Erziehungsmethoden in den Spezialheimen der DDR

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      Erziehungsmethoden in den Spezialheimen der DDR

      Im Fokus der folgenden Darstellung stehen Erziehungsmethoden der Spezialheime in ihrem graduellen oder grundsätzlichen Unterschied zu den Normalheimen in der DDR.
      Gleiche oder ähnliche Phänomene traten vor allem in den Durchgangsheimen auf. ...........
      .... Vier Typen der Spezialheime
      Entsprechend den drei Grundfragen des Heimsystems (Wie alt? Welche schulische Bildungsfähigkeit? „Normal“ oder „schwer“ erziehbar?) existierten vier Typen von Spezialheimen.
      Spezialkinderheim POS
      Spezialkinderheim Hilfsschule
      Jugendwerkhof „POS“
      Jugendwerkhof „Hilfsschule“
      In allen Typen wurden grundsätzlich die selben Methoden angewandt. ........ weiter lesen
      Quelle: christian-sachse.de/20120421_Methoden.pdf
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      "Schicksale der Heimkinder lassen niemanden kalt"

      .......... was wissen wir heute über die DDR-Heime?
      Wir wissen mehr über die Struktur des Heimsystems.
      Es gab die normalen Heime und das System der Spezialheime. Auch der Aufenthalt im "Normalheim" schützte nicht vor Misshandlung oder Missbrauch.

      Durchgangsheime sollten eine Zwischenstation sein, um das richtige Heim zu finden. Der Umgang mit Kindern und Jugendlichen war hier durchweg schlimm. Nachweisbar sind Aufenthalte bis zu neun Monaten. Jeder DDR-Bezirk musste ein Durchgangsheim vorhalten. In Thüringen waren das Erfurt-Hochheim, Gera und Schmiedefeld bei Neuhaus. Gera hatte sogar einen Trakt für Neun- bis Elfjährige. Aus den drei Thüringer Heimen gibt es eine Häufung von Berichten.

      Welche Gründe für Heimeinlieferungen gab es?
      Politische Fälle sind eher gering. Es gibt Fälle, wo ältere Kinder bereits politisch aktiv wurden oder in den Westen wollen und als Republikflüchtige behandelt werden. In anderen Fälle wurden die Eltern verurteilt und die Kinder deswegen eingewiesen. Daneben steht eine große Zahl von Reaktionen auf unangepasstes Verhalten. Die Schwelle, Kinder in Heime zu stecken, war oft sehr niedrig. Manche waren allerdings auch froh, aus der Familie rauszukommen. .............. weiter lesen
      Quelle: thueringer-allgemeine.de/start…-niemanden-kalt-216676730

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