Fonds "OST" leer und zahlungsunfähig ?!?

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      soviel zur Gesetzgebung und irgend welchen erklärten Absichten der Politik!!!!!!

      Widerrechtliche Wiedergutmachung durch RTH

      Der Runden Tisch Heimerziehung
      (RTH) und den daraus entstandenen Fonds Heimerziehung (begleitet durch
      AFH, AG-Leistungsrichtlinien usw.), kann mit ehem. Heimkinder in den
      sog. Neuen Bundesländern
      keine Rechtliche Verbindung herstellen, denn es handelt sich durch den
      Einigungsvertrag mit der damaligen DDR, um eine staatliche Verpflichtung
      zur Wiedergutmachung mit einem vertraglich echten Rechtsanspruch auf Entschädigung und unterliegt damit grundsätzlich nicht der Verjährung.


      Das widerrechtliche Ergebnis des hoheitlichen Aktes „Runder Tisch Heimerziehung“ (RTH), der beweisbar vor allem durch die asymetrische
      Macht, undemokratisch und dadurch grundrechtswidrig, zur Folge hat, das
      auch die Inhalte widerrechtlich sind, die vom deutschen Bundestag am 7.
      Juli 2010 und letztendlich am 16. November 2011 auch durch den
      Beschluss der Bundesregierung für die ehem. Ostdeutschen Heimkinder in
      der Umsetzung des Fonds Heimerziehung gültig sein sollen. Alle
      Verantwortlichen Politiker hatten das SED-UnBerG bzw. die StrRehaG (Strafrechtliches Rehabilitierungsgesetz)
      außer Acht gelassen und somit ist die Aufstockung des Fonds
      Heimerziehung für die ehemaligen Heimkinder in der ehem. DDR
      rechtwidrig. Der geldliche aufgestockte Fonds für die ostdeutschen
      ehemalige Heimkinder, könnte demnach natürlich nicht bei 40 Mill. €
      enden, da es in Ostdeutschland ca. 120.000 ehem. Heimkinder gegeben
      hatte. Hier könnte von Rechtsbeugung geprochen werden, denn es besteht
      ein Anspruch auf Entschädigung mit einer echten Beweislastumkehr.
      Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Benutzer…iedergutmachung_durch_RTH
      Wer kämpft kann verlieren.Wer nicht kämpft hat schon verloren!!!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „KIKIBO“ () aus folgendem Grund: Qelle: Wikipedia Link gesetzt

      verwendete Quelle

      Quelle : Wikipedia
      und zur Hoffnung mal folgendes:
      jeder ehemahlige Heimbewohner hat einen Rechtsanspruch auf Schadenersatz sowie Rehabilitierung die zugeworfenen "Almosen" sollen nur berechtigte Klagen abwenden.Ich persönlich habe auch bereits Klageabweisung vom Landgericht Berlin erhalten unter den üblichen fadenscheidigen Gründen,und werde im nächsten Jahr direkt die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz als Rechtsnachfolger der ehem.DDR verklagen.Diesen Weg sollten viel mehr Leute gehen er kostet nix und mit einem guten Anwalt( der auch nix kostet) bestehen bessere Chancen auf eine
      Entschädigung die auch den Namen verdiehnt.
      Wer kämpft kann verlieren.Wer nicht kämpft hat schon verloren!!!

      hagi schrieb:

      und werde im nächsten Jahr direkt die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz als Rechtsnachfolger der ehem.DDR verklagen.Diesen Weg sollten viel mehr Leute gehen er kostet nix und mit einem guten Anwalt( der auch nix kostet) bestehen bessere Chancen auf eine
      Entschädigung die auch den Namen verdiehnt.


      Ist ja interessant - hagi kannst Du da mal mehr dazu schreiben :?:
      Lebe im Heute
      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      KIKIBO schrieb:

      hagi schrieb:

      und werde im nächsten Jahr direkt die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz als Rechtsnachfolger der ehem.DDR verklagen.Diesen Weg sollten viel mehr Leute gehen er kostet nix und mit einem guten Anwalt( der auch nix kostet) bestehen bessere Chancen auf eine
      Entschädigung die auch den Namen verdiehnt.


      Ist ja interessant - hagi kannst Du da mal mehr dazu schreiben :?:
      das wird aber bestimmt eine Weile dauern denn ich möchte hier nicht mit Halbwissen aufwarten, sondern mit fundierten Kentnissen.Aber ich werde auf alle Fälle einen Weg aufzeigen, der auch anderen bei der Durchsetzung ihrer berechtigten Ansprüche hilft sofern sie auch ihre Ansprüche geltend machen.
      Es kann nicht sein das der Staat sich aus seiner Verantwortung stiehlt,und seine Verpflichtung an einen Dritten(RTH) weiter gibt der Geschädigte wie Bittsteller behandelt.Dieses Verhalten ist im höchsten Maße rechtswidrig und ein eindeutiger Verstoß gegen das Sozialstaatsgebot.
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      Danke erstmal

      Lass Dir Zeit und wenn Du genaues weißt, dann lass es uns bitte wissen

      Es sind ja auch noch Verfahren gegen die BRD am Eurapäischen Gerichtshof anhängig - die "Westler" angestrengt haben - wegen Menschenrechtsverletzungen gegen ehemalige Heimkinder - aber bis da ne Entscheidung fällt kann dauern ;(
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      KIKIBO schrieb:

      sollten ......... aber warum werden dann so viele Rehabilitierungsanträge abgewiesen bhzw. nicht anerkannt :?:

      Da nützt auch die Festschreibung im Einigungsvertrag selten ;(

      das liegt an der Vorgehensweise.Du mußt eine Schadenersatzklage einreichen,dich dabei auf den Einigunsvertrag berufen sowie auf die sogenannte Beweislastumkehr festgestellt durch Bundesverfassungsgericht (- 2 BvR 718/08 -).Auch meine Vorgehensweise war bisher falsch aber aus Fehlern lernt man.
      Ein Rehabilitierungsantrag ist lediglich eine "Feststellungsklage", und das Unrecht geschehen ist,ist bereits festgestellt worden.Wichtig ist die Bezifferung einer Schadenersatzsumme die bei 51.000€ liegen muß somit ist automatisch das Landgericht zuständig sowie die gleichzeitige Beantragung von Prozeßkostenhilfe die jedem Betroffenen zusteht.
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      Bis 2016 sollte das Geld reichen - Hilfsfonds für DDR-Heimkinder schon aufgebraucht

      "Viele Kinder und Jugendliche haben in Heimen der DDR schweres Leid und Unrecht erfahren", steht auf der Website des "Fonds Heimerziehung". Sie mussten körperliche Schwerstarbeit verrichten, wurden verprügelt.
      Seit 2012 wird den Opfern geholfen, sie können finanzielle Entschädigungen beantragen.
      Das Geld dafür sollte eigentlich bis 2016 reichen, doch der Ansturm war wohl größer als erwartet.

      Die Beratungsstellen für Heimkinder aus der DDR in Berlin und Brandenburg nehmen keine neuen Anträge mehr entgegen.
      Laut einem Schreiben aus dem Bundesfinanzministerium, das dem rbb vorliegt, ist der Fonds bereits seit Oktober aufgebraucht.

      Den Fonds gibt es seit Juli 2012. Er soll Kindern helfen, denen in DDR-Heimen Unrecht und Leid zugefügt wurde. Wegen des unerwarteten Ansturms ist das Geld, das bis 2016 reichen sollte, nun alle.
      "Es geht nicht schnell, aber der Wille ist da"

      Das zuständige Bundesfamilienministerium bestätigt dem rbb, dass ab jetzt nur noch Betroffene bedient werden sollen, die bereits Zusagen für eine Zahlung haben oder bereits in Gesprächen mit den Beratungsstellen sind.

      Erst im Frühjahr 2014 wird mit einem neuen Vorschlag der Länder gerechnet, wie es mit dem Fonds weitergeht.

      Stephan Breiding, Sprecher des Bildungs- und Jungendministeriums in Brandenburg, erklärte: "Schnell geht so etwas nicht, weil mehrere Länder beteiligt sind. Das muss finanziell abgesichert werden. Aber der Wille ist da."
      Thorsten Metter, Sprecher der Berliner Senatsverwaltung für Bildung und Jugend, sagte dem rbb: "Aus unserer Sicht besteht auf jeden Fall Handlungsbedarf." Der Fonds müsse aufgestockt werden.

      Der Fonds für Opfer der Heimerziehung Ost wurde mit 40 Millionen Euro ausgestattet. Inzwischen gehen Bundesregierung und Ost-Länder davon aus, dass der Finanzbedarf des Fonds bei insgesamt 200 Millionen Euro liegt.
      In Berlin und Brandenburg haben sich in eineinhalb Jahren mehr als 3.700 ehemalige Ost-Heimkinder bei den Beratungsstellen gemeldet.
      Die Wartelisten sind lang und deren Bearbeitung dauert in der Berliner Beratungsstelle bis Mitte 2015.
      Drohende Ungleichbehandlung zwischen Ost und West

      Der Leiter der Berliner Beratungsstelle für Heimkinder, Herbert Scherer, beschreibt die besondere Situation in der Hauptstadt: "Für Heimkinder aus dem Westen ist noch Geld da. Betroffene aus Ostdeutschland hingegen müssen wir vertrösten. Wenn nicht bald aufgestockt wird, sehe ich die Gefahr einer Ungleichbehandlung zwischen Betroffenen in Ost und West."

      Scherer erklärt, eine Heimunterbringung sei für Kinder immer ein traumatischer Einschnitt. "Wenn sie dann nicht aufgefangen sondern für abweichende Verhalten bestraft werden, kann dies das ganze weitere Leben negativ beeinflussen. Wo dies geschehen ist, wollen wir durch Beratung und Lebenshilfe unterstützen."
      Nur ein Bruchteil für Beratungen zur Verfügung

      Betroffene konnten Entschädigungsleistungen in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen. Davon konnten beispielsweise Therapien bezahlt werden, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden. Dazu müsse nachgewiesen werden, dass die Krankheit durch einen Heimaufenthalt verursacht wurde.

      Dauerhafte Zahlungen, wie etwa eine Rente, gibt es nicht. Nur wer im Alter zwischen 14 und 18 Jahren arbeiten musste, ohne dafür Rentenansprüche zu haben, konnte eine Einmalzahlung beantragen.

      Es konnten bisher aber auch Beratungen vereinbart werden, in denen Opfer über ihr Schicksal sprachen. Betroffene mussten allerdings lange auf einen Erstberatungstermin warten, kritisierte Ulrike Poppe, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, bereits im Juni dieses Jahres.

      Das Problem: Es gibt strikte Vorgaben, wonach nur 10 Prozent des 40 Millionen Euro schweren Fonds für Beratungsaufgaben ausgegeben werden dürfen.
      Stand vom 23.12.2013
      Quelle: rbb rbb-online.de/politik/beitrag/…mkinder-aufgebraucht.html



      So gaaaaaaaaaaaanz langsam rücken nun auch die offiziellen Stellen mit der Wahrheit raus ;(

      Aber was mich immer wieder verwundert - wir sind so viele - aber kaum einer ist bereit endlich an die Öffentlichkeit und auf die Straße zu gehen.
      Kann ich einerseits verstehen, denn ich selber habe über 50 Zeitungen angeschrieben und auf das neuerliche Unrecht aufmerksam gemacht, doch die Reaktion war NULL - keine Antwort :cursing:

      Die einzige Möglichkeit um wieder auf uns aufmerksam zu machen, wäre eine "RiesenDEMO" - wir sind doch zigtausende - aber wenn ich an Berlin 2010 denke ... von Bochum und Münster will ich erst garnicht reden - wäre eh nur ein ganz kleines Häufchen bereit mit auf die Straße gehen - ich verstehe es nicht :!:
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      Bisherige Mittel reichen offenbar nicht aus - Gespräche zu Fonds für DDR-Heimkinder angekündigt

      Seit gut eineinhalb Jahren können Opfer der DDR-Heimerziehung Entschädigungen aus einem Hilfsfonds beantragen. Doch es gingen wohl mehr Anträge ein als erwartet - die Mittel werden wohl nicht ausreichen. Nun will Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig mit ihren ostdeutschen Länderkollegen klären, wie allen Betroffenen geholfen werden kann.

      Für einstige Heimkinder, die in der DDR unter Schikanen gelitten haben, gibt es seit Juli 2012 einen Hilfsfonds. Die Nachfrage ist offenbar groß. Der Fonds "Heimerziehung in der DDR" werde sehr gut angenommen, erklärte Bundesfamilienministern Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag gegenüber der ARD. Bislang seien rund 4000 Anträge eingegangen.

      Die Schattenseite der regen Nachfrage sei allerdings, dass die finanziellen Mittel des Fonds wahrscheinlich nicht ausreichen werden, so Schwesig weiter. Sie kündigte nun an, sich in der kommenden Woche mit ihren ostdeutschen Länderkollegen zu treffen. "Ich möchte, dass wir eine Lösung finden, allen Betroffenen zu helfen."
      40 Millionen Euro reichen bei weitem nicht aus

      Zu einer möglichen Aufstockung der Mittel äußerte sich Schwesig nicht
      .
      Der Fonds wurde ausgestattet mit einem Volumen von 40 Millionen Euro. Bund und Länder finanzieren jeweils die Hälfte. Inzwischen gehen Bundesregierung und Ost-Länder davon aus, dass der Finanzbedarf des Fonds bei insgesamt 200 Millionen Euro liegt.

      Die Mittel aus dem Fonds sollen dazu beitragen, noch andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen beziehungsweise zu mildern, heißt es auf der Internetseite des Fonds. Ein gesetzlicher Anspruch auf die Leistungen bestehe nicht.

      Die Mittel sollten ursprünglich bis 2016 ausreichen, doch die Gelder sind offenbar schon aufgebraucht. Vor zweieinhalb Wochen bestätigte das zuständige Bundesfamilienministerium dem rbb, dass nur noch Betroffene bedient werden sollen, die bereits Zusagen für eine Zahlung haben oder bereits in Gesprächen mit den Beratungsstellen sind.
      Stasi-Beauftragte fordert mehr Beratung

      Zuletzt kam aus Mecklenburg-Vorpommern die Forderung, den Fonds aufzustocken.
      Die vorhandenen 40 Millionen Euro würden voraussichtlich im Frühjahr ausgeschöpft sein, sagte die Stasi-Landesbeauftragte, Anne Drescher, am Dienstag in Schwerin. Es sei damit zu rechnen, dass 100 bis 120 Millionen Euro benötigt werden.

      Zudem forderte sie mehr Möglichkeiten zur Beratung. Es sei unzumutbar, dass Betroffene im Nordosten teilweise seit anderthalb Jahren auf ein Beratungsgespräch warten müssten, um Unterstützungsleistungen zu vereinbaren, kritisierte Drescher.
      Stand vom 10.01.2014
      Quelle: rbb rbb-online.de/politik/beitrag/…mkinder-angekuendigt.html



      Kann man nur hoffen, daß es bei diesen Gesprächen auch zu einem guten Ergebnis für die "Ostler" kommt :!:
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      Es ist nach wie vor traurig,das sowenige an den Foren beteiligen so das der informationsfluss auch ziemlich dürftig ist.
      Aber ist auch schwierig von den Anlaufstellen was zu erfahren.
      Hatt ja vorige Woche mal nen Anruf aus Magdeburg ,hab ich gleich mal genutzt um was neues zu erfahren,war aber nix rauszukriegen.
      Meine Unterlagen sind am 14.10 nach Köln zur Prüfung aber keiner kann sagen,wann die sich dort mal rühren.
      Also warten,warten warten.
      Es ist wohl ziemlich klar, dass die Schotten bald dicht gemacht werden.
      Überall wird gemauert, geschwiegen und gar gelogen.

      Da ich in Bayern wohne, war München für mich zuständig.

      Kurzer Lagebericht in meiner Angelegenheit:

      Ich habe im vergangenen Jahr Ende April einen Termin erbeten,
      den habe ich im Mai in München bekommen und war mit meiner Frau dort.
      Wenig später war

      a) die Rentennnachzahlung und ein "Vorschuss" wegen
      eines notwendigen Umzugs auf meinem Konto.

      b) Mitte Juli habe ich Belege
      eingereicht , die Anfang August erstattet waren und

      c) Ende August kam die letzte Zahlung und die Sache war erledigt.

      Und so wünsche ich das jedem, der berechtigt einen Antrag stellt.

      Anmerken muss ich noch, dass ich allerdings eine schwierige Vorarbeit
      hatte, um Beweise vorlegen zu können, weil keines der Heime mehr
      existiert und zudem die Stadt Aachen - und auch nur telefonisch -
      mitteilte, dass "das JHH grundsätzlich die ihm zugewiesenen "Zöglinge"
      nicht gemeldet hat beim Einwohnermeldeamt".
      Auch die heutige "Gemeinschaftsschule Saarstraße"
      ebendort wusste angeblich nichts von mir, obwohl ich das Schulentlassungs-
      zeugnis schon vor Jahren einmal als Kopie angefordert hatte und heute
      noch besitze.
      Nur das Amt in Stolberg hatte eine Notiz, dass ich 1953 "nach Aachen
      abgemeldet" wurde.

      Der derzeitige Ordensvorsteher der Franziskanerbrüder hat ein
      Schreiben von mir beantwortet. Sinngemäß: Der Peter .............. ist mir persönlich
      zwar nicht bekannt, jedoch die vielen Interna, die er aus dem JHH in seinem
      Schreiben an uns berichtete, stimmen mit den damaligen Verhältnissen
      überein, so dass davon auszugehen ist, dass er hier gelebt haben muss.

      Diese und meine übrigen Angaben waren offenbar bei der Beratungsstelle
      in München überzeugend. Noch erwähnt sei, dass die "Beraterin" kein "Verhör"
      wie man es von manchen Antragstellern hörte, gemacht hat. Sie schuf eine
      situationsangemessene Atmosphäre, wusste sie doch, dass die Problematik
      ehem. Heimkinder schon belastend genug ist, wenn man drüber sprechen
      will / soll.

      Auch nur der Verdacht von "Verhör" hätte bei mir zur Folge den
      Abbruch des Gesprächs bedeutet.
      Ob das vielleicht ne Masche ist, bei anderen Beratungsstellen, die
      Antragssteller(innen) zu vergraulen um dann womöglich irgendwelche
      Dinge zu behaupten, die eine Bewilligung kategorisch ausschließen
      oder aber zumindest verzögern?

      gabi38 schrieb:

      Meine Unterlagen sind am 14.10 nach Köln zur Prüfung aber keiner kann sagen,wann die sich dort mal rühren.
      Also warten,warten warten.



      wie allgemein zu lesen ist Gabi, hinkt Köln ca. ein halbes Jahr hinterher - d.h. die bearbeiten jetzt vielleicht gerade Anträge von Juli - August - es wird also noch ne ganze Weile dauern, bis von dort überhaupt ne Reaktion zu Deinem Antrag kommt - leider ;(

      Es ist nach wie vor traurig,das sowenige an den Foren beteiligen so das der informationsfluss auch ziemlich dürftig ist.

      Aber ist auch schwierig von den Anlaufstellen was zu erfahren.

      Mit der Forenbeteiligung muss ich Dir Recht geben Gabi - aber vielmehr Infos als Du hier liest gibt es fast nicht - ich suche im Netz soviel wie ich kann und wenn ich fündig werde setze ich es hier ein :!:

      Aber es ist leider so wie 1PS es schrieb:
      Überall wird gemauert, geschwiegen und gar gelogen.
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      Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder soll aufgestockt werden


      ................ Wegen seiner unerwartet starken Inanspruchnahme soll der Bund-Länder-Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder nach einem Pressebericht aufgestockt werden.
      Noch in diesem Monat werde bei einem Bund-Länder-Treffen über eine Aufstockung um einen höheren zweistelligen Millionenbetrag beraten, meldete die „Leipziger Volkszeitung“ vorab aus ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Regierungskreise.
      Aus dem Fonds werden ehemalige DDR-Heimkinder für erlittenes Unrecht in staatlichen Erziehungseinrichtungen entschädigt. ........... weiter lesen
      Quelle: MZ mz-web.de/politik/entschaedigu…en,20642162,25878884.html

      Lebe im Heute
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      Am Montag las ich einen Artikel in unserer Sächischen Zeitung. Leider konnte ich den Link nicht bekommen, da ich dafür hätte bezahlen müssen. Ich habe Kontakt zu dem Herrn Alexe aufgenommen und bekam von ihm zumindest den Text. Den möchte ich Euch nicht vorenthalten. Hier ist er:

      Dresden. Sie berichten von Schlägen und Ausgangssperren, einige mussten als Minderjährige überhart arbeiten. Etliche Heimkinder und Insassen von Jugendwerkhöfen haben in der DDR schlimme Schikanen erlebt. Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hatte damals betont, die Gesellschaft sei gefordert, nicht die Augen vor dem Geschehen in den DDR-Heimen zu verschließen. Bis Ende August sind in der sächsischen Anlaufstelle in Leipzig rund 4 000 Hilfsanfragen eingegangen. Um Leistungen zu erhalten, ist eine umfassende Beratung vorgeschrieben. Viele leiden noch heute unter Folgeschäden. Und ihr Bedarf an Unterstützung ist offenbar groß: Ehemalige DDR-Heimkinder nutzen die Möglichkeit zu nachträglicher Hilfe stärker als zunächst angenommen. Die Inanspruchnahme von Leistungen aus dem sogenannten DDR-Heimkinderfonds übersteigt die Prognosen deutlich, heißt es in einem Papier der ostdeutschen Regierungschefs.
      Bund und Ostländer hatten den Fonds im Jahr 2012 mit 40 Millionen Euro ausgestattet. Er soll bis Mitte 2017 laufen und bei der Aufarbeitung der Heimkinderzeit helfen. Finanziert werden Kuren und Therapien für Betroffene, aber auch Rentenersatzleistungen etwa für die Arbeit in Werkhöfen. Die Nachfrage übertreffe die Erwartungen, stellen die Ministerpräsidenten fest. Das hat Auswirkungen für die finanzielle Gestaltung des Fonds.
      Wegen der hohen Nachfrage haben sich die Beratungsstellen – die für Sachsen arbeitet in Leipzig – darum bemüht, möglichst viele Leistungen rasch anzubieten. Das hat zur Folge, dass für 2013 voraussichtlich rund 27 Millionen Euro ausgezahlt werden. Die ersten Planungen von Bund und Ostländern sahen allerdings lediglich 15 Millionen Euro vor. Die waren bereits Mitte Oktober 2013 ausgegeben.
      Sachsen will nun 1,9 Millionen Euro freigeben, die erst in den Jahren 2015 und 2016 fließen sollten. vorziehen und für das vergangene und das laufende Jahr verbuchen. „Damit sind wir unseren Verpflichtungen vorerst nachgekommen“, sagte ein Sprecher des Dresdner Sozialministeriums auf Anfrage. Bislang hat der Freistaat knapp sechs Millionen Euro für den Fonds eingeplant. Ob das reicht, ist allerdings fraglich.
      Bleibt die Nachfrage nach den Leistungen so hoch wie bisher, dürfte der Fonds in diesem Frühjahr ausgeschöpft sein. Das allerdings wollen Bund und Länder vermeiden. Im Koalitionsvertrag von CDU und SPD auf Bundesebene heißt es dazu: „Wir werden die finanzielle Leistungsfähigkeit des Fonds für die Heimkinder Ost sicherstellen.“ Derzeit verhandeln Bund und Länder auf Arbeitsebene. Im Gespräch ist die Aufstockung des Fondsvermögens. Bereits im November hatte Thüringens Sozialministerin Heike Taubert (SPD) den Betrag von mindestens 100 Millionen extra ins Gespräch gebracht.
      Bis zur Klärung ist der Fonds praktisch eingefroren (die SZ berichtete). Die Beratungsstellen sollen nur solche Auszahlungen gewähren, durch die der bisherige Gesamtetat nicht überschritten wird. Schätzungen gehen davon aus, dass statt der erwarteten 12 000 Betroffenen bis zu 20 000 ehemalige Heimkinder Leistungen in Anspruch nehmen wollen. Zwischen 1949 und 1990 lebten mehrere Hunderttausend Kinder in DDR-Heimen. Betroffene hatten bereits mehrfach auf lange Wartezeiten in den Anlaufstellen der Länder hingewiesen. Sie sollen teilweise bei rund einem Jahr liegen. Sachsens CDU-Fraktion hatte daher unlängst angeregt, die Antragsfristen über das Jahr 2016 hinaus zu verlängern. Mittlerweile fordert sie auch zusätzliches Geld. „Wenn nun die Mittel für die Entschädigung nicht ausreichen, müssen wir zügig den Fonds aufstocken, damit möglichst alle ehemaligen Heimkinder die einen Antrag stellen, auch finanzielle Hilfe erhalten“, betonte der rechtspolitische Fraktionssprecher Marko Schiemann in der vergangenen Woche. Etliche Heimkinder und Insassen von Jugendwerkhöfen durchlebten Heftiges. Sie berichten von Schlägen und Ausgangssperren. Einige mussten als Minderjährige überhart arbeiten. Ein von Bund und den ostdeutschen Ländern vorgelegter Bericht hatte 2012 gezeigt, dass etliche noch heute unter den Entbehrungen leiden. Sachsens Sozialministerin Christine Clauß (CDU) hatte damals betont, die Gesellschaft sei gefordert, nicht die Augen vor dem Geschehen in den DDR-Heimen zu verschließen.
      Bis Ende August 2013 waren in der sächsischen Anlaufstelle in Leipzig rund 4 000 Hilfsanfragen eingegangen. Betroffene haben bereits mehrfach auf lange Wartezeiten bei der Bearbeitung ihrer Anträge hingewiesen. Sie sollen teilweise bei rund einem Jahr liegen. Um Leistungen zu erhalten, ist eine umfassende Beratung vorgeschrieben.

      Mit freundlichen Grüßen
      Thilo Alexe
      Sächsische Zeitung
      Wir sind, wie wir sind, weil wir sind, wie wir sind