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      Marianne Teltz schrieb:

      Ehemalige DDR-Heimkinder gründen Opferverein

      erschienen am 11.05.2014

      Torgau
      (dpa) - Ehemalige DDR-Heimkinder haben in Torgau (Nordsachsen) einen
      Opferverein gegründet. Die Betroffenen-Initiative «Missbrauch in
      DDR-Heimen» wolle vor allem über sexuelle Gewalt in Jugendwerkhöfen und
      Kinderheimen aufklären, sagte Mitinitiatorin Corinna Thalheim. Diese Art
      von Missbrauch in DDR-Heimen liege auch 25 Jahre nach dem Mauerfall
      fast völlig im Dunkeln. Der Verein sei aus der Selbsthilfegruppe
      «Verbogene Seelen» hervorgegangen, die sich seit 2011 regelmäßig treffe.

      Mit einem Verein könne man mehr
      erreichen, erläuterte Thalheim. Zum Beispiel solle auch die
      wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der DDR-Heimerziehung
      unterstützt sowie Betroffenen bei der Verarbeitung traumatischer
      Heimerfahrungen geholfen werden. Bisher habe der Verein 20 Mitglieder.
      Schätzungen zufolgen haben 600 000 Menschen das repressive
      Heimerziehungssystem der DDR durchlaufe

      Betroffeneninitiative: "Sexueller Missbrauch in der DDR"

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      QUELLE: BÜRGERKOMITEE »15. JANUAR E.V.«Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasigeschichte @ http://www.buergerkomitee1501berlin.de/veranstaltungen-fuehrungen-referenten-zeitzeugen/

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      TERMIN:

      Donnerstag, 12. April 2018 um 18.30 Uhr

      Sexueller Missbrauch in der DDR

      Historische, rechtliche und psychologische Hintergründe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der DDR

      Vorstellung der ersten fundierten Studie zum Thema

      Die Verantwortlichen der SED-Diktatur haben alles getan, ihr Land als „Staat der Jugend“ erscheinen zu lassen. Verschwiegen wurden die Schattenseiten menschlichen Zusammenlebens, die in jeder Gesellschaft auftreten. In der DDR wurde das Thema sexueller Missbrauch systematisch totgeschwiegen. Fälle, die der nicht aufgedeckt oder gar vertuscht wurden, gaben dem Täter die Gelegenheit zu neuen Missbräuchen.

      Das ist die Bilanz der Autorengruppe, die sich erstmals versucht hat, diesem schwierigen Thema der DDR-Geschichte anzunähern.

      Autoren.

      Die Autoren beschäftigen sich seit Jahren mit den Verletzungen von Menschenrechten durch die SED-Diktatur und ihren Folgen bis heute.

      Dr. rer. pol. Christian Sachse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Veröffentlichungen zum Forschungsfeld „Opfer der SED-Diktatur“, darunter zu Jugendhilfe und Kinderheimen, politischen Gefangenen und Zwangsarbeit.

      Stefanie Knorr Diplom-Psychologin, ist Mitarbeiterin der Beratungsstelle "Gegenwind" für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur, Veröffentlichungen zu den psychischen und sozialen Folgen politischer und institutioneller Repression unter der SED-Diktatur.

      Benjamin Baumgar, Volljurist, ist juristischer Berater der Beratungsstelle der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG).

      Moderation: Christian Booß

      TERMIN UND ORT:
      Donnerstag, 12. April 2018 um 18.30 Uhr
      ehemaliges Stasi-Gelände
      Haus 1 (linker Aufgang)
      Raum 614
      Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg, U-Bahn Magdalenenstraße

      Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Martin MITCHELL“ ()

      Betroffeneninitiative: "Sexueller Missbrauch in der DDR"

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      Wer von Euch wohnt in oder in der Nähe von Berlin und geht heute Abend dort hin (für den Volltext dieser Terminansage siehe den unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread) ? :

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      TERMIN UND ORT:
      Donnerstag, 12. April 2018 um 18.30 Uhr
      ehemaliges Stasi-Gelände
      Haus 1 (linker Aufgang)
      Raum 614
      Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg, U-Bahn Magdalenenstraße

      Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!