Berlin .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

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      Hallo,ich möchte dazu etwas schreiben.Ich hatte bei meiner Anlaufstelle angerufen über den Heim-Kinder-Fond berichtet und nach einem Termin gefragt.Den Termin bekam ich nach zwei Wochen.Fand es ging ziehmlich schnell.Mit der Dame nett geplaudert damit sie und ich etwas warm miteinander werden und dann bekam ich ein Formular von ca.10 Seiten.Ich sollte mir das in Ruhe schön durchlesen und was ich kann ausfüllen.Nun hatte ich die Zettel und da immer das gleiche gefragt wurde bin ich nicht so richtig schlau draus geworden.Telefon geschnappt und meinen Sohn gebeten mir zu helfen.Er sagte Mam leg alles auf den Scenner und ich schau mir das an .
      Am nächsten Tag anruf vom Sohn,und wir haben zusammen Blatt für Blatt ausgearbeitet.Zwei Stunden hingen wir in der Leitung aber es hat sich gelohnt.Beim nächsten Termin hat die Dame vom Amt noch ein Paar Verbesserungen gemacht und dann ging die Sache erst nach Köln,weiter nach Trier nach 14 Tagen die erfreuliche Nachricht das alles genehmigt wird.Nun ist das ganze gerade mal 4Tage unterwegs.Nun wart ich ab.Nächstes Jahr hab ich einen neuen Termin und dann kann ich noch mal davon provetieren.Muß dazu sagen bei mir hat das ganze 4 Wochen gedauert und das dieses nach dem Alter geht davon ist mir nichts bekannt.
      Nun ist mein Bericht ja ein halber Roman geworden aber so war es ,wie alles begann.Faceles ich drücke Dir die Daumen das es bei Dir nun auch schnell geht.

      Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

      aus dem Volksmund
      Ja Christel - Du warst aber auch nicht in Berlin sondern in Niedersachsen und da die viele Beratungssellen haben, gibts die Probleme nicht (deswegen kopiere ich Deinen Beitrag mit Deinen Erfahrungen auch noch zu Niedersachsen rüber)

      Dank Dir, daß auch Du uns von Deinen Erfahrungen geschrieben hast :knuddel:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Berlin ... Entschädigungsfonds ... Ehemalige Heimkinder brauchen viel Geduld

      Vor Jahrzehnten wurden sie als Heimkinder drangsaliert oder misshandelt. Nun stehen ihnen dafür Entschädigungen zu. In den Beratungs- und Bewilligungsstellen mangelt es aber an Personal.
      ..........Rund 5,2 Millionen Euro bereits bewilligt
      „Wir haben bislang 1913 Hilfesuchende registriert, darunter 1363 aus Ostberlin und 550 aus Westberlin“, berichtet der Leiter der Beratungsstelle, Herbert Scherer. Rund 5,2 Millionen Euro seien bereits bewilligt worden - fast die Hälfte des Geldes als Rentenersatzleistungen für diejenigen, die arbeiten mussten, aber ohne Rentenansprüche blieben.
      Der andere Teil des Geldes ist für Möbel, Therapien, Arztbesuche, Reisen, Kuren oder auch Gebrauchtwagen gedacht - Dinge, die den Betroffenen das Leben erleichtern sollen. Viele von ihnen leiden noch heute unter psychischen und körperlichen Folgeschäden...
      ...... „Jeden einzelnen Kauf muss man aber genau nachweisen“, kritisiert sie. Bis die Betroffenen Geld ausgeben können, müssen sie nicht nur viel Papierkram erledigen, sondern auch Geduld haben: „Beratungstermine gibt es bei uns erst wieder ab Mitte 2014“,
      ...... „Wir sind hier nicht völlig unflexibel“, betont er. Viele Antragsteller seien aber zornig, weil sie so lange warten müssen.
      Und viele hätten auch Panik, dass das Geld nicht reiche. „Immerhin haben viele ehemalige Heimkinder im Leben schon oft Enttäuschungen erlebt“ ...... weiter lesen
      Quelle: MZ mz-web.de/politik/entschaedigu…ld,20642162,23492244.html
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      Kann mir daß mal jemand erklären, wieso aus dem "Fonds Heimerziehung" dafür Gelder ausgegeben werden :?: :?: :?:


      Theatergruppe: „Vorwärts gelebt, rückwärts verstanden“ –

      Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in drei Akten
      Die selbst organisierte Theatergruppe von ehemaligen Heimkindern ist an den Start gegangen.
      Dank einer Projektförderung aus dem Fonds Heimerziehung kann sie jetzt ihr Vorhaben verwirklichen.
      Die Gruppe ist offen für weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die bereit sind, in den nächsten Monaten jeweils an einem Treffen in der Woche teilzunehmen.
      Das Angebot zum Mitmachen richtet sich nicht nur an diejenigen, die auf der Bühne auftreten wollen. Auch Mitwirkende für technische Aufgaben (Bühne, Ton) sind willkommen.......... weiter lesen
      Quelle: abeh-berlin.de/aktuelles/

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      Per Pn wurde mir heute mitgeteilt daß, das Projekt nicht direkt aus dem "Fonds Heimerziehung" mitfinanziert wurde, sondern - ehemalige Heimkinder haben einen Teil von ihren 10 000,- € dafür zusammen gelegt.

      Danke für die Info :!:

      Vielleicht kannst Du uns ja mal mehr darüber hier im Forum berichten :?: Wäre schon interessant wie es dazu kam usw.
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      Berliner Anlaufstelle kommt mit der Arbeit nicht hinterher

      Viel mehr Betroffene aus dem Osten als erwartet beantragen Zahlungen: Der Entschädigungs-Fonds für ehemalige Heimkinder ist aufgebraucht - und die Berliner Anlaufstelle kommt mit der Arbeit nicht hinterher.
      ............. In der Berlinder Anlaufstelle in Friedenau haben sich in den vergangenen zwei Jahren 750 Betroffene aus dem Westen gemeldet und 2100 aus Ost-Berlin – viel mehr als erwartet. Herbert Scherer und sein Team aus sechs haupt- und zwölf ehrenamtlichen Mitarbeitern kommen nicht hinterher. Der nächste Beratungstermin ist in einem Jahr frei.
      Eine Zweigstelle in Prenzlauer Berg und drei neue Mitarbeiter sollen ab März Abhilfe schaffen. Dafür hat der Senat Geld bewilligt.

      ............. „Wir sagen den Betroffenen immer: Ihr könnt euch auf uns verlassen“, sagt Herbert Scherer, der Leiter der Anlaufstelle. Er sieht die Glaubwürdigkeit gefährdet.
      Sein Vorschlag: Die Betroffenen in West und Ost sollen wählen, ob sie Sachleistungen für 10 000 Euro beantragen, die sie wie auch jetzt schon einzeln abrechnen müssen. Oder sie nehmen einen geringeren Pauschalbetrag, den sie ausgeben können, wie sie wollen. Scherer wünscht sich eine rasche Entscheidung: „Die Verunsicherung der Betroffenen ist groß“, sagt er. Das aber sei das Gegenteil dessen, was man erreichen wollte. .......... weiter lesen
      Quelle: tagesspiegel.de/berlin/entscha…n-die-haende/9502452.html


      Positiv ist, daß die sich endlich entschlossen haben noch ne Beratungsstelle einzurichten

      Aber mit diesem Vorschlag.. "Die Betroffenen in West und Ost sollen wählen, ob sie Sachleistungen für 10 000 Euro beantragen, die sie wie auch jetzt schon einzeln abrechnen müssen. Oder sie nehmen einen geringeren Pauschalbetrag, den sie ausgeben können, wie sie wollen." ..kann ich nicht wirklich was mit anfangen - wollen die weniger Arbeit haben oder einfach uns noch mehr bescheissen ;(

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