Bundesregierung ..."Fonds Heimerziehung"

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      Bundesregierung ..."Fonds Heimerziehung"

      Runder Tisch "Heimerziehung"
      Hilfe für erlittenes Leid
      Die Unterstützung für ehemalige Heimkinder, denen Leid und Unrecht zugefügt wurde, kommt bei den Betroffenen an. Seit 2012 bieten die Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" und "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" ein umfassendes Hilfesystem.
      Entstanden sind die Fonds auf der Grundlage der Empfehlungen des Runden Tischs "Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren". Er war auf Anregung des Deutschen Bundestages im Februar 2009 zusammengekommen, um bis Ende 2010 die bundesrepublikanische Heimerziehung der 50er und 60er Jahre aufzuarbeiten.

      2011 hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung beauftragt, Schritte in die Wege zu leiten, damit den von Unrecht und Misshandlungen betroffenen ehemaligen Heimkindern in den alten und neuen Bundesländern zeitnah und wirksam geholfen werden kann.
      Hilfen kommen an

      Das Bundeskabinett hat nun einen Bericht zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches beschlossen. Daraus geht hervor, dass die bisherige Arbeit der Fonds außerordentlich positive Wirkungen erzielen konnte.

      Die Betroffenen nehmen die Hilfsangebote sehr gut an. Seit dem Start des Fonds "Heimerziehung West" am 1. Januar 2012 wurden mit rund 3.150 Personen Vereinbarungen zur Gewährleistung konkreter Hilfen geschlossen. Ausgezahlt wurden circa 25 Millionen Euro. Beim Fonds "Heimerziehung Ost" wurden seit dem 1. Juli 2012 fünf Millionen Euro für Leistungen an circa 1.250 Betroffene ausgezahlt.
      Rechtsfrieden wird hergestellt

      Beide Fonds leisten einen wichtigen Beitrag zur Herstellung des Rechtsfriedens. Die Ansprüche der Betroffenen gegen die am Unrecht in der Heimerziehung beteiligten Institutionen und Personen können wegen der Verjährung und weitgehend fehlender Beweismöglichkeiten meist nicht mehr durchgesetzt werden.

      Die Fondsleistungen eröffnen einen realistischen Weg, das individuelle Schicksal durch zweckgebundene, auch finanzielle Leistungen anzuerkennen. Dies dokumentiert, dass den "Heimkindern" Unrecht widerfahren ist und ihr Leid gesehen wird.
      Prävention hat Vorrang

      Die Betroffenen haben seinerzeit auch gefordert, dass sich Missstände, wie sie sie erlebt haben, nicht wiederholen dürfen. Dies nimmt die Bundesregierung sehr ernst.

      So hat zum Beispiel das neue Bundeskinderschutzgesetz viele Forderungen des Runden Tisches aufgegriffen: Zusätzliche Rechte und Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in Heimen sind nachhaltig im Gesetz verankert. Dies dient ihrem Schutz gerade auch vor sexueller Gewalt in Institutionen.
      Quelle: bundesregierung.de/Content/DE/…F38A588E4B603947710A.s2t1


      Kabinett ... 30 Millionen Euro an Opfer von Heimerziehung ausbezahlt

      Der Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung hat bis Ende März rund 30 Millionen Euro ausbezahlt – 25 Millionen für ehemalige Heimkinder im Westen und 5 Millionen für Betroffene aus Ostdeutschland. ........ weiter lesen
      Quelle: Focus focus.de/panorama/welt/kabinet…usbezahlt_aid_996157.html


      Man muss sich nur alles schön reden und schreiben und schon glauben es die Menschen :cursing:

      Glauben diesen Schmarren auch die Betroffenen :?:
      Ich nicht :!:

      Von zig hunderttausenden Betroffenen ... sind in 1 1/2 Jahren gerade mal mit 4 400 Vereinbarungen getroffen worden ;( d.h. ein verschwindend kleiner Kreis hat bisher seine "Ansprüche" geltend gemacht - teilweise mit sehr viel Schwierigkeiten - weil die Anträge garnicht gestellt werden können, bzw. weil die Wartezeiten auf einen Termin in den Beratungsstellen dauert, und dauert und dauert ;(

      Aber ... "Die Betroffenen nehmen die Hilfsangebote sehr gut an" :pillepalle:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Genau das sind u. a. die Schwierigkeiten ...
      aber alles läuft super :cursing:

      kleene_sonny kannst Du bitte mal schreiben, welche Anlaufstelle das ist ... danke


      Hier noch so ein "Nachgeplapper" ;(

      Bundeskabinett ... Hilfsfonds zahlten 30 Millionen Euro an Opfer der Heimerziehung
      Prügel, Missbrauch, Isolation – in Heimen der Bundesrepublik und der DDR wurden Kinder gequält. Ein Bericht zeigt, dass die Hilfszahlungen in Gang gekommen sind. ........... weiter lesen
      Quelle: Zeit zeit.de/politik/deutschland/20…Kabinett-Heimkinder-Fonds
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      Achtung: Kopie eines gleichern Bericht von mir wie in einem anderen Forum:

      Heute habe ich - nach noch nicht einmal 2 Monaten einen Bewilligungsbescheid bekommen,
      worin ein gewisser Betrag innerhalb der nächsten 2 Woche für die Pauschale und für
      Mietkaution überwiesen wird, die schon nachgewiesen ist.

      Für weitere Kosten aus dem Umzug werden weitere Euronen überwiesen und schließlich
      auch für einen fahrbaren Untersatz.

      Lobenswert ist a) die Kürze der Zeit vom Gesuch wegen eines Termins per E-Mail
      Ende März 2013 - der Termin am 19.04.2013 und der Bewilligungsbescheid vom 24.05.,
      mir heute zugestellt;

      klar kann ich sagen, dass mir hiermit aus einer echten Notlage heraus geholfen ist,
      dem ich persönlich auch einen gewissen zusätzlichen ideellen Wert zumesse.

      Wohl muss ich auch noch sagen, dass ich nur in sehr vielen kleinen Schritten
      meine Heimzeit nachweisen konnte, zumal von beiden Heimen nirgendwo mehr
      Unterlagen zu bekommen waren - auch nicht vom Jugendamt der Stadt Neuss.
      Ebenfalls nicht von der Schule in Stolberg und Aachen und das Aachener Einwohner-
      meldeamt wusste überhaupt nichts von den Kindern, die im Johannes-Höver-Haus
      untergebracht waren.

      Wie gesagt, wenn man alles unternimmt und auch der Beraterin seine Bemühungen
      nachweisen kann, kommt oft auch was raus, was man vielleicht selbst von sich
      noch nicht wusste:

      Ich war immer der Meinung, dass ich kurz nach der Geburt (Mai 1941) ins Kinderheim abge-
      schoben wurde, aber es stellte sich heraus bei genauerer Durchleuchtung der Daten,
      dass ich erst mit etwa 2½ Jahren ins Heim gekommen bin, und zuvor in Neuss
      von einer in die anderee Wohnungen und wieder zurück "verbracht" wurde.
      Bei wem ich dort gelebt habe, konnte auch nicht mehr eruiert werden.

      Es bleibt natürlich, dass die mir zugesicherte Summe keine echte Wiedergutmachung
      sein kann - für niemanden von uns. Aber die kann es ja auch nicht geben: Eine
      Entschuldigung kann es im Grund genommen nur symbolisch geben und ebenso
      kann eine symbolische Anerkennung nicht alles "wiedergutmachen".

      Sind wir doch einfach mit der Geldleistung zufrieden, die zumindest ein Beweis ist
      für die Anerkennung, dass man in den Heimen Unrecht getan hat.

      Ich wünsche Euch allen den gleichen Erfolg bei Euren Bemühungen.

      Deutscher Bundestag

      Bericht zum Stand der Umsetzung der Empfehlungen des Runden Tisches Heimerziehung sowie der Empfehlungen zur Prävention und Zukunftsgestaltung
      Quelle: fonds-heimerziehung.de/fileadm…rs__Umsetzungsbericht.pdf

      ab Seite 6 bis 21 sollte man es sich mal genau durchlesen:
      Rechtliche und strukturelle Grundlagen der Fonds „Heimerziehung West“ und „Heimerziehung in der DDR“
      Lebe im Heute
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