Kinderheime in der DDR ... Heimerziehung in der DDR

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      Kinderheime in der DDR ... Heimerziehung in der DDR

      Im Jugendamt sitzt der Peiniger von einst
      Wer in der DDR im Kinderheim lebte, leidet oft noch heute. Erst jetzt haben einige den Mut, über die Zeit des Schreckens zu reden. ...........
      ....... Arbeitszwang auch aus ökonomischen Gründen´
      Das System der DDR-Heimerziehung hat Parallelen zu den Verhältnissen in den Heimen der frühen Jahre der Bundesrepublik. Die gemeinsame Wurzel sieht Manfred Kappeler, ebenfalls Sachverständiger am Runden Tisch Heimerziehung, in den Jahren bis 1945. Kappeler, der das System der Heimerziehung im Westen als „postfaschistisches System“ sieht, sagt, ihm sei nach dem Mauerfall klar geworden, „wie ähnlich die Heimerziehung in der BRD und der DDR doch waren“.
      Im Westen freilich konnten Kritiker die Missstände offen anprangern. ............
      .......... In der DDR gab es 25.000 bis 30.000 Plätze in Normalheimen. Davon unterschieden sich die Spezialheime mit 6000 Plätzen für schwer erziehbare Kinder und Jugendliche. Wer vierzehn Jahre oder älter war und als schwer erziehbar galt, kam in die Jugendwerkhöfe als eine Kategorie von Spezialheimen. Für Kinder und Jugendliche, mit denen die Spezialheime nicht zurecht kamen, gab es Sonderheime für pädagogisch-psychiatrische Therapie.
      Ergänzt wurde das System durch den geschlossenen Jugendwerkhof Torgau, das Erziehungs- und Arbeitslager Rüdersdorf sowie Durchgangslager in allen Bezirken der DDR.
      Allein in den Spezialheimen für Kinder und den Jugendwerkhöfen für Jugendliche waren während 40 Jahren Sozialismus 120 000 Menschen interniert.
      Oft waren die Heime in baufälligen Villen und Gutshäusern untergebracht. ........... weiter lesen
      Quelle: FAZ faz.net/aktuell/gesellschaft/k…r-von-einst-11065698.html

      Kinderheime in der DDR
      In der DDR gab es 474 staatliche Kinderheime.
      Außerdem gab es Jugendwerkhöfe und Spezialkinderheime wie in Torgau. Sie dienten der Umerziehung sogenannter schwererziehbarer Kinder- und Jugendlicher.
      In den Jugendwerkhof wurden 14- bis 18-Jährige eingewiesen, die nach Auffassung der staatlichen Organe nicht in das Gesellschaftsbild der DDR passten. Es reichten teilweise schon kleinere Vergehen aus, wie zum Beispiel Schulverweigerung. In der Regel hatten die Inhaftierten keine Straftat begangen.
      Das Gegenstück zum Jugendwerkhof für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren waren die Spezialkinderheime für schwererziehbare Kinder. In der DDR gab es 38 Spezialkinderheime und 32 Jugendwerkhöfe.
      Quelle: MDR mdr.de/sachsen/kinderheime-ddr100.html
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      Heimerziehung in der DDR

      Viele ehemalige DDR-Heimkinder, denen Unrecht widerfahren ist, fühlen sich noch immer nicht als SED-Opfer anerkannt.
      Eine junge Suhlerin könnte sich als Mittler zwischen ihnen und dem vereinten Deutschland erweisen.
      Es ist nicht das erste Mal, dass Anne Eberhard die Stimme absackt. Je länger sie spricht, desto deutlicher merkt man ihr an, wie nah ihr das geht, was sie da vorträgt. Seit mehreren Minuten rezitiert sie gefasst und mit viel Empathie Worte, die ehemalige DDR-Heimkinder niedergeschrieben haben, um ihre Erfahrungen im DDR-Erziehungssystem zu verarbeiten.
      Sie erzählt, oft in der ersten Person, von Gewalt, von psychischem Druck, von sexuellem Missbrauch. Immer wieder droht ihre Stimme zu versagen. .....
      ....... Und deshalb kann sie vielleicht eine wichtige Rolle bei der Annäherung zwischen den ehemaligen Heimkindern und dem vereinten Deutschland spielen. Warum?
      Manfred May, der Leiter der Thüringer Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder, glaubt, das Grundproblem im Umgang mit den Betroffenen sei nicht nur deren Nicht-Anerkennung als SED-Opfer in weiten Teilen der Gesellschaft. Klar, belaste das viele. Die Zuerkennung dieses Status, verbunden mit einer Entschädigung, sei wichtig; schon finanziell. ....

      .......... Heimerziehung in der DDR
      Die Zustände in DDR-Kinderheimen und -Jugendwerkhöfen stehen erst seit wenigen Jahren im Fokus der Öffentlichkeit.
      Zwar gibt es inzwischen auch erste wissenschaftliche Arbeiten zu dem Thema, doch ist das Feld längst noch nicht so aufgearbeitet wie beispielsweise die Geschichte der Stasi.
      Schon jetzt aber ist klar: Zwar waren längst nicht alle Kinder in Heimen oder Jugendwerkhöfen davon betroffen, doch die Ausübung von physischer, psychischer und sexueller Gewalt von Erziehungspersonal gegenüber Kindern und Jugendlichen oder auch von Kindern und Jugendlichen untereinander war innerhalb des staatlichen DDR-Erziehungssystems nicht auf Einzelfälle beschränkt.
      Allein bei der Thüringer Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige DDR-Heimkinder haben sich in den vergangenen Monaten nach Angaben des Thüringer Sozialministeriums schon mehr als 1000 Betroffene gemeldet, die angeben, in einem DDR-Kinderheim oder in einem Jugendwerkhof misshandelt worden zu sein.
      Der Berliner Politikwissenschaftler und Theologe Christian Sachse, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat, spricht davon, die Heime seien eine Widerspieglung der DDR-Diktatur im Kleinen gewesen.
      Insgesamt waren zwischen 1949 und 1990 etwa 300 000 bis 400 000 Kinder und Jugendliche in DDR-Erziehungseinrichtungen wie Kinderheimen oder Jugendwerkhöfen untergebracht, schätzen Fachleute...... weiter lesen
      Quelle: insuedthueringen.de/regional/t…und-Papa;art83467,2155148
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      Kinderheime in der DDR ... Heimerziehung in der DDR

      Ich habe aufgegeben,Nachforschungen zu betreiben denn man bekommt meistens immer nur ein und die selbe Antwort,
      Die Akten sind vernichtet wurden:
      Ich bin sogar über die Staatsanwaltschaft in Leipzig gegangen und die schrieben mir nach einer halben Ewigkeit,das alle diese Maßnahmen,Heim und JWH notwendige Erzieherische Maßnahmen gewesen sind und ich,auf gut Deutsch gesagt,kein Recht habe,Reabilitiert zu werden.
      Ich dachte ich träume und dann steht noch,laut Unterlagen,he,Unterlagen???ich denke es exestieren keine mehr???
      Das ganze Schreiben war wiedersprüchlich und ich tat es in den Ordner,ERLEDIGT!!!
      Pustekuchen!!!
      Bei einem netten Besuch bei meinem Anwalt,wegen einer anderen Sache,erzählte ich Ihn von diesem Schreiben und er sagte mir,herbringen.Dies tat ich dann auch und machte mir keine große Hoffnung,in irgendeiner Form von dieser Sache noch jemals zu hören aber ich sollte mich irren,was ja Menschlich ist und bei einem Telefonat,erzählte er mir,das ich die Chance bekomme,vor einem Richter zu sagen,warum dies alles damals geschehen ist.Ich war völlig von den Socken und glaubte wieder ein wenig an die Gerechtigkeit.
      Nachts lag ich viel wach und versuchte mir ins Gedächtniss zu rufen,was damals alles passierte,ohne mein Zutun.
      Ein paat Tage später hatte ich einen Brief von der Staatsanwaltschaft im Briefkasten,wo ich aufgefordert wurde,alles in meinen Worten nieder zu schreiben und das soll ich zurückschicken.
      Das tat ich und ehrlich gesagt,ging es mir danach besser denn ich hatte alles aufgeschrieben und nahm mir kein Blatt vor den Mund denn ich wußte,das nicht ich,sondern mein Onkel an der ganzen Misere schuld war.
      Das Schreiben,was ich mühsam unter Tränen aufgesetzt hatte war 7 Seiten lang und nun habe ich im Januar Termin und wenn das alles gut geht,dann ja dann glaube ich wieder.Lg. Manuela