Offenbar Gewalt und Missbrauch im St. Johannesstift in Marsberg

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      Offenbar Gewalt und Missbrauch im St. Johannesstift in Marsberg

      Kinder sollen früher in Psychiatrie sexuell missbraucht worden sein
      Das WDR-Magazin "Westpol" erhebt schwere Vorwürfe: Im nordrhein-westfälischen St. Johannesstift sollen Kinder in einer Psychiatrie in den fünfziger und sechziger Jahren geschlagen und sexuell missbraucht worden sein.
      Ermittlungen blieben damals ohne Folgen - die Opfer litten still weiter.
      In der Kinder- und Jugendpsychiatrie sollen Menschen in Not Hilfe finden. Doch bis in die siebziger Jahre wurden junge Patienten im St. Johannesstift im nordrhein-westfälischen Marsberg offenbar Opfer von Gewalt und Missbrauch. ....... weiter lesen
      Quelle: Spiegel spiegel.de/panorama/justiz/vor…hannesstift-a-890602.html


      Sexueller Missbrauch in Kinderpsychiatrie in Marsberg:

      In der Kinder- und Jugendpsychiatrie St. Johannesstift in Marsberg gab es bis in die 70er Jahre massive sexuelle Übergriffe durch Pfleger und Nonnen. Das berichten Betroffene nach Jahrzehnten des Schweigens im WDR-Magazin Westpol. Experten halten die Schilderungen für glaubwürdig. "In den Einrichtungen sind Menschen den ganzen Tag einer Fremdbestimmung unterworfen", so Sozialpädagoge Kappeler.
      Anders als beim Missbrauchsskandal in Heimen seien die Leiden der Kinder hier bis heute nicht aufgearbeitet worden, teilte der WDR am Samstag (23.03.2013) mit.
      Video
      Quelle: WDR wdr.de/mediathek/html/regional…autoPlay=true#flashPlayer


      Gewalt in der Kinderpsychiatrie
      8.000 bis 15.000 Kinder waren in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie in den 1950er- und 1960er-Jahren Misshandlungen ausgesetzt. Bislang sind das nur Schätzungen. Denn es gibt keine systematischen Studien zur Gewalt in diesen Einrichtungen, Akten wurden oft schon vor Jahren vernichtet. Nun haben Gewaltopfer den Mut gefasst, mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit zu gehen. WESTPOL über ein Unrecht, das immer noch nicht aufgearbeitet wurde. .......... weiter lesen
      Quelle: WDR wdr.de/tv/westpol/sendungsbeit…303/kinderpsychiatrie.jsp
      :cursing:
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      Ehemaliges Heimkind kämpft um Opferrente

      Von 1949 bis 1964 war Jürgen Schubert aus Aachen in der Kinder- und Jugendpsychatrie in Marsberg im Sauerland untergebracht. Zu Unrecht als geisteskrank abgestempelt, wurde er dort misshandelt und mit Medikamenten ruhiggestellt.
      Jetzt möchte er wie andere Heimkinder eine Entschädigung erhalten - auch für die schwere Arbeit, die er dort verrrichten musste.
      Quelle: WDR wdr.de/mediathek/html/regional…lzeit-aachen-heimkind.xml
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      LWL .. Aufarbeitung der Misshandlungen im St. Johannes-Stift Marsberg

      Misshandlungen in Kinder- und Jugendpsychiatrie Marsberg in den 1950- bis 70er-Jahren sollen aufgearbeitet werden
      Forderung nach Fonds / Kontaktstelle für Betroffene

      Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will die Misshandlung von früheren Patienten in seiner Kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik St. Johannes-Stift Marsberg (Hochsauerlandkreis) in den 1950er, 60er und 70er Jahren wissenschaftlich aufarbeiten lassen. Dafür hat der LWL-Gesundheitsausschuss am Mittwoch (26.6.) in Münster 150.000 Euro bewilligt. Die historische Aufarbeitung soll das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte in Zusammenarbeit mit dem LWL-Psychiatrieverbund leisten.

      Die Abgeordneten im LWL-Gesundheitsausschuss appellierten einstimmig an die Bundesregierung, wie beim "Fonds Heimerziehung" einen Fonds für diese ehemaligen Patienten einzurichten. So sollen auch Menschen, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder der Kinder- und Jugendpsychiatrie Unrecht erlitten haben, Entschädigungs- bzw. Unterstützungsleistungen zur Milderung der Folgeschäden erhalten.

      "Glaubwürdige Berichte"
      Das Thema der Misshandlungen von Schutzbefohlenen in den 50er, 60er und 70er Jahren sei vor allem durch die Arbeit des "Runden Tisches Heimerziehung" in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses gerückt, sagte LWL-Krankenhausdezernent Dr. Meinolf Noeker.
      Nach Berichterstattung in den Medien (WDR Fernsehen) hatten sich seit März diesen Jahres 26 betroffene ehemalige Patienten (20 Männer, 6 Frauen) des St. Johannes-Stifts gemeldet.
      Noeker: "Sie berichten glaubwürdig und übereinstimmend von massiven Gewalt- und Missbrauchserfahrungen." Dabei gehe es um unangemessene Ruhigstellung mit Medikamenten, Fixierungen mit fest gezurrten Gurten, Zwangsjacken und "stundenlanges in der Ecke stehen", Körperverletzungen, "Eisbäder", Essen von Erbrochenem sowie um sexuelle Übergriffe durch Teile des Klinikpersonals und ältere Jugendliche. ...... weiter lesen
      Quelle: LWL lwl.org/pressemitteilungen/mit…?urlID=30102#.UcsGCNhNESE


      Der LWL hat eine Kontaktstelle für Betroffene eingerichtet:

      Telefon: 0251 591-3862 sowie 0251 591-6806
      "Kontaktstelle Kinder- und Jugendpsychiatrie 1950er bis 1970er Jahre".
      Quelle: LWL lwl.org/LWL/Gesundheit/psychia…atrie-1950er-1970er-jahre

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