Fonds "OST" leer und zahlungsunfähig ?!?

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      Hallo all !

      Also Torgau sagt, es ist alles in Ordnung mit den Geldern für Ost und er sein nicht leer . Das seien nur Gerüchte von Schwarzsehern .
      Habe mich auch mir Ralf Weber unterhalten und er bestätigte mir dieses .
      Dann habe ich am Freitag auch nochmal mit Köln telefoniert und sie sagten , aufgrund der Personalschwierigkeiten komme es zu diesen langen Wartezeiten .

      Maik schrieb:

      Also Torgau sagt, es ist alles in Ordnung mit den Geldern für Ost und er sein nicht leer . Das seien nur Gerüchte von Schwarzsehern .



      tztztztztztztz ... alles sehr wiedersprüchlich ;(

      bin jetzt nur mal auf die "offizielle Nachricht" auf den Fondsseiten gespannt - die diesmal sehr lange dauern - Preisfrage: Warum :?:

      will man abbwarten, ob und daß die Gelder wieder ab 25. 11. auch wirklich fließen für die Ostler :?:

      Und daß Köln hinterher hinkt ... kein Wunder bei der Anzahl der Anträge und den wenigen Bearbeiteten :cursing:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      eines noch ;) Ich rief ma de anlaufstelle an,meine bearbeiterin war nicht da,da gab mir der Herr die Nr von Köln...Später rief mich meine von der Anlaufstelle zurück,und erzählte mir Sachen,was ich von Köln aber auch schon wusste durch das telefonat...Da hat se mich erstma rund gemacht,wieso ich da anrufe,ich solle die nicht anrufen usw...Habe aber ihr nicht gesagt das ich die Nr von ihr kollegen habe,der zu mir sagte ich solle selbst da anrufen und nach fragen,hätte ich vielleicht sagen sollen...Ich sagte stattdessen die Nr und Anschrift stand hier in Forum,die gute Frau hat getobt!DIE SIND SICH ALLE EINIG!!! Na egal,schön Sonntag noch...
      also mein kumpel hat gerade in köln angerufen,zu ihm sagten se och Geld kommt noch :whistling: aber alles was jetzt kommt wird alles geprüft ob die schulden haben,schufa,oder andere gläubiger,insolvenz..egal wo usw. die kriegen nix mehr...ihm kam das ganze gespräch merkwürdig vor...ist genemigt,aber geht trotzdem nochmal zu ein andern bearbeiter,schon komisch,zuvor ging es direkt von dem bearbeiter weg...also müssen se sparen,da werden viele ehemalige heimkinder wohl leer aus gehen,schweinrei...
      Ganz so ist es nicht ...

      aber die Erfahrung hat wohl bei einigen Antragsteller gezeigt, daß da doch manches nicht so ganz "astrein" lief d.h. daß es am Insolvenzverwalter usw. vorbei geschummelt wurde und die wollen sich einfach absichern, damit ihnen niemand was "am Kittel flicken" kann

      Deshalb müssen nun viele Ehemalige länger warten ;(
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      stimmt,damit se sich nicht strafbar machen,aber wie erwähnt sagten sie heut zu ihm,daß künftig alles geprüft wird..schufa und andere gläubiger..zu mir hat es meiner von köln och damals gesagt nur Insolvenz,alle anträge die jetzt rein komm...das gespräch is aber schon länger her...ich persönlich werd da och nich mehr anrufen,mir zu blöde das ganze...er hat sein schreiben von köln seit anfang oktober,das ihm demnächst das geld per scheck ausgezahlt wird,dass alles durch ist...jo allet klar :whistling:

      Hier nun mal ne offizielle Darstellung

      Deutscher Bundestag .. Drucksache 18/133 .. 18. Wahlperiode .. 27.11.2013

      Unterrichtung durch die Bundesregierung Haushaltsführung 2013

      Mitteilung gemäß § 37 Absatz 4 der Bundeshaushaltsordnung über die Einwilligung in eine überplanmäßige Ausgabe bei Kapitel 17 02 Titel 686 01

      Erläuterungsnummer 2
      – Zuweisungen an den Fonds für Opfer der Heimerziehung Ost –

      Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 27. November 2013
      – II C 4 – FJ 0111/12/10002 –
      Gemäß § 37 Absatz 4 der Bundeshaushaltsordnung BHO teile ich mit, dass das Bundesministerium der Finanzen (BMF) auf Antrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seine Einwilligung nach Artikel 112 des Grundgesetzes erteilt hat, bei Kapitel 17 02 Titel 686 01 Erläuterungsnummer 2 eine überplanmäßige Ausgabe bis zu einer Höhe von 6,05 Mio. Euro zu leisten.

      Der Fonds Heimkinder Ost ist seit Mitte Oktober 2013 illiquide.

      Ein Antrag des BMFSFJ auf Einwilligung in die Leistung einer überplanmäßigen Ausgabe bis zu einer Höhe von 6,05 Mio. Euro sowie die Bitte um Zustimmung zu einer Zahlung Zug um Zug entsprechend der Höhe der getätigten Zahlungen der Länder liegen dem BMF vor.

      Ursache für die Illiquidität ist zum einen die unerwartet hohe Zahl der Betroffenen und deren Antragsverhalten sowie die Abweichung der Zeitabfolge des Antragsvolumens von der Abbildung in der Verwaltungsvereinbarung und zum anderen der Umfang der Leistungen pro Antragsteller. Für 2013 besteht daher ein Mehrbedarf von insgesamt 12,1 Mio. Euro (Anteil für Bund und neue Länder jeweils 6,05 Mio. Euro). Im Hinblick auf die paritätische Finanzierung des Fonds durch Bund und neue Länder haben sich verschiedene neue Länder bereits zu einer Einzahlung ihres Anteils bereit erklärt.

      Nach Auskunft des BMFSFJ ist auf der Grundlage der bisherigen Antragsentwicklung sowie der bisherigen Auszahlungen pro Leistungsbescheid mit einem zusätzlichen zukünftigen Finanzbedarf des Fonds Heimkinder Ost zu rechnen, der den derzeitigen Ansatz von insgesamt 40 Mio. Euro erheblich übersteigt. Hierbei gehen BMFSFJ und neue Länder von einem Volumen von insgesamt voraussichtlich bis zu 200 Mio. Euro für den Fonds Heimkinder Ost aus
      Quelle: dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/001/1800133.pdf

      Na wo sind jetzt die "Schlaumeier" die von Panikmache sprachen :?:

      Maik schrieb:

      Also Torgau sagt, es ist alles in Ordnung mit den Geldern für Ost und er sein nicht leer . Das seien nur Gerüchte von Schwarzsehern .

      Unsere Buschtrommel ist da doch wohl besser ;( leider

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      Ost Fonds zahlungsunfähig

      Hallo an alle,
      auf der Webseite des Fonds Heimerziehung vom 12.12.2013 ist nachzulesen,das zwar weiterhin eine Beratung statt findet es jedoch keine materiellen Hilfen oder Rentenersatzleistungen bis zu einer Entscheidung der Errichter(Bund und ostdeutsche Länder) mehr gibt.Und jeder der einen Antrag gestellt hat kann sich sicher vorstellen was das bedeutet.Gerade der Osten wird wieder mal leer ausgehen weil man ja mit solch einer Antragsflut nicht gerechnet hat.
      Wer kämpft kann verlieren.Wer nicht kämpft hat schon verloren!!!

      hagi schrieb:

      .Gerade der Osten wird wieder mal leer ausgehen weil man ja mit solch einer Antragsflut nicht gerechnet hat.


      Ich will es mal so sagen ...
      Im Moment sieht es so aus, daß "der Osten" die Arschkarte gezogen hat - aber der Bund hat schon 6 Millionen aufgestockt und die Länder müssen nachziehen :!: und es müssen und werden weitere Gelder dafür bereit gestellt werden.

      Es wird sich eine Lösung für die jetzigen Probleme finden :!:

      Da ausserdem Anträge bis zum 30. Juni 2016 gestellt werden können lässt sich natürlich auch die Politik Zeit ;(
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      Eigentlich bleibt einem doch nix anderes übrig bei der Verarsche die die mit uns abziehen - aber ungeschoren, d.h. sich jetzt wieder stillschweigend aus der Verantwortung für den Fonds zu ziehen, daß können sie sich auch nicht leisten - auch wenn ich denen alles zutraue, da ja kein "Rechtsanspruch" auf die Gelder besteht ;(

      Doch das werden sie sich nicht wagen - davon bin ich überzeugt
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      das werden sie nicht wagen!
      es wird eben nichts mehr aufgestockt.Es wird lediglich bei den gestellten Anträgen die bisher eingegangen sind eine besondere Bedürftigkeit wie Krankheit,alter oder ein absehbahres Ableben des Antragstellers berücksichtigt.Vieleicht hat trotzdem der eine oder andere Glück da mit rein zu rutschen ansonsten ist schluß.
      Ich habe gerade mit der Anlaufstelle Potsdam telefoniert,die mir dies auch so bestätigt hat. Sie sagte auch das im neuen Koalitonsvertrag die Weiterführung des Fonds festgeschrieben sei,aber wer glaubt heute noch an das Geschwätz von Politikern.Bestes Beispiel der Mindestlohn mit dem die SPD in den Wahlkampf gegangen ist und der ausgerechnet in den neuen Bundesländern erst bis 2017 eingeführt werden soll.
      Wer kämpft kann verlieren.Wer nicht kämpft hat schon verloren!!!
      Das hab ich gerade gefunden

      ........... Als ein sehr hilfreiches politisches Signal bezeichnete die Landesbeauftragte die Erklärung der Koalitionäre, die finanzielle Leistungsfähigkeit des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ sicherzustellen.
      Der Fonds bietet Hilfen als Ausgleich und zur Milderung der Folgen der Heimerziehung

      . Allein in der für MV zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle bei der Landesbeauftragten sind bereits über 1.600 Betroffene für ein Beratungsgespräch vorgemerkt bzw. haben bereits Leistungen des Fonds erhalten ........weiter lesen
      Quelle: landesbeauftragter.de/fileadmi…StU_Koalitionsvertrag.pdf

      Suche noch im Koalitionsvertrag genau die Stelle raus - kann aber etwas dauern
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