Aktensuche ... bei Landes- und Staatsarchiven usw

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      Aktensuche ... bei Landes- und Staatsarchiven usw

      Wer bisher vergeblich nach seinen Heim- und JWHakten gesucht hat, sollte es mal bei den Landes-, Staatsarchiven versuchen

      Dies gilt besonders für Ehemalige aus der DDR


      Heimerziehung in der DDR ... Staatsarchiv hat wichtige Unterlagen archiviert
      m Kontext der Verwaltungs- und Funktionalreform 2008 hat das ehemalige Sächsische Landesamt für Familie und Soziales (SLFS) dem Sächsischen Staatsarchiv die im SLFS vorhandenen Unterlagen der ehemals 22 bezirksgeleiteten Jugendwerkhöfe und Spezialkinderheime sowie der 15 Spezialschulen zur Bewertung angeboten. Darüber hinaus hat 2010 das Sächsische Landesjugendamt dem Sächsischen Staatsarchiv Unterlagen des ehemaligen Rates des Bezirks Karl-Marx-Stadt, Abt. Volksbildung, Jugendhilfeausschuss, Bezirksstelle für Heimeinweisungen und Adoptionsstellen, zur Übernahme angeboten.
      Mit Ausnahme von Haushaltsunterlagen (Kassenbücher, Kontoauszüge, Rechnungen usw.) wurden sämtliche angebotenen Unterlagen als archivwürdig bewertet, d. h. sie werden auf Dauer durch das Sächsische Staatsarchiv gesichert. Es handelt sich dabei um Schriftgut zu den persönlichen Umständen der Kinder und Jugendlichen, zur Dauer der Heimaufenthalte, zu den Einweisungsgründen sowie zu schulischen, erzieherischen, gesundheitlichen und ausbildungstechnischen Angelegenheiten (u. a. Zöglingskarteien, Schülerakten, Führungsberichte, Erziehungspläne, Gruppen-, Protokoll-, Beleg- und Stärkenachweisbücher, Schülerkarten, Personal- und Leistungsbögen, Entwicklungs- und Gesundheitsberichte). Die Überlieferung hat einen Gesamtumfang von etwa 29 Metern.
      Lediglich in Ausnahmefällen sind sogenannte Heimakten überliefert ............... weiter lesen
      Quelle: archiv.sachsen.de/7505.htm

      Thüringisches Staatsarchiv

      Quelle: archive-in-thueringen.de/index…tail&object=archiv&id=210

      Landesarchiv Berlin
      Quelle: landesarchiv-berlin.de/lab-neu/02_02.htm

      Brandenburgische Landeshauptarchiv
      Quelle: blha.de/netCmsFrames.aspx?PageID=38&NavIndex=01.01

      Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt

      Quelle: sachsen-anhalt.de/index.php?id=33242

      Landeshauptarchiv Mecklenburg-Vorpommern:

      Quelle: kulturwerte-mv.de/cms2/LAKD_pr…archiv_Schwerin/index.jsp
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Fundstellen von Akten und Unterlagen

      noch ein Tipp zur Aktensuche

      Die Berliner Jugendämter haben ihren noch vorhandenen Aktenbestand der damaligen Zeit gesichert.
      Leider ist nur ein Teil des ursprünglich vorhandenen Aktenbestandes aufgehoben und auffindbar.
      Ein anderer Teil der Akten ist nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen vernichtet worden.
      Es ist also nicht auszuschließen, dass Anfragende trotz gründlicher Recherche keine Informationen erhalten können.
      Die in den 12 Bezirksämtern von Berlin gelagerten Akten und Unterlagen sind den entsprechenden Diensten zugeordnet:
      - Sozialpädagogische Dienste / Familienfürsorge
      - wirtschaftliche Jugendhilfe
      - Vormundschaft /Beistandschaft
      - Unterhaltvorschussstelle
      - Pflegekinderdienst
      - Fachdienst Hilfe zur Erziehung
      - Vorgänge zu ehemaligen Heimen in bezirklicher Zuständigkeit / Angabe der Fundstellen
      Quelle: heimerziehung.files.wordpress.…en_zur_akteneinsicht1.pdf


      wenn auch dieses Schriftstück speziell für Berlin gilt, kann man es vielleicht aber auch auf andere Bundesländer übertragen und bei seinen eigenen Recherchen die entsprechenden Stellen in Ländern und Gemeinden kontaktieren
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      Hallo, Kikibo; Du hast das sächische Staatsarchiv vergessen:

      Sächsisches Staatsarchiv

      Zentrale Aufgaben, Grundsatz

      • Besucheradresse:
        Archivstr. 14
        01097 Dresden
      • Postanschrift:
        s. Besucheradresse
      • Telefon:
        +49 351/89219-710
      • Telefax:
        +49 351/89219-709
      • poststelle@sta.smi.sachsen.de
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      Hauptstaatsarchiv Dresden

      • Besucheradresse:
        Archivstr. 14
        01097 Dresden
      • Öffnungszeiten:
        Mo, Do, Fr 8.30 - 16.00 Uhr
        Di, Mi 8.30 - 18.00 Uhr
      • Postanschrift:
        Postfach 100 444
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      • Telefon:
        +49 351/89219-710
      • Telefax:
        +49 351/89219-709
      • poststelle-d@sta.smi.sachsen.de
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      Staatsarchiv Leipzig

      • Öffnungszeiten:
        Montag, Dienstag 8.00 Uhr - 16.00 Uhr
        Mittwoch, Donnerstag 8.00 Uhr - 18.00 Uhr
        Freitag 8.00 Uhr - 13.00 Uhr
      • Postanschrift:
        Schongauerstraße 1
        04328 Leipzig
      • Telefon:
        0341/255-5500
      • Telefax:
        0341/255-5555
      • poststelle-l@sta.smi.sachsen.de
      Sächsisches Staatsarchiv

      Staatsarchiv Chemnitz

      • Öffnungszeiten:
        Montag, Donnerstag 8.00 - 16.00 Uhr
        Dienstag, Mittwoch 8.00 - 18.00 Uhr
        Freitag 8.00 - 13.00 Uhr
      • Postanschrift:
        Schulstraße 38
        09125 Chemnitz
      • Telefon:
        0371/33479-0
      • Telefax:
        0371/33479-22
      • poststelle-c@sta.smi.sachsen.de

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      Bergarchiv Freiberg

      • Öffnungszeiten:
        Montag, Donnerstag 8.00 Uhr - 18.00 Uhr
        Dienstag, Mittwoch 8.00 Uhr - 16.00 Uhr
        Freitag 8.00 - 15.00 Uhr
      • Postanschrift:
        Schloßplatz 4
        09599 Freiberg
      • Telefon:
        03731/394 610
      • Telefax:
        03731/394 627
      Nachzulesen auf: staatsarchiv.sachsen.de/257.htm

      Wir sind, wie wir sind, weil wir sind, wie wir sind
      Kiki meintst Du ich könnte meine Akten im ehemaligem Heim auch anfordern ? Ich weiß das die noch da sind.Wollte noch in diesem Jahr mal selber das Heim besuchen aber mein Sohn und ich schaffen es dieses Jahr wohl nicht mehr. Oder einfach anrufen ?

      Träume nicht dein Leben sondern lebe deinen Traum

      aus dem Volksmund
      Habe fast alle Archivstellen in den Bundesländern oder Städten angeschrieben, zwar sind noch einige Antworten offen jedoch gibt es hier wohl noch wenig Erfolgsaussichten.
      Oft erhalte ich die Antwort, das die Zeit der Aufbewahrungsfrist verstrichen sei und die Aktenbestände vernichtet worden sind.
      Ich habe gedacht, das man die Akten welche man mit der Einheit übernommen hat aufgehoben werden, denn wenn nur die Zeit nach der Wende zählt für die Aufbewahrung dann sind ja die 30 Jahre noch nicht rum.
      Wo sind dann die Akten oder will man sie einfach nicht herausgeben?

      Volkmar
      Christel - aber sicher kannst Du da nachfragen ob sie Dir ne Kopie zuschicken bzw. kannst Du es auch über die Beratungstelle machen lassen.

      Volkmar schrieb:

      Oft erhalte ich die Antwort, das die Zeit der Aufbewahrungsfrist verstrichen sei und die Aktenbestände vernichtet worden sind.

      Das ist im Prinzip erstmal gängige Antwort - oft wenn weiter nachgefragt wird, tauchen plötzlich doch noch irgendwelche Akten auf.

      Sich einfach mit der ersten Antwort nicht zufrieden geben und wenn es möglich ist zu den Archiven fahren.

      z.B. für Hessen: 14 000 Akten in einer Länge von 1,4 Kilometern lagern im Archiv des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen (LWV) in Kassel, die von diesen Schicksalen erzählen.

      Z.B sind auch viele Akten an die Unis zu Forschungszwecken geschickt worden und vielleicht dort noch

      Empfehlungen über die Aufbewahrung von Akten der Jugendämter in Bayern
      Aufbewahrungsfristen

      Für die Akten des Jugendamtes werden folgende Aufbewahrungsfristen empfohlen:
      2.1 Akten über Adoptionsverfahren: 60 Jahre
      2.2 Akten über Vormundschaften und Pflegschaften. für minderjährige Kinder: 30 Jahre
      2.3 Urkunden, die vom Jugendamt nach § 59 SGB VIII erstellt worden sind: 30 Jahre
      2.4 Akten über Beistandschaften: 10 Jahre
      2.5 Akten über Leistungen nach dem UVG: 10 Jahre
      2.6 Akten über Hilfen zur Erziehung nach §§ 27 ff SGB VIII und über die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII: 10 Jahre
      2.7 Akten über die Mitwirkung in Verfahren vor den Vormundschafts- und den Familiengerichten (§ 50 SGB VIII): 10 Jahre
      2.8 Akten über Jugendgerichtshilfe: 5 Jahre
      jedoch mindestens bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres der betroffenen Person
      2.9 Sonstige haushaltsrelevante Akten des Jugendamtes, die der Rechnungsprüfung unterliegen: 6 Jahre
      2.10 Alle übrigen Akten der Jugendämter: 3 Jahre .............. weiter lesen
      Quelle: blja.bayern.de/textoffice/beka…en/aktenaufbewahrung.html
      Lebe im Heute
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      Sonnenschein, hast Du es schon bei der Stadt Velbert / Langenberg probiert - beim Jugendamt, evtl. beim Stadtarchiv

      Wenn es ein kirchliches Heim war, evtl. die Kirchengemeinde anschreiben um zu erfahren wer der damalige Träger war und es dort auch versuchen.

      Noch ne Möglichkeit wäre evtl. das Staatsarchiv NRW


      PS: Sonnenschein habe Deinen Beitrag hier zu "Aktensuche" verschoben :)
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      Ich hatte gestern mit Herrn Karl von der Gedenkstätte GJWH Torgau ein Gespräch und er sagte mir das sich die Akten eigentlich beim Jugendamt befinden müssten, da die Akten von den damaligen Kindern welche über das Jugendamt in ein Heim gekommen sind immer als Begleitakte mitgegangen sind und nach der Entlassung an das einweisende Amt zurück gegangen sind.

      Vielleicht kann dies etwas weiter helfen, zumindest wenn die Heimeinweisung über das Jugendamt gelaufen ist.

      Volkmar

      Aktensuche in Niedersachsen

      Habe heute zwei interessante Links gefunden zur Heimaktensuche in Niedersachsen :thumbsup:

      Übersicht über die Heimkinder betreffenen Aktenbestände des NLA, der kommunalen und landeskirchlichen bzw. Diözesanarchive in Niedersachsen
      mimac.de/EHK/mando/Uebersicht_…taende_Stand_22072010.pdf



      Übersicht über die Heime in Niedersachsen 1949 - 1975


      entweder mit PDF/Adobe Acrobat öffnen
      uni-goettingen.de/de/uebersicht-ueber-die.../366515.html

      oder es sich als Scrennshots anschauen wenn ihr "googelt"
      Übersicht über die Heime in Niedersachsen 1949 - 1975
      und dann auf Schnellansicht geht


      Hier werden die einzelnen Heime aufgeführt und ob und wo noch Akten vorhanden sind und wer als Ansprechpartner gilt
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      Hallo,

      ich habe meine Jugendamtakten gefunden, mal sehen was dort alles drinnen steht soll ein ganz schöner Berg sein. Kopien kann man jedoch davon nicht mehr machen da sie schon sehr angegriffen sind so werde ich mir die persönlich anschauen und auch lesen.
      Wir zwar noch eine weile dauern, aber immerhin habe ich es schriftlich das die Akten nach Leipzig kommen werden und ich sie mir dann zu Gemüte führen kann.
      Die Akten haben sich über das Gericht gefunden, da ich einen Reha-Antrag gestellt habe.
      Ist aber auch ein Weg der Möglichkeit, wenn man sonst seine Akten nicht finden kann, denn die Gerichte suchen dann auch und wie man sehen kann bei mir mit Erfolg.

      Volkmar