Verdacht auf Missbrauch in Eilenburger Ernst-Schneller-Heim

    Team

    Aktivste Mitglieder

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

      Verdacht auf Missbrauch in Eilenburger Ernst-Schneller-Heim

      Verdacht auf Missbrauch in Eilenburger Heim
      Im Eilenburger Ernst-Schneller-Heim (Kreis Nordsachsen) sollen Kinder und Jugendliche vor mehr als 30 Jahren sexuell belästigt worden sein. Das behauptet ein ehemaliger Heimbewohner, der sich jetzt bei dieser Zeitung meldete. Der Fall beschäftigt nun den Träger der Einrichtung, die Caritas, und das Landratsamt.

      „Das tägliche Aufdecken von immer mehr sexuellen Missbräuchen an Kindern und Jugendlichen gibt mir den Mut, ihnen den Hinweis zu reichen, dass in den Jahren 1970 bis 1980 täglich sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche im Ernst-Schneller-Heim in Eilenburg erfolgten. Die Kinder mussten mehrmals täglich sexuelle Belästigungen über sich ergehen lassen. Sie mussten sich zum Beispiel alle nackt ausziehen und zum Duschraum laufen. Dabei wurden einzelne Kinder geschlagen, teilweise im Intimbereich berührt“, teilte der Mann mit. Sein Name ist der Redaktion bekannt.
      Das Ernst-Schneller-Heim war zu DDR-Zeiten ein Heim für sogenannte erziehungsauffällige Kinder. weiter lesen
      Quelle: LVZ lvz-online.de/nachrichten/mitt…ldeutschland-a-20879.html


      Neue Zeugen melden Missbrauch in Eilenburger Heim - Schläge und sexuelle Belästigung

      Der Leipzigerin macht noch heute zu schaffen, was sie Ende der 1960er-Jahre im damaligen Ernst-Schneller-Heim in Eilenburg erlebte ......
      .... In der Einrichtung am Stadtrand von Eilenburg sollen Kinder sexuell misshandelt worden sein.
      ........ Ehemalige Bewohner bestätigen die Vorwürfe, aber nicht alle. Kirchheim berichtete davon, dass in den Jahren 1970 bis 1980 täglich Übergriffe auf Kinder und Jugendliche im Heim erfolgten. „Die Kinder mussten mehrmals täglich sexuelle Belästigungen über sich ergehen lassen. Sie mussten sich zum Beispiel nackt ausziehen und zum Duschraum laufen. Dabei wurden Einzelne geschlagen, einige im Intimbereich berührt“.
      Quelle: LVZ lvz-online.de/region/eilenburg…/r-eilenburg-a-21071.html


      "An Misshandlungen oder sexuelle Übergriffe kann ich mich nicht erinnern"

      .............. lebte von 1967 bis 1971 im Schneller-Heim. Er habe beide Eltern mit sieben Jahren verloren, das sei der Grund für seine Einweisung gewesen. Er könne sich nicht vorstellen, dass so etwas passiert sei. „Erziehung war notwendig. Es gab auch mal eine drauf, wenn man nicht gehört hat. Schließlich waren auch verhaltensauffällige und sehr aggressive Kinder im Heim. An Misshandlungen oder sexuelle Übergriffe kann ich mich nicht erinnern“, .........
      ............ Ein weiterer Betroffener ist heute 48 Jahre alt. Er will anonym bleiben, leidet nach vielen Jahren in DDR-Kinderheimen an einem posttraumatischen Belastungssyndrom, ist suizidgefährdet und in ständiger psychologischer Behandlung. „In Eilenburg war ich weniger als ein Jahr. Das war 1968“. Der Mann, der heute in einem Bauwagen in Mecklenburg-Vorpommern lebt, erzählt von Praktiken, „bei denen wir uns nackt hinstellen mussten, Hände hinterm Rücken. Uns wurde ein Strahl Wasser auf die Brust gespritzt. Wenn wir keine Luft mehr bekamen, wurde der Strahl auf die Genitalien gerichtet.“
      Den Begriff sexueller Missbrauch verwendet er in Bezug auf das Eilenburger Heim nicht, spricht aber von einer „Verletzung des Schamgefühls.“ Heute sieht er keinen Sinn mehr, sich öffentlich zu wehren ........ weiter lesen
      Quelle: LVZ lvz-online.de/region/eilenburg…/r-eilenburg-a-21124.html

      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst