Fonds "OST" leer und zahlungsunfähig ?!?

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      DDR-Heimkinderfonds Bund gibt ebenfalls mehr Geld für misshandelte Heimkinder

      Der Entschädigungsfonds für DDR-Heimkinder ist gesichert.
      Der Bund stockt seinen Anteil ebenfalls auf. Die Bundesregierung gab dafür am Mittwoch grünes Licht. Die ostdeutschen Länder und Berlin hatten bereits Mitte Juni zugestimmt.
      Anmeldung noch bis September möglich

      Betroffene, die als Kinder und Jugendliche unter der repressiven Erziehung in Heimen der ehemaligen DDR gelitten haben, können sich bis zum 30. September 2014 bei den zuständigen Anlauf- und Beratungsstellen melden.

      Erst dann wird die endgültige Höhe der zusätzlichen Gelder festgelegt. Bislang wird davon ausgegangen, dass der Fonds um 200 Millionen Euro aufgestockt wird. Der Bund und die ostdeutschen Länder tragen davon jeweils die Hälfte. Bislang war der Fonds mit 40 Millionen Euro gefüllt.

      Sachhilfen für erlittenes Leid

      Menschen, die während ihrer Zeit in einem DDR-Heim körperliche oder psychische Schäden erlitten hat, kann aus dem Fonds Sachhilfe bis zu einer Höhe von 10.000 Euro erhalten. Mit dem Geld sollen Rentenersatzleistungen, aber auch Kuren, Therapien, Zahnersatz oder alltägliche Güter finanziert werden.

      Für die fristgerechte Anmeldung der Ansprüche reicht zunächst eine formlose schriftliche Nachricht an eine der Anlauf- und Beratungsstellen in den Ländern. Nur wer sich bis zum Ablauf der Frist angemeldet hat, kann in der Folgezeit bis zum 30. Juni 2016 Ansprüche geltend machen.

      Ursprüngliche Summe reicht nicht
      Schätzungen zufolge gab es in der DDR rund 500.000 Heimkinder. Davon waren etwa 120.000 in sogenannten Spezialkinderheimen und Jugendwerkhöfen untergebracht, die für besonders drastische Repressalien bekannt waren.

      Im Juli 2012 war deshalb der Fonds "DDR-Heimerziehung" gestartet, um die Betroffen wenigstens zum Teil für das zugefügte Leid zu entschädigen. Der Andrang war allerdings unerwartet hoch. Doch die ursprünglich eingeplanten 40 Millionen Euro reichten nicht aus, um alle eingegangenen Anträge zu erfüllen.
      Quelle: MDR mdr.de/nachrichten/kabinett-au…ond-ddr-heiminder100.html

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      Hilfe für Opfer ... Mehr Geld für DDR-Heimkinder-Fonds

      Die Bundesregierung hat die staatlichen Hilfen für ehemalige DDR-Heimkinder ausgebaut und verlängert.
      Das Kabinett beschloss eine Aufstockung der Mittel auf maximal 364 Millionen Euro, um Folgeschäden zu mildern.
      Die Verlängerung des Programms gilt zunächst bis 2018.


      Mehr Andrang als erwartet
      In der DDR waren zwischen 1949 und 1990 knapp ein halbe Million Kinder und Jugendliche in Heimen untergebracht. Mehr als 130.000 Mädchen und Jungen landeten in Spezialeinrichtungen, die für besonders grausame Methoden der "Umerziehung" bekannt waren. Viele Insassen litten später und leiden bis heute an den Folgen. Daher wurde 2012 der Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" eingerichtet. Bis Ende September 2014 wandten sich rund 27.500 Betroffene mit der Bitte um Unterstützung an den Fonds, es wurde eine Aufstockung der Mittel notwendig.

      Der Fonds agiert als ergänzendes Hilfesystem. Es soll dazu beitragen, andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen bzw. abzufedern. Das betrifft zum Beispiel die sozialrechtlichen Versorgungssysteme, etwa die Minderung von Rentenansprüchen. Die Kosten teilen sich Bund und ostdeutsche Länder. Analog gibt es auch einen Entschädigungsfonds "Heimerziehung West".
      Quelle: MDR mdr.de/nachrichten/ddr-heimkin…schaedigung-fonds100.html


      Nun ist also endlich die Aufstockung des "DDR-Fonds" beschlossen und man kann jetzt hoffen, daß es wieder zügiger mit der Bearbeitung der Anträge geht.
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