wir beraten Sie zu Leistungen über den Fonds-Heimerziehung und entwickeln darüber hinaus in Kooperation mit Betroffenen spezifische Angebote für ehemalige Heimkinder mit Wohnsitz in Berlin.

      Aktuelle Öffnungszeiten und telefonische Erreichbarkeit:
      Telefonische Sprechzeiten für Terminvereinbarungen und telefonische Beratungen:
      13.02.2012 Montag: 13-15 Uhr
      14.02.2012 Dienstag: 14-16 Uhr
      15.02.2012 Mittwoch: 13-15 Uhr
      16.02.2012 Donnerstag: 13-15 Uhr
      10.02.2012 Freitag: 13-15 Uhr

      Unsere neue Telefonnumer lautet:
      030 – 85 99 51 66
      (Anrufe auf die alte Rufnummer 030 – 2809-6107 werden automatisch weitergeleitet.)
      Quelle: heimerziehung.wordpress.com/an…d-beratungsstelle-berlin/

      Anlauf- und Beratungsstelle Berlin fonds-heimerziehung.de/?id=26

      Wer Lust uneit hat, kann sich mal hier informieren:
      Häufig gestellte Fragen in Bezug auf das Antragsverfahren beim Fonds-Heimerziehung:
      Antworten der Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder,

      Stand vom 18.01.2012
      heimerziehung.files.wordpress.…fig_gestellte_fragen1.pdf
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Berlin ... Heimkinder: Ansturm auf neue Beratungsstelle

      Bei der neu eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder haben sich in den ersten sechs Wochen rund 200 Betroffene gemeldet.
      "Wir platzen mit den Anfragen aus allen Nähten" ...... weiter lesen
      Quelle: Berliner Morgenpost morgenpost.de/printarchiv/berl…neue-Beratungsstelle.html

      auch lesen: epd.de/landesdienst/landesdien…uchen-auch-psychologische

      Die sprechen immer noch von Entschädigung ;(
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ ()

      Anlaufstelle Berlin

      :cursing:

      Leiterin der Berliner Beratungsstelle für Heimkinder kündigt
      Nach wenigen Wochen Arbeit hat die Leiterin der neu eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder bereits wieder gekündigt. „Ich halte es für unverantwortlich, bei den Betroffenen Hoffnungen zu wecken und sie dann nicht zu erfüllen“, sagte die Sozialpädagogin und Traumafachberaterin Daniela Gerstner. Die Beratungsstelle war am 19. Januar von Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) eröffnet worden. Opfer der Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik können seit Jahresanfang Anträge auf finanzielle Hilfen stellen.
      In Berlin haben sich in den ersten drei Monaten bislang rund 250 Betroffene gemeldet. „Wir platzen ziemlich aus den Nähten mit den Anfragen, ohne dass grundlegende Fragen bereits geregelt sind“, sagte Gerstner. Die drei Mitarbeiter sollen frühere Heimkinder bei ihren Anträgen auf Leistungen aus dem bundesweit eingerichteten Fonds unterstützen. In dem Fonds stehen insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. epd
      Quelle: tagesspiegel tagesspiegel.de/berlin/nachrichten-nachrichten/6465072.html

      Bei der Eröffnung:
      Expertin: Ex-Heimkinder brauchen auch psychologische Hilfe
      Quelle: epd. epd.de/landesdienst/landesdien…uchen-auch-psychologische

      Als bundesweit einzige Beratungsstelle
      steht die Berliner Einrichtung auch schon parallel ehemaligen
      Heimkindern aus der DDR offen.
      fonds-heimerziehung.de/?id=26


      Endlich sagt mal einer von der "Gegenseite" die Wahrheit :thumbsup: aber dann sofort den Job hinschmeissen ......... ;(
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Frustration über Hilfsfonds für Heimkinder

      Die Leiterin der Berliner Beratungsstelle wirft den Job hin und beklagt mangelhafte Ausstattung und Vorgaben. Beratungsstellen in anderen Bundesländern teilen ihre Kritik an zu viel Bürokratie.
      Ausgerechnet Daniela Gerstner ist als Erster der Kragen geplatzt. Die Leiterin der erst im Januar eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder hat Ende März ihren Posten geräumt. Dabei war gerade Gerstner von vielen Seiten gelobt worden. Für ihren steten persönlichen Einsatz. Und für die insgesamt gute Arbeit der Beratungsstelle.
      Doch sie selbst sah sich in letzter Zeit offenbar auf verlorenem Posten und hat nun in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben. .......
      .......... "Die Beratungspraxis ist eine Katastrophe"
      Gerstner berichtet, dass es bislang noch nicht einmal richtige Antragsformulare gebe. Die Beratungsstellen seien weder personell und räumlich, noch von den Fondslösungen und von der Qualifikation der Mitarbeiter hinreichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Aufgrund des Verzichts auf eine Änderung des Sozialgesetzbuches sei zudem nicht eindeutig geregelt worden, dass Leistungen aus dem Fonds nicht wieder von etwaig bezogener Sozialhilfe abgezogen werden. ..... weiter lesen
      Quelle: Welt welt.de/politik/deutschland/ar…onds-fuer-Heimkinder.html

      Umgang mit Heimkindern: "Empathie reicht nicht"
      Quelle: evangelisch.de/themen/gesellsc…mpathie-reicht-nicht60645

      Frust bei der Beratungsstelle für Heimkinder ... "Gegen die Wand"
      Quelle: http://www.taz.de/Frust-bei-der-Beratungsstelle-fuer-Heimkinder-/!90755/

      Und wer jetzt immer noch nicht merkt, daß die ganze "Fonds-Lösung" ne einzige Verarsche an uns ist, dem ist nicht zu helfen :cursing:

      Aber mittlerweile habe ich die Befürchtung, daß noch nichtmal gelesen wird, was davon eingesetzt wird ;(
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      KIKIBO schrieb:

      Die Leiterin der Berliner Beratungsstelle wirft den Job hin und beklagt mangelhafte Ausstattung und Vorgaben. Beratungsstellen in anderen Bundesländern teilen ihre Kritik an zu viel Bürokratie.
      Ausgerechnet Daniela Gerstner ist als Erster der Kragen geplatzt. Die Leiterin der erst im Januar eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder hat Ende März ihren Posten geräumt. Dabei war gerade Gerstner von vielen Seiten gelobt worden. Für ihren steten persönlichen Einsatz. Und für die insgesamt gute Arbeit der Beratungsstelle.
      Doch sie selbst sah sich in letzter Zeit offenbar auf verlorenem Posten und hat nun in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben. .......
      .......... "Die Beratungspraxis ist eine Katastrophe"
      Gerstner berichtet, dass es bislang noch nicht einmal richtige Antragsformulare gebe. Die Beratungsstellen seien weder personell und räumlich, noch von den Fondslösungen und von der Qualifikation der Mitarbeiter hinreichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Aufgrund des Verzichts auf eine Änderung des Sozialgesetzbuches sei zudem nicht eindeutig geregelt worden, dass Leistungen aus dem Fonds nicht wieder von etwaig bezogener Sozialhilfe abgezogen werden. ..... weiter lesen
      Quelle: Welt
      Die Leiterin der Berliner Beratungsstelle wirft den Job hin und beklagt mangelhafte Ausstattung und Vorgaben. Beratungsstellen in anderen Bundesländern teilen ihre Kritik an zu viel Bürokratie.
      Ausgerechnet Daniela Gerstner ist als Erster der Kragen geplatzt. Die Leiterin der erst im Januar eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder hat Ende März ihren Posten geräumt. Dabei war gerade Gerstner von vielen Seiten gelobt worden. Für ihren steten persönlichen Einsatz. Und für die insgesamt gute Arbeit der Beratungsstelle.
      Doch sie selbst sah sich in letzter Zeit offenbar auf verlorenem Posten und hat nun in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben. .......
      .......... "Die Beratungspraxis ist eine Katastrophe"
      Gerstner berichtet, dass es bislang noch nicht einmal richtige Antragsformulare gebe. Die Beratungsstellen seien weder personell und räumlich, noch von den Fondslösungen und von der Qualifikation der Mitarbeiter hinreichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Aufgrund des Verzichts auf eine Änderung des Sozialgesetzbuches sei zudem nicht eindeutig geregelt worden, dass Leistungen aus dem Fonds nicht wieder von etwaig bezogener Sozialhilfe abgezogen werden. ..... weiter lesen
      Quelle: Welt http://www.welt.de/politik/deutschland/article106148458/Frustration-ueber-Hilfsfonds-fuer-Heimkinder.html

      Umgang mit Heimkindern: "Empathie reicht nicht"
      Quelle:
      Die Leiterin der Berliner Beratungsstelle wirft den Job hin und beklagt mangelhafte Ausstattung und Vorgaben. Beratungsstellen in anderen Bundesländern teilen ihre Kritik an zu viel Bürokratie.
      Ausgerechnet Daniela Gerstner ist als Erster der Kragen geplatzt. Die Leiterin der erst im Januar eröffneten Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder hat Ende März ihren Posten geräumt. Dabei war gerade Gerstner von vielen Seiten gelobt worden. Für ihren steten persönlichen Einsatz. Und für die insgesamt gute Arbeit der Beratungsstelle.
      Doch sie selbst sah sich in letzter Zeit offenbar auf verlorenem Posten und hat nun in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst schwere Vorwürfe gegen die Politik erhoben. .......
      .......... "Die Beratungspraxis ist eine Katastrophe"
      Gerstner berichtet, dass es bislang noch nicht einmal richtige Antragsformulare gebe. Die Beratungsstellen seien weder personell und räumlich, noch von den Fondslösungen und von der Qualifikation der Mitarbeiter hinreichend auf ihre Aufgabe vorbereitet. Aufgrund des Verzichts auf eine Änderung des Sozialgesetzbuches sei zudem nicht eindeutig geregelt worden, dass Leistungen aus dem Fonds nicht wieder von etwaig bezogener Sozialhilfe abgezogen werden. ..... weiter lesen
      Quelle: Welt [url='http://www.welt.de/politik/deutschland/article106148458/Frustration-ueber-Hilfsfonds-fuer-Heimkinder.html']http://www.welt.de/politik/deutschland/article106148458/Frustration-ueber-Hilfsfonds-fuer-Heimkinder.html

      Umgang mit Heimkindern: "Empathie reicht nicht"
      Quelle: [url]http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/umgang-mit-heimkindern-empathie-reicht-nicht60645


      Frust bei der Beratungsstelle für Heimkinder ... "Gegen die Wand"
      Quelle: http://www.taz.de/Frust-bei-der-Beratungsstelle-fuer-Heimkinder-/!90755/ [/url]
      Und wer jetzt immer noch nicht merkt, daß die ganze "Fonds-Lösung" ne einzige Verarsche an uns ist, dem ist nicht zu helfen :cursing:

      Aber mittlerweile habe ich die Befürchtung, daß noch nichtmal gelesen wird, was davon eingesetzt wird ;(

      Kikibo ich glaube an den Fonds ob es genug ist das ist dahingestellt ,mehr geht immer !

      das sie den job gekündigt hat ist ihre eigene entscheidung außerdem warum braucht eine beratungsstelle für 2 geschulte mitarbeiter 1 nen vorgesetzten??? ich sags mal ( Postenschiberrei )
      schau mal bei Googel was sie in ihrer Praksis alles anbietet ,da hätte sie für die
      anlaufstelle gar keine zeit, und Fachkraft bezweifel ich für diesen job.
      ihr eigentlicher job hat mit ex heimis nichts zu tun es ist gerade lächerlich zu behaupten
      die anlaufstelle sei überlastet 250 anmeldungen mit 3 mann, ist in ca 55 arbeitstage
      ich rechne mal hoch sind 5 anträge per tag bei 3 mann ,ich sage hier sollen auf unsere kosten
      leute fett gemacht werden,oder kann man hier von leistung sprechen??

      ich kann den letzten satz nicht ganz unterbringen ??

      lg. max
      max, mich interssiert nicht was diese Dame sonst noch macht ...... ich weiß nur, daß sie nicht die erste ist und nicht die letzte sein wird, die bemängelt, daß dieser "heißgestrickte Fonds" soviele Mängel hat, daß es eigentlich unverschämt ist ihn uns und der Öffentlichkeit als das nonplusultra zu verkaufen ;(

      ach googl mal über die Anlaufstelle Schleswig-Holstein und wer dort sitzt, da kann ich nur das große Grausen bekommen :thumbdown:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      ich kenne den halunken da wird man nun nichts mehr ändern können
      es sei denn er segnet das zeitige.aber er ist auch nicht mein ansprechpartner
      ganz nebenbei meine anlaufstelle ist mit 2 geschulten leuten besetzt
      haben in gleicher zeit über 400 anträge für ex heimis gemacht
      es müßte jetzt schon 1 dritter dazu gekommen sein weil es doch mehr werden als sie gerchnet hatten .
      ich für mich kann nur positiv von der anlaufstelle berichten

      lg.max
      ich denke schon , daß in den ganzen Anlaufstellen einige Mensche sitzen, die sich bemühen ihre Aufgabe so gut wie möglich zu machen, nur wenn fast alle Varaussetzungen dazu fehlen, nützt auch bemühen nix.

      Schön für Dich, wenn bei Dir alles läuft - ich werde die Tage mal meine Anlaufstelle testen.
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Anlaufstelle Berlin

      Erklärung der GskA zum Ausscheiden von Daniela Gerstner als Leiterin der Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder (03.04.2012)
      Nach drei Monaten verdienstvoller, aber auch schwieriger Aufbauarbeit, hat Frau Gerstner ihre Tätigkeit in der Anlauf- und Beratungsstelle beendet.
      Wir bedauern das, auch wenn wir ein gewisses Verständnis für diesen Schritt haben.
      Frau Gerstner ist eine engagierte Unterstützerin der ehemaligen Heimkinder und hat sich als ihre Beraterin auch in schwierigen Lebenslagen bewährt. In der Anlauf- und Beratungsstelle geht es aber nicht zuletzt auch um die Vereinbarung von Leistungen aus dem „Fonds Heimerziehung“, die von vielen Betroffenen für nicht ausreichend gehalten werden.
      Die Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle müssen mit dem Widerspruch leben, dass die Leistungen, die der Fonds ermöglicht, für viele gleichzeitig eine Enttäuschung bedeuten, insbesondere wenn bei ihnen durch missverständliche Presseberichte weitergehende Erwartungen geweckt worden sind.
      Frau Gerstner hätte diese Problematik von Anfang an bewusst sein können.
      Es war vom Beginn an klar, dass die Aufgabe der Anlauf- und Beratungsstelle u.a. darin bestehen würde, zwischen weiter gehenden Bedarfen und Erwartungen sowie beschränkten Möglichkeiten zu vermitteln.
      Trotzdem war es anscheinend schwer vorstellbar, welche Dimensionen das annehmen könnte und welche Belastungen sich daraus sowie aus dem unerwarteten Umfang der Inanspruchnahme der Anlauf- und Beratungsstelle ergeben würden.
      Dass es weiterhin Klärungsprozesse bezüglich einiger Rahmenbedingungen des Fonds gibt, ist nicht nur eine Belastung, sondern stellt auch eine Chance dar. So hat es zwischen Januar und März nicht zuletzt auf Grund von Rückmeldungen verschiedener Anlauf- und Beratungsstellen wesentliche Änderungen gegeben: die bevorstehende Rücknahme der sog. Verzichtserklärung, eine Erhöhung der Summen für Rentenausfall-Ersatzleistungen und die Einführung eines pauschalierten Aufwandsersatzes für die Antragsteller.
      Die Tätigkeit der Anlauf- und Beratungsstelle wird unvermindert fortgesetzt. Für die Zeit bis zur Neubesetzung der nunmehr vakanten Stelle hat die GskA eine Vertretungsregelung gefunden, die ab sofort umgesetzt wird.
      Das Team (Stefan Henn und Manuel Koesters) wird vorübergehend durch Reinhilde Godulla (Sozialarbeiterin) und Herbert Scherer (kommissarische Leitung) verstärkt.
      Quelle: abeh-berlin.de/aktuelles/
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      100 Tage Anlaufstelle .... Berlin

      Seit einhundert Tagen gibt es nun die “Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder”. Da wird es Zeit für ein Resümee.
      Nicht nur deshalb trafen sich am gestrigen Dienstag ehemalige Heimkinder und Mitarbeiter der Anlaufstelle.
      Die Atmosphäre in dem kleinen Beratungsraum war gespannt. Es gab von Seiten der ehemaligen Heimkinder Vorwürfe wegen der als schleppend empfundenen Auszahlungen aus dem Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" (Fonds Heimerziehung West). Eine aus Sicht der ehemaligen Heimkinder mehr als verständliche Wut entlud sich gegenüber den sich um Ausgleich bemühenden Mitarbeitern der Anlaufstelle.
      Der gerade eingestellte kommissarische Geschäftsführer der Trägergesellschaft, Dr. Herbert Scherer, stimmte einigen der Vorwürfe zu, wies jedoch mehrfach darauf hin, dass die von den ehemaligen Heimkindern als “Almosen” verstandenen Zahlungen aus dem Fonds von der Anlaufstelle nur verwaltet werden.
      “Der berechtigte Zorn sollte nicht gegen die Mitarbeiter der Anlaufstelle gehen,” so Dr. Scherer, “die nicht mehr machen können, als diese Almosen auszugeben.” .............. weiter lesen
      Quelle: hpd hpd.de/node/13179

      ;(
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Beschwerden ... Anlaufstelle Berlin

      Wenn Sie Kritik an der Anlauf- und Beratungsstelle oder am Fonds Heimerziehung haben, steht Ihnen der Beschwerdeweg offen.
      Dafür gibt es eine eigene Mailadresse: beschwerde.anlaufstelle@sozkult.de

      Wenn Sie an diese Adresse schreiben, bekommen Sie nach spätestens zwei Tagen eine Eingangsbestätigung und innerhalb einer Woche eine Antwort.

      Wenn Sie sich von einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin schlecht behandelt fühlen, können Sie das dem/der Betreffenden auch selbst direkt übermitteln.

      Auch das geht am besten per email:
      godulla@sozkult.de (Reinhilde Godulla)
      stefan.henn@sozkult.de (Stefan Henn)
      manuel.koesters@sozkult.de (Manuel Koesters
      scherer@sozkult.de (Herbert Scherer) – kommissarische Leitung

      Sie können auch eine entsprechende Nachricht vom Anrufbeantworter aufzeichnen lassen: Tel. 85 99 51 66

      Die Vorgesetzte aller Mitarbeiter_innen der Anlauf- und Beratungsstelle und damit die nächste Beschwerdeinstanz (für Beschwerden über die Arbeit der Anlaufstelle) ist die Geschäftsführerin des Trägers (GskA) Birgit Monteiro: monteiro@sozkult.de
      Postanschrift: GskA mbH, Tucholskystr. 11, 10117 Berlin

      Wenn Sie sich über die Anlaufstelle und ihren Träger beschweren wollen, können Sie sich an deren Auftraggeber, die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wenden.
      Zuständig ist hier Herr Winfried Flemming: Winfried.Flemming@senbwf.berlin.de

      Wenn Sie sich über den Fonds Heimerziehung insgesamt beschweren wollen, können Sie sich an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben wenden: info@fonds-heimerziehung.de (z.Hdn. Frau Claudel)

      oder direkt an dessen Auftraggeber, das Bundesministerium fürFamilien, Senioren, Frauen und Jugend:
      info@bmfsfjservice.bund.de (z. Hdn. Herrn Obst)
      Quelle: abeh-berlin.de/anlaufstelle/beschwerden/
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Ab Mittwoch, dem 15.8., gibt es zusätzlich das von freiwilligen Mitarbeiter_innen angebotene Info-Telefon.

      In der Gruppe der freiwilligen Mitarbeiter_innen engagieren sich Betroffene und Unterstützer, um allen ehemaligen Heimkindern zu helfen
      * durch Erstinformationen über die Leistungen der Anlauf- und Beratungsstelle und des
      Treffpunktes für ehemalige Heimkinder in Berlin
      * durch die Aufnahme von Kontaktdaten
      * durch Hilfestellungen bei der Vorbereitung von “Fonds-Anträgen”
      * durch Unterstützung bei der Abrechnung von sogenannten Sachleistungen
      * durch ein offenes Ohr für alle anderen Fragestellungen und Problemlagen
      Die Telefonnummer:
      030 – 854 054 97
      Das Info-Telefon ist (in der Regel) zu folgenden Zeiten besetzt:
      Mo, Mi, Do 14-17 Uhr
      Fr 11-14 Uhr
      Dienstags bieten die Freiwilligen das “Offene Café” in der Zeit von 15-17 Uhr an, bei dem neben der Möglichkeit zum zwanglosen Kontakt die gleichen Leistungen angeboten werden wie an den anderen Tagen durchs Info-Telefon.
      Quelle: abeh-berlin.de/beratungsstelle/telefonkontakt/
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Zusätzliche Angebote ehem. DDR

      Ehemalige Heimkinder aus der damaligen DDR haben die Möglichkeit, bei den örtlichen Landgerichten einen Antrag auf Rehabilitierung zu stellen. Grundlage bietet das SED Unrechtsbeseitigungsgesetz und das „Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG). Rehabilitiert werden ehemalige Heimkinder, deren Heimaufenthalte in Verbindung mit politischer Verfolgung stehen. Für Heimkinder mit Aufenthalt in dem ehemaligen Jugendwerkhof Torgau besteht eine gute Aussicht auf Rehabilitierung. Zu prüfen ist auch, ob Leistungen aus dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) in Frage kommen.
      Quelle: abeh-berlin.de/beratungsangebot/ddr-1945-1989/

      Zur Beratung stehen Ihnen folgende Stellen zur Verfügung:
      Bürgerbüro e.V. , Beratung von Heimkindern und Opfern der DDR-Jugendhilfe:
      buergerbuero-berlin.de/

      Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur:
      beratungsstelle-gegenwind.de/

      Der Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Herr Jens Planer Friedrich berät Sie umfassend über die rechtlichen Fragen des Reha-Verfahrens
      berlin.de/lstu/beratung/buergerberatung.html

      und über die Möglichkeiten der Aktenrecherche für ehemalige DDR-Heimkinder.
      berlin.de/lstu/beratung/antrag.html

      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Berlin ... Beratungsstelle .. Fürchterliche Schicksale

      Der Redebedarf ist groß:
      Rund 1200 Betroffene aus West- und Ostdeutschland haben seit Bestehen der Berliner Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder Anfang des Jahres um fachliche Hilfe gebeten.
      Sie hoffen auf finanzielle Entschädigungen, wollen aber vor allem eines: ihre Geschichte erzählen und das Erlebte aufarbeiten.
      «Für viele ist Reden eine große Erleichterung», sagte der kommissarische Leiter der Anlaufstelle, Herbert Scherer, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die Mitarbeiter der Beratungsstelle seien von dem Ansturm überrascht und stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen.
      Die Beratungsstelle steht Berlinern offen, die in Westdeutschland zwischen 1949 und 1975 und in der DDR zwischen 1949 und 1990 in einem Heim leben mussten.
      Nach Auskunft von Scherer sollten rund 800 der etwa 1200 Betroffenen in ihrer Kindheit und Jugend in den Heimen oder Werkhöfen der DDR zum sozialistischen Idealmenschen erzogen werden, circa 400 waren in Heimen in der Bundesrepublik untergebracht. ............ weiter lesen
      Quelle: die Welt welt.de/newsticker/dpa_nt/regi…hterliche-Schicksale.html
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Hatte letzte Woche einen Brief vom ABeH in Berlin in der Post.
      Der Wortlaut ist überwiegend so gebaut, als richte er sich an Minderjährige, dieses Szenario zieht sich fast über das ganze Schreiben + das 6seitige Infoblatt.

      Ich zitiere ein paar Stellen:

      Zuerst entschuldigen wir uns Es hat lang gedauert, bis Sie diesen Brief erhalten haben. Wir sind nur wenige Mitarbeiter. Aber Sie sind viele ehemalige Heimkinder. Wir möchten gerne allen helfen. Und wir möchten alle gut beraten.

      Solch einen Wortlaut einem Erwachsenen zuzumuten ist mE eine Farce.
      Im Infoblatt, wo man nicht findet, was man so alles beantragen kann, fehlt jedem dritten Satz Subjekt und/oder Prädikat.
      Satzbau wie im Kindergarten.
      Die Anlaufstelle selbst befindet sich in Friedenau, S-Bahn Haltestelle Feuerbachstrasse, S1 (für die Berliner)
      Ich war bereits zweimal dort, dort tummeln sich ehemalige aus Ost und West und aus allen Schichten.
      Ehrenamtliche Mitarbeiter erzählen den Leuten wo es lang geht, was man beantragen kann und welche Ansprüche Ost und West-Ehemalige haben. Am Ende geht man mit noch mehr Fragen wieder nachhause.
      Es wird zwischen dem 27.11.2012 und dem 21.12.2012 ein Infotelefon geschalten, wo nach Alter gestaffelt ist, wann man anrufen darf. Die über 70jährigen zuerst. ist logisch und vernünftig.
      Termine werden langfristig vergeben, ob die jüngeren 2013 noch drankommen werden, ist fraglich.
      Ich werde einfach mal zwischen dem 18. und 21.12. anrufen, da dürfen nämlich die unter 50jährigen.
      Noch jemand der in der Anlaufstelle Berlin war und ähnliche Erfahrungen gema€cht hat?
      Wenn ja, liege ich falsch oder habe ich einen verkehrten Eindruck gewonnen?
      Danke Faceless, daß Du uns Deine Erfahrungen mitteilst :thumbsup:

      Faceless schrieb:

      Am Ende geht man mit noch mehr Fragen wieder nachhause.

      So sollte es eigentlich nicht sein - aber auch wenn Du anscheinend bisher nur mit "Ehrenamtlichen Mitarbeiter" gesprochen hast, sollten die mittlerweile soviel Wissen haben um die Ehemaligen nicht noch "verwirrter" nach Hause gehen zu lassen.

      Vielleicht bekommst ja bald nen Termin und weißt dann endlich was Konkretes.

      PS. Hab Deinen Beitrag hier nach "Berlin" geschoben, denn um diese Anlaufstelle gehts ja
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Das schlimme ist, dass wirklich niemand weiss, was für Leistungen beantragt werden können, da auch jeder individuellen Bedarf hat.
      Und wie gesagt, mit den Terminen.... erstmal kommt die ältere Generation dran...... was ja auch ok ist.
      Also werde ich vorerst die Füße stillhalten.

      KIKIBO schrieb:

      Hab Deinen Beitrag hier nach "Berlin" geschoben, denn um diese Anlaufstelle gehts ja

      Du bist so gut zu mir :knuddel: