sexueller Missbrauch .. kath. Kirche will wissenschaftliche Aufarbeitung durch externes Forschungsinstitut

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      sexueller Missbrauch .. kath. Kirche will wissenschaftliche Aufarbeitung durch externes Forschungsinstitut

      für externe Studie öffnet Katholische Kirche Personalakten
      Die Glaubwürdigkeit der katholischen Kirche in Deutschland hat durch die Missbrauchsfälle schwer gelitten. Nun geben die Bischöfe eine in Europa beispiellose Untersuchung in Auftrag: Eine externe Einrichtung fahndet nach Verdachtsfällen - und bekommt nach SPIEGEL-InformationenZugriff auf sämtliche Personalakten. ........ weiter
      Quelle: Spiegel online.de spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,773423,00.html

      Sacramentorum sanctitatis tutela
      ..... Die zentrale Meldung dient der Verhinderung von Vertuschung an einem bestimmten Ort, und gleichzeitig wurde in den angefügten Normen die kirchenstrafrechtliche Verjährung auf 10 Jahre erhöht (seit 21. Mai 2010 gelten 20 Jahre),...... weiter
      Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Sacramentorum_sanctitatis_tutela

      So ganz verstehe ich das jetzt nicht, daß nur die letzten 10 Jahre für die Akten gelten sollen, denn die kirchenstrafrechtliche Verjährung beträgt ja 20 Jahre - die strafrechtliche nach 10 Jahren - und bei den "gesäuberten " Akten, wird eh nicht viel zu finden sein, da können sie getrost vollmundig nach vorne preschen :cursing:
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ ()

      Aktenprüfung zu Missbrauchsfällen ... Priester pochen auf Datenschutz

      Juristisch wie menschlich höchst bedenklich":
      Weil ihre Personalakten an ein Forschungsprojekt zu Missbrauchsfällen weitergegeben wurden, protestieren nach SPIEGEL-Informationen katholische Priester bei der Bischofskonferenz. Sie beklagen die Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte......
      ..... Das Netzwerk von rund 500 zumeist konservativen Priestern fordert die
      Bischofskonferenz auf, "von dem Projekt Abstand zu nehmen". ........ weiter
      Quelle: Spiegel spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,778703,00.html

      Wer sich über das "Netzwerk katholischer Priester" informieren will:
      priesternetzwerk.net/

      Mal egal wie - bei diesem Ansinnen der Netzwerkpriester ;( frage ich mich - haben da welche Angst - vor was dann aber ....... - " ein Schelm, der Böses" dabei denkt
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      Missbrauch ... Nuntius kritisiert "lehramtstreues" Priesternetzwerk

      "Netzwerk katholischer Priester" will Herausgabe von Täterakten im Zusammenhang mit Missbrauchs-Aufarbeitung verhindern
      Bonn, 16.08.2012 (KAP) Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Jean-Claude Perisset, hat sich in einem Interview verärgert über ein deutsches Priesternetzwerk gezeigt, das nach Eigendefinition für "Gehorsam und Treue gegenüber dem Lehramt" stehen möchte. Das "Netzwerk katholischer Priester" (priesternetzwerk.net) will nämlich die Herausgabe von Täterakten im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals verhindern. Das Netzwerk ist deshalb gegen die Auswertung personenbezogener Daten von Priestern für die Missbrauchs-Studie der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), und es hatte sich in dieser Causa bei römischen Stellen beschwert. Nun wurde es allerdings vom Nuntius zurückgepfiffen. ......... weiter lesen
      Quelle: kath web kathweb.at/site/nachrichten/database/48588.html

      Denn der Zweck heiligt nicht die Mittel!
      KATH.NET-Interview mit Pfarrer Uwe Winkel, Netzwerk katholischer Priester, über das Ende eines geplanten Forschungsprojekts der Deutschen Bischofskonferenz, bei dem ein Institut Zugriff auf alle Personalakten der 27 Diözesen gehabt hätte ........... weiter lesen
      Quelle: priesternetzwerk.net/gfx/press…l/winkel_kath.net_kfn.pdf

      ;(
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      Wissenschaftliche Aufarbeitung droht zu scheitern

      Der Kriminologe Pfeiffer war von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Untersuchung des Missbrauchsskandals beauftragt worden. Nun erheben beide Seiten schwere Vorwürfe gegeneinander, die Studie könnte scheitern - damit steht die Aufarbeitung des Skandals auf der Kippe.
      Um die wissenschaftliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist heftiger Streit entbrannt, in dessen Folge das Projekt zu scheitern droht. Die Deutsche Bischofskonferenz und der von ihr mit der umfassenden Untersuchung beauftragte Kriminologe Christian Pfeiffer erheben schwere Vorwürfe gegeneinander. Noch ist das Aus der bereits 2011 angekündigten Studie nicht besiegelt: „Ob mit Pfeiffer oder ohne, das Projekt läuft weiter“, sagte der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Matthias Kopp, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Beide Seiten haben sich bis Ende dieser Woche eine Frist gesetzt, um über den Fortgang der Studie zu entscheiden.

      Vorwurf: Diözesen haben Missbrauchsakten vernichtet

      Um Licht in das dunkle Kapitel der Kirche zu bringen, sollte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) sexuellen Missbrauch von Minderjährigen auf der Grundlage von Personalakten seit 1945 unabhängig aufarbeiten. Zur Wahrung des Datenschutzes hätte das KFN anonymisierte Daten aus den Akten erhalten, die Archivmitarbeiter und geschulte Juristen sichten sollten. Damit hätten erstmals kirchenfremde Fachleute Zugang zu den Kirchenarchiven erhalten. Ein Zusammenschluss konservativer Priester protestierte aber schnell gegen fremde Blicke in die Akten.

      Das Projekt sei „an den Zensur- und Kontrollwünschen der Kirche gescheitert“, sagte Pfeiffer der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch). Zudem habe er aus der Kirche Hinweise erhalten, dass in mehreren Diözesen Missbrauchsakten vernichtet worden seien. Der Sekretär der Bischofskonferenz, Hans Langendörfer, widersprach dieser Darstellung. „Für eine Vernichtung von Täterakten habe ich keinerlei Anhaltspunkte.“

      faz.net/aktuell/politik/inland…u-scheitern-12018750.html

      Es war nicht anders zu erwarten.
      Kein Wunder, lasst die jenigen aufarbeiten, welche in selbiger Zunft sind. das Ergebnis kann man sich selber erstellen, oder? Zeit zum vernichten von bestimmten Unterlagen war ja genug. Den Deckel Datenschutz darauf und dann ist auch schon gut. Nur die Opfer kannten eine sollche Lösung "Datenschutz" leider nicht!! Sie schützte nämlich niemand. Warum denn auch? Sind doch nur, naja wie auch immer und jetzt kommt leider der Datenschutz. Klappe zu. Problem erledigt. Auch gut. :(
      Interview ... Kriminologe Pfeiffer unterstellt katholischer Kirche Zensur
      Vertragsbedingungen für Missbrauchsstudie sollten geändert werden
      Nach den 2010 bekannt gewordenen Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche wurde das Kriminologische Zentralinstitut Niedersachsen mit einer Untersuchung beauftragt. Institutschef Christian Pfeiffer berichtet von Versuchen zweier Diözesen, die Berichte vor der Veröffentlichung genehmigen zu wollen - und von offenbar vernichteten Akten. .................. weiter lesen
      Quelle: Domradio dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1972524/


      Missbrauchsforschung von katholischer Kirche vertuscht?
      Quelle: Focus focus.de/politik/deutschland/k…vertuscht_aid_894277.html


      Studie ...
      Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz ........... weiter lesen
      Quelle: KFN [url]http://www.kfn.de/Forsch…durch_kath_Geistliche.htm[/url]

      Mal egal, was da wirklich im Hintergrund läuft - aber ich finds gut, daß die Öffentlichkeit informiert wird wie die "Kirche" immer wieder versucht ihre Schandtaten zu vertuschen :cursing:

      Und daß gerade die bayrischen Diözesen ( München und Freising ) so daran interessiert sind, daß nicht alles aufgedeckt wird - wundert mich nicht ... denn diese Diözesen sind eng mit den Ratzinger Brüder verbunden:

      Am 29. Juni 1951 empfing er zusammen mit seinem Bruder Georg Ratzinger im Freisinger Dom
      Joseph Ratzinger, inzwischen Professor an der Universität Regensburg, zum Erzbischof von München und Freising
      .
      Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.

      Ein Schelm der Böses dabei denkt

      Wie war das - ich könnt schon wieder
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      Aachen ... Bistum bedauert Aus der Missbrauchsstudie: (10.01 Uhr)

      Das Bistum Aachen bedauert, dass es keine weitere Zusammenarbeit mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut geben wird.
      Mit dem Projekt sollten die Missbrauchsfälle innerhalb der katholischen Kirche aufgearbeitet werden.
      Die Deutsche Bischofskonferenz sieht jedoch das Vertrauen zum leitenden Wissenschaftler gestört. Hintergrund ist ein Streit zwischen der Kirche und den zuständigen Wissenschaftlern.
      Der Leiter des Projekts, Pfeiffer, beklagte auf WDR5, dass die Zusammenarbeit mit dem Verband deutscher Diözesen - VDD - nur am Anfang sehr gut gewesen sei.
      Dann aber hätten Ängste um sich gegriffen: Das Projekt Pfeiffers war vor zwei Jahren ins Leben gerufen worden - nachdem am Berliner Canisius-Kolleg viele Missbrauchsfälle bekannt geworden waren.
      Das Bistum Aachen hofft, dass schnell ein neuer Partner gefunden wird, um das Projekt fortzuführen, so ein Sprecher.
      Quelle: WDR

      Die werden schon jemanden finden ... der die Studie dann so führt, daß solche Ergebnisse rauskommen die sie wollen
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      Essen ... Reaktion auf geplatzte Missbrauchsstudie
      Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute eine Studie zu sexuellen Übergriffen von Priestern auf Minderjährige gestoppt.
      Wissenschaftler sollten Tausende von Verdachtsfällen untersuchen. Dafür wollten sie auch Personalakten auswerten und mit Tätern und Opfern sprechen.
      Die Kirche lehnte das ab, weil sie nach eigener Aussage den Datenschutz gefährdet sehe.
      Das Bistum Essen bedauert die Absage. Im Ruhrbistum würden keine Akten zugemacht, sagte heute Bistumssprecher Ulrich Lota.
      Man habe jetzt im Gegenteil beschlossen, sämtliche Personalakten von noch lebenden Priestern von unabhängigen Dritten durchsehen zu lassen.
      Damit solle nach Hinweisen auf mögliche Verdachtsfälle gesucht werden. Alle Verdachtsfälle wurden der Staatsanwaltschaft gemeldet und fast 40 Priester als mögliche Täter identifiziert. Die Verfahren laufen zum Teil noch.
      Quelle: WDR


      Warum die Missbrauchs-Studie zum Scheitern verurteilt war
      Quelle:WAZ derwesten.de/politik/warum-die…rteilt-war-id7463119.html

      Das wirbelt ja kräftig in den Medien :thumbsup:

      Das hat sich bestimmt die "kath. Kirche" so nicht vorgestellt und selbst einzelne Diözesen sind nicht mit dem einverstanden und wollen weiter an der Aufklärung arbeiten :dafür:
      - nur ich befürchte - da wird von "Oben" ganz schnell ein Riegel vorgeschoben :cursing:

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      Die bittere Pille die wir schlucken müssen, ist die, dass die Justiz keinen Finger krumm macht. Jendem Furz wird nachgelaufen und geahndet. Doch hier ?
      Seit Jahren gehört Kindesmißbrauch, welcher Art auch immer, zur Tagesordnung. Verschwindend geringe Strafverfolgung seitens der Justiz ist zu beobachten. Aus welchem Grund ? Darf nicht sein, was nicht sein darf ? Macht sich die Justiz mitschuldig ?
      Dem Kriminologe Christian Pfeiffer müsste man einen Orden spendieren. Endlich mal einer der öffendlich und in aller Deutlichkeit die Institution kath. Kirche an den Pranger stellt. Die Frage : Wird er seine bisherige Arbeit veröffendlichen ?

      HJM schrieb:

      Darf nicht sein, was nicht sein darf ? Macht sich die Justiz mitschuldig ?

      Nicht nur die Justiz mit ihren meistens viel zu Milden Urteilen - sondern in der Hauptsache ist der Gesetzgeber dran Schuld
      Sexueller Mißbrauch verjährt noch immer hier in Deutschland und es gibt doch gewisse Vorgaben beim Strafmaß

      Bemessung der Strafdauer
      Je nach Tat sieht das Strafgesetzbuch einen bestimmten Strafrahmen vor (z. B. bei Betrug: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren). Bei der Bemessung der Strafdauer berücksichtigt das Gericht sowohl den Aspekt der Sühne als auch den Resozialisierungsgedanken. .......weiter lesen
      Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Freiheit…#Bemessung_der_Strafdauer

      Ausserdem glaub ich nicht, daß alle Straftaten von der "Kirche" weiter geleitet werden an die Justiz :thumbdown:
      Da wird weiter vertuscht solange bis es nicht mehr geht ;(

      Ich hoffe nur, daß "das Volk" endlich mal wach wird und allen auf die Füsse tritt und auch mit ihren Füssen aus der Kirche austreten
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      Vom Freund zum Feind ... Katholische Kirche geht gegen Pfeiffer vor

      Nach dem vorläufigen Aus für die Aufklärung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche schieben sich Wissenschaftler und Bischöfe gegenseitig die Schuld zu.
      Die Kirche geht jetzt juristisch gegen die Zensurvorwürfe des Kriminologen und bisherigen Leiters der Nachforschungen Christian Pfeiffer vor.
      Dieser bekräftigte unterdessen seine Vorwürfe gegen die Geistlichen.
      Pfeiffer habe von der Kirche eine Unterlassungserklärung erhalten, sagte der Direktor des ursprünglich mit der Studie beauftragten Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) in Hannover. Pfeiffer sah zunächst keinen Anlass von seiner Position abzurücken. .......... weiter lesen
      Quelle: T-online nachrichten.t-online.de/kathol…fer-vor/id_61631950/index

      Die lassen aber auch nix aus
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      Wenn der Wunsch nach Kontrolle die Aufklärung behindert

      Angst vor der ganzen Wahrheit
      Quelle: Süddeutsche sueddeutsche.de/politik/missbr…ganzen-wahrheit-1.1568329


      Wenn der Wunsch nach Kontrolle die Aufklärung behindert

      Der Streit über das Forschungsprojekt zu Missbrauch in der katholischen Kirche eskaliert immer mehr - und könnte demnächst vor Gericht weitergeführt werden. Der Chef des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen, Christian Pfeiffer, spricht von "Zensurwünschen" der Kirche. Deren Anwalt wiederum wirft Pfeiffer vor, mit forschen Briefwechseln das Verhältnis zerrüttet zu haben. ............... weiter lesen
      Quelle: Süddeutsche sueddeutsche.de/panorama/missb…erung-behindert-1.1570068


      Es war einmal ein großer Aufklärer
      Über Jahrzehnte hatte die Kirche das Thema sexuelle Gewalt verdrängt, die Täter geschützt, die Opfer alleine gelassen. Als die Taten an die Öffentlichkeit kamen, gab Kardinal Marx den großen Aufklärer - doch einer unabhängigen Analyse hat er sich in den Weg gestellt. ........... weiter lesen
      Quelle: Süddeutsche sueddeutsche.de/muenchen/sexue…sser-aufklaerer-1.1569979

      Brisantes im roten Buch
      Quelle: Süddeutschesueddeutsche.de/muenchen/sexue…er-aufklaerer-1.1569979-2


      Kriminologe Pfeiffer: "Werde Unterlassungserklärung nicht unterschreiben"

      In dem Streit um die Gründe für das Scheitern der Missbrauchsstudie haben nun die Juristen das Wort. Die Deutsche Bischofskonferenz wehrt sich gegen die Zensur-Vorwürfe, die der Kriminologe Christian Pfeiffer erhoben hat. Der Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen sagte dem Hörfunksender NDR Kultur, er sei von der katholischen Kirche aufgefordert worden, eine Unterlassungserklärung zu unterschreiben.
      Der Leiter des Forschungsinstituts erklärte: "Ich habe gestern eine Mail bekommen, die nicht mit einer rechtsgültigen Unterschrift versehen ist und bei der die Vollmacht fehlte. Solange ich nicht durch Unterschrift bestätigt bekommen habe, dass die Bischofskonferenz tatsächlich eine solche Erklärung von mir wünscht, habe ich keine Veranlassung, darauf überhaupt irgendwie zu reagieren. Also, ich warte darauf, dass in rechtsgültiger Form mir das Ganze versehen mit einer Vollmacht, die ordentlich unterschrieben ist, zugeht. Ohne dieses geht nichts."
      Einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Deutschen Bischofskonferenz über die Frage, ob die Kirche im Rahmen der Missbrauchsstudie auch Kontroll- und Zensurwünsche verlangt habe, sehe er mit Freuden entgegen. Weiter sagte Pfeiffer: "Das auch noch gerichtsamtlich bestätigt zu bekommen, dass die Kirche solche Wünsche an uns herangetragen hat, empfinde ich als eine große Erleichterung und sehe dem gelassen entgegen und wundere mich über die Kirche, dass sie solche strategischen Fehler begeht."
      Auch wenn ihm die Unterlassungserklärung in rechtsgültiger Form zuginge, werde er sie nicht unterschreiben, sagte Pfeiffer zu NDR Kultur.
      Quelle: NDR ndr.de/unternehmen/presse/pres…ressemeldungndr11585.html

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      Aufklärung ... Missbrauchsakten in Rom?

      Die Vorschrift des Kirchenrechts, derzufolge die Akten von Sittlichkeitsverfahren zu vernichten und nur ein Tatbestandsbericht und das Endurteil aufzubewahren sind, bezieht sich auf kirchliche Verfahren, nicht auf staatliche.
      Außerdem sind die Verfahrensakten bei Missbrauchsfällen an die Glaubenskongregation in Rom zu übersenden. Demzufolge dürfte es in den deutschen Bistümern gar keine Akten zu abgeschlossenen Verfahren mehr geben.
      Nach der Kündigung der groß angekündigten Missbrauchsstudie durch die deutschen Bischöfe wurde immer wieder eine Vorschrift des Kirchenrechts (can. 489 § 2 CIC) erwähnt, derzufolge "die Akten der Strafsachen in Sittlichkeitsverfahren, deren Angeklagte verstorben sind oder die seit einem Jahrzehnt durch Verurteilung abgeschlossen sind, zu vernichten [sind]; ein kurzer Tatbestandsbericht mit dem Wortlaut des Endurteils ist aufzubewahren." ................ weiter lesen
      Quelle: hpd.de/node/14802

      Aus dem Geheimarchiv bzw. Geheimschrank dürfen keine Dokumente herausgegeben werden.
      Quelle: vatican.va/resources/resources_norme_ge.html

      Mir will es einfach nicht in den Kopp gehen, daß "Kirchenrecht" vor "Menschenrecht und Staatsrecht" geht :thumbdown:
      Heißt es nicht im Grundgesetz:
      Kirche und Staat sind zu trennen und daß der Staat das Sagen hat :?:

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      KIKIBO schrieb:

      Mir will es einfach nicht in den Kopp gehen, daß "Kirchenrecht" vor "Menschenrecht und Staatsrecht" geht :thumbdown:
      Heißt es nicht im Grundgesetz:
      Kirche und Staat sind zu trennen und daß der Staat das Sagen hat


      Nicht in Deutschland. Dies rührt alles noch aus napolonischer Zeit 1803 , siehe Reichsdeputationshauptschluss .
      Einzigt eine Klage bei der EU und der Menschenrechtskonvention könnte Abhilfe schaffen.