Sachsen-Anhalt .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

    Team

    Aktivste Mitglieder

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Sachsen-Anhalt .. Fonds-Heimerziehung .. Infos, Meldungen und Erfahrungen

      Anlauf- und Beratungsstelle Sachsen-Anhalt

      Fonds Heimerziehung: fonds-heimerziehung.de/?id=37

      Ansprechpartner
      Tina Spengler
      Jürgen Wesner

      Liebknechtstr. 65
      39110 Magdeburg

      Postalisch:
      Postfach 391155
      39155 Magdeburg

      Telefon: 0391 / 727399-20
      Telefon: 0391 / 727399-21
      Telefax: 0391 / 727399-14

      Telefonische Sprechzeiten
      montags, mittwochs und freitags zwischen 09:00 Uhr und 13:00 Uhr
      sowie dienstags und donnerstags zwischen 14:00 Uhr und 17:00 Uhr.
      sachsen-anhalt.de/index.php?id=55721
      sachsen-anhalt.de/index.php?id=55796#c162767

      Ein bundesweites kostenloses Infotelefon: 0800 / 100 49 00 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunknetz) gibt Auskunft über die zuständige Beratungseinrichtung
      Sprechzeiten: montags 8 – 14 Uhr dienstags, mittwochs, freitags 16 – 22 Uhr sonntags 14 - 20 Uhr
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ ()

      Sachsen-Anhalt ... Opfer bei Entschädigung in der Warteschleife

      Die geplante Beratung und Entschädigung von ehemaligen DDR-Heimkindern droht sich zu verzögern.
      Grund ist der in mehreren Bundesländern - so auch in Sachsen-Anhalt - misslungene Versuch, die Beratungsstelle bei den Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen anzusiedeln ...............
      ........... Nach dem Publikwerden der Kritik tritt das Sozialministerium nun aufs Gas: Es sei gewährleistet, dass die Beratung für ehemalige Heimkinder ohne Zeitverzug zum 1. Juli starte,
      Der Berater werde außerhalb des Ministeriums in der Magdeburger Liebknechtstraße bei der Stiftung "Familien in Not" sein Büro haben, um eine vertraute Umgebung zu schaffen, ........... weiter lesen
      Quelle: mz-web.de/servlet/ContentServe…4285&listid=1018881578312

      :cursing:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      prima Marianne :thumbsup:

      gut zu lesen, daß die Anlaufstelle auch in Sachsen-Anhalt gut funktioniert

      Positive Erfahrungen, sind wichtig für die, die noch überlegen ob sie sich an die Anlauf- und Beratungsstelle wenden sollen


      PS. Habe Deinen Beitrag hierher verschoben :)
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      :super: Danke Kikibo hatte verkehrte Spalte erwischt,ja in der Anlaufstelle wirst Du immer anständig behandelt auch wenn keine Sprechzeit ist,sollte mal keiner ans Telefon gehen wird zurück gerufen,ich muß Herrn Wesner und seinen Mitarbeitetern ein großes Lob aussprechen,denn wir sollten nicht immer nur meckern.



      ein schönes sonniges Wochenende :winke:

      Mein Antrag

      Ich hatte meinen Antrag im Juli 2012 abgeben und habe bis heute in Magdeburg noch keinen Termin! Schade Schade es dauert und dauert es sind noch viele andere vor mir. :mecker:
      Wer Sonne in das Leben anderer bringt,

      auf den fällt auch selbst ein wenig Sonne ab! :!: Träume nicht dein Leben , sondern lebe Deinen Traum :!:
      ja Astrid :tröst: es dauert lange mit den Terminen bei so einem Andrang .......

      Rund 1.000 Hilfsgesuche in Sachsen-Anhalt
      In Sachsen-Anhalts Anlaufstelle in Magdeburg haben sich nach Angaben des Sozialministeriums bislang etwa 1.000 Betroffene gemeldet.
      Für 300 Frauen und Männer und damit knapp ein Drittel der Ratsuchenden seien Hilfen vereinbart und Leistungen auf den Weg gebracht worden. Bis Ende des Jahres 2012 seien das knapp 83.000 Euro gewesen. Zahlen für 2013 gebe es noch nicht.
      Quelle: MDR mdr.de/nachrichten/ddr-heimkinder102.html

      Geduld - irgendwann bist auch Du an der Reihe :alleswirdgut:

      PS: Habe Deinen Beitrag aus NRW nach Sachsen-Anhalt verschoben
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Hallo Astrid,leider bist Du kein Einzelfall.Bis Ende 2012 lief es in der Anlauf-und Beratungsstelle in Magdeburg wirklich sehr gut, :thumbup: das weiß ich aus eigener Erfahrung nur ist das heute absolut nicht mehr so. :cursing: Und da es so nicht weiter gehen kann wollen Mike Then,auch ein Wernigeröder und ich an die Presse gehen.Wir suchen jemanden,der schon seit einem Jahr auf einen Beratungsternin wartet,das wäre ja bei Dir der Fall öffentlich dazu steht.Liebe Grüße Micky
      Hallo Gelieschen,ja richtig wir wollen an die Presse und stehen auch dazu, :thumbup: allerdings ist es gerade die Bild denen unser Anliegen nicht reicht und jemanden haben möchte der seit wenigstens 1 Jahr auf einen Beratungstermin wartet.Mit dem MDR und der Volksstimme hatten wir schon Kontakt und warten auf einen Gesprächstermin. :)
      Was mit den Erfolgsmeldungen wird,werden wir sehen. ;) Liebe Grüße Micky

      micky schrieb:

      Und da es so nicht weiter gehen kann wollen Mike Then,auch ein Wernigeröder und ich an die Presse gehen.

      sorry micky ... ich denke Du bist im Arbeitskreis Betroffener der Heimerziehung der DDR ... ABH-DDR und da bekommt ihr es nicht auf die Reihe an die Öffentlichkeit zugehen und die "Missstände" anzuprangern?


      Aber ich vergaß :rotwerd: auch dieser "Club" ist ja mehr mit sich selber beschäftigt als mit den Heimkinder ;(
      (nachzulesen hier: imheim.net/index.php?page=Thread&threadID=2384 )
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      das verstehe ich jetzt wieder so, daß der gesamte ABH-DDR mal wieder nicht geschlossen auftritt ..... ;(
      Aber wie war das - schaue ich mir an wer da so alles im ABH-DDR mit mischt ....... ;(

      An die Presse gehen .... was nützt es wirklich - ein kleiner Artikel vielleicht, der niemand wirklich interssiert und das war es.
      Richtiger Zeitpunkt dazu auch mal wieder verpasst - wäre nach dem Film "Und alle haben geschwiegen" viel angebrachter gewesen - da ist die "Heimkinderproblematik" nochmal kurz hochgekocht

      Beschwerde wo eingelegt - beim Ministerium oder wo :?:

      Sorry ... und ausserdem bist Du in allen Foren ... aber wirklich wichtige Infos bringst Du auch nicht oder sind die anderen Foren ausser Deinem "Stammforum" bzw. ihre Leser es nicht wert informiert zu werden :?: .. sorry
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      eine andere Antwort hab ich von Dir auch nicht wirklich erwartet micky

      KIKIBO schrieb:

      Sorry ... und ausserdem bist Du in allen Foren ... aber wirklich wichtige Infos bringst Du auch nicht oder sind die anderen Foren ausser Deinem "Stammforum" bzw. ihre Leser es nicht wert informiert zu werden :?: .. sorry

      Beschwerde wo eingelegt - beim Ministerium oder wo :?:



      Die einfachsten Fragen beantwortest Du nicht einmal :thumbdown:

      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Hallo zusammen,folgender Artikel steht am Montag den 26.08.2013 in unserer Volksstimme.

      Seit mehr als einem Jahr gibt es einen Entschädigungsfonds für Kinder aus DDR-Heimen in Höhe von 40 Millionen Euro.
      Doch über die Häl‚fte der rund 1200 Antragsteller in Sachsen-Anhalt warten noch auf ihre Entschädigung. Sie beklagen einen enormen bürokratischen Aufwand.
      Von Matthias Fricke
      Magdeburg/Wernigerode

      Der 40-jährige Mike Then hebt seinen dicken Aktenordner auf den Tisch. Darin befindet sich reichlich Briefverkehr unter anderem mit der Beratungsstelle „DDR-Heimkinderfonds Sachsen-Anhalt“. Die Hürden für die im Sommer vergangenen Jahres vom Bundeskabinett und den Ostländern beschlossene Opferhilfe für etwa 400 000 Betroffene sind hoch gesetzt.

      Der Wernigeröder liest in seinen nur teilweise einsehbaren Akten aus dem Jugendamt, dass er bereits in der 2. Klasse als „verwahrlost“ eingestuft worden ist. Er muss in eines der Spezialkinderheime der DDR in Sachsen.
      „Neues Leben“ stand über dem Eingang der ehemaligen Villa. Dort, wo mit militärischem Drill die Mädchen und Jungen zum sozialistischen Idealmenschen getrimmt werden sollten.
      Zum Ende der DDR gab es 38 solcher Heime mit 3760 Plätzen. Daneben gab es noch mehr als 50 Jugendwerkhöfe. Der berüchtigste befand sich in Torgau in Sachsen. „Wer einmal da war, überlebt auch die Hölle.“ Mike Then, DDR-Heimkind

      Mike Then verbringt bis 1988 in dem Heim. Danach wird er als „schwer erziehbar“ eingestuft und kommt zunächst in den Jugendwerkhof Gebesee. Er beginnt eine Lehre als Betonierer in Leipzig, wird dann aber recht schnell wieder zurück in den Werkhof geschickt. In Gebesee startet er später erneut eine Ausbildung, diesmal als Maurer.
      Doch im Heim selbst hat Then immer häufi ger die Nase voll von den Erziehungsmaßnahmen wie „Zivilsachenentzug“. Die Jugendlichen mussten dann den ganzen Tag lang in Arbeitsbekleidung herumlaufen.
      Er erinnert sich: „Es gab auch Urlaubs- und Ausgangssperre, oder das Taschengeld wurde gestrichen.“ Auch an Situationen könne er sich erinnern, dass er ins Erzieherzimmer bestellt und die Gardinen zugezogen wurden. „Dann gab es eine vor den Turm“, sagt er. Als er einmal aus dem Heim flüchtet und kurze Zeit später wieder eingefangen wird, muss er in den Jugendwerkhof nach Torgau. Eine besondere Erziehungsmaßnahme. „Wer einmal da war, überlebt auch die Hölle“, sagt er.
      Sein Glück ist der Zusammenbruchder DDR. Mit der Schließung des Jugendwerkhof darf er wieder zurück zu seinen Eltern. Allerdings kann der damals 17-Jährige seine Lehre nicht mehr rechtzeitig abschließen. Trotz des unglücklichen Einstiegs in das Berufsleben, schafft es Then.
      Mit 18 Jahren zieht er entgültig aus seinem Elternhaus aus, nimmt sich eine Wohnung in Leipzig, später in Hannover. Dort lernt er seine heutige Frau aus Wernigerode kennen, mit der er einen zweijährigen Jungen hat.

      Das damalige DDR-Heimkind wollte die Zeit eigentlich längst hinter sich lassen, doch immer wieder kommen Erinnerungen hoch. Er sagt: „Das kann man nicht vergessen.“
      Im Juli 2012 erfährt er vom Entschädigungsfonds und stellt in Magdeburg einen Antrag. „Damals wurde versprochen, es werde schnell und unbürokratisch gehandelt. Doch das Gegenteil stellte sich heraus“, beklagt der Wernigeröder. Für seine beantragten Sachleistungen muss der inzwischen 40-Jährige jeweils drei Kostenvoranschläge ein holen und zur Beratungsstelle nach Magdeburg schicken.
      Er hat Glück, dass er im Sommer 2012 einer der ersten Antragssteller ist. Seine beantragten Sachleistungen unter anderem für das Kinderzimmer, ein gebrautes Auto und eine Vater-Kind-Kur bekommt er erst nach vielen Monaten genehmigt.
      „Auf die Antwort eines Antrages warte ich noch immer“, sagt er. In der zentralen Geschäftsstelle des Fonds „Heimerziehung“ in Köln erfährt er, dass sich das noch bis zum Herbst hinziehen kann. Von anderen ehemaligen Heimkindern erfuhr Then, dass sie sogar noch weit länger auf ihre Entschädigung warten.
      Auch bei der Rentenersatzleistung hat Then Ärger und reichlich Schriftverkehr. „Eine Vielzahl der Vorgänge sind in der Aktenrecherche.“

      Hermann Thies, Sozialministerium
      Nach Auskunft des Sozialministeriums Sachsen-Anhalts haben in der Anlauf- und Beratungsstelle bisher 1200 ehemalige DDR-Heimkinder einen Antrag auf eine Entschädigungsleistung gestellt. Erst 465 „Vereinbarungen über Hilfen an Betroffene“ seien abschließend bearbeitet worden. Darunter waren 40 Rentenersatzleistungen.
      Ministeriumssprecher Hermann Thies: „Darüber hinaus sind eine Vielzahl der Vorgänge noch in der Aktenrecherche.“
      Das Problem: Ansprüche werden nicht nur durch das Land geprüft, sondern auch durch das Bundesamt für Familie in Köln.
      Erst wenn alle Seiten dem Antrag des Betroffenen zugestimmen, werden die Kostenvoranschläge bestätigt . Immerhin erhielt jeder Antragsteller 250 Euro vorab für seine Auslagen, wie zum Beispiel Anreisekosten zu den Anlaufstellen.
      In Sachsen-Anhalt erfolgen die Beratungen grundsätzlich nach dem Eingang des Antrages.
      Allerdings würden bei älteren ehemaligen Heimkindern und einem prekären Gesundheitszustand eine Ausnahme gemacht, so der Ministeriumssprecher.

      Sprecherin im Bundesamt für Familie Antje Mäder: „Für Sachsen-Anhalter sind 700 000 Euro ausgezahlt worden. 120000 Euro machen davon Rentenersatzleistungen aus.“ Die 40 Millionen Euro (für alle Ostländer) stehen während der gesamten Fondlauf zeit bis Juni 2017 zur Verfügung.
      Anträge können noch bis Juni2016 gestellt werden.

      DDR-Heimkinder warten auf Entschädigung
      Mehr als die Hälfte der Anträge stecken in der Bürokratie fest / Geld steht seit Juli 2012



      Danke Mike,super Artikel :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Liebe Grüße Micky

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ () aus folgendem Grund: formatiert