In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      Die deutschen Heimkinder und Misshandllungs- und Missbrauchsopfer in OST und WEST interessiert diese Berichterstattung nicht; sie haben ihre langerwarteten „Sachleistungen“ (im Werte von 10.000 Euro) erhalten, und alles andere interessiert sie nicht – nicht im geringsten.
      Und die Täter und Täterorganisationen (aus Kirche, Staat, Länder und Kommunen) und ihre Rechtsnachfolger und der Rechtsstaat selbst lachen sich kaputt über so viel Dummheit der damals Geschädigten, die dieses Unrecht und Leid in Kindheit und Jugend erfahren haben und ertragen mussten, und das jetzt einfach so hinnehmen.
      Alle Verantwortlichen und Mitverantwortlichendie Verursacher dieses Unrechts und Leids und der darauffolgenden Ungerechtigkeit – freuen sich geradezu darüber wie billig sie davon gekommen sind.
      Die staatlichen und kirchlichen Beratungsstellen, einzig und allein zu ihrem eigenen Vorteil, haben die Opfer „gut beraten“, „muntot gemacht“ und „ein und für alle Male ruhig gestellt“.



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


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      Politik > Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer durch Katholische Kirche [ aber nicht in der Bundesrepublik Deutschland, sondern in den Vereinigten Staaten von Amerika !! ]

      [ QUELLE: Merkur.de @ https://www.merkur.de/politik/rekordsumme-27-5-millionen-dollar-fuer-missbrauchsopfer-durch-katholische-kirche-zr-10254863.html ]

      [ FOTO: „Die vier nun entschädigten Opfer wurden von ihrem Religionslehrer missbraucht.© dpa / Friso Gentsch“ ]

      Aktualisiert: 19.09.2018, 14:51 Uhr

      KATHOLISCHE KIRCHE [ IN DEN USA ]


      Rekordsumme: 27,5 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

      Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro).

      New York - Die katholische Kirche von New York zahlt vier Opfern des sexuellen Missbrauchs durch einen Religionslehrer die Rekordsumme von 27,5 Millionen Dollar (23,5 Millionen Euro). Wie die Anwälte der vier Männer am Mittwoch [ 19.09.2018 ] weiter bekanntgaben, handelt es sich um die höchste Summe eines solchen Vergleichs für einzelne Opfer im Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche der USA. Die Diözese von Brooklyn zahlt demnach das Geld an die vier Opfer, die im Alter zwischen acht und zwölf Jahren von dem Religionslehrer missbraucht worden waren.

      Die Opfer hatten 2012 Klage eingereicht. Zuvor war der heute 67 Jahre alte Religionslehrer Angelo Serrano wegen Belästigung eines Kindes festgenommen worden. Er räumte 2011 seine Schuld ein und wurde zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.


      Anwalt: „Lieber gezahlt, als Risiko eines Prozesses einzugehen“

      Der Religionslehrer war laut Anwalt Ben Rubinowitz bei der kleinen Gemeinde St. Lucy-St.-Patrick angestellt, war aber kein Priester. Allerdings hatte ein Priester eingestanden, gesehen zu haben, wie der Religionslehrer ein Kind auf den Mund küsste, ohne den Fall zu melden, wie Anwalt Peter Saghir hinzufügte.

      Der Vergleich mit der Rekordsumme für die vier Opfer bezieht sich auf die Jahre zwischen 2003 und 2009. Anwalt Saghir sagte, die katholische Kirche von New York habe lieber gezahlt, "als das Risiko eines Prozesses einzugehen".

      Die Zivilklage der Opfer ist durch den Vergleich damit beigelegt, der Prozess wäre ansonsten für Anfang 2019 erwartet worden. Jedes Opfer soll nun 6,87 Millionen Dollar erhalten. Die Rekordsumme für ein einzelnes Opfer hatte nach Angaben der Internetseite BishopAccountability.org zuvor bei 3,4 Millionen Dollar gelegen.


      Weitreichender Missbrauchsskandal erschüttet USA

      Die Zahlung an die Opfer fällt in eine Zeit, in der die katholische Kirche in den USA von einem weitreichenden Missbrauchsskandal erschüttert wird. Allein im US-Bundesstaat Pennsylvania hatten einem Untersuchungsbericht zufolge mehr als 300 katholische Priester über Jahrzehnte hinweg mehr als tausend Kinder sexuell missbraucht. Die Dunkelziffer wird höher eingeschätzt.

      Im Juli war Kardinal Theodore McCarrick, der einflussreiche Ex-Bischof von Washington, zurückgetreten. Er wurde beschuldigt, als Priester in New York in den 1970er Jahren einen Jungen im Teenager-Alter missbraucht zu haben. Der derzeitige Erzbischof von Washington, Donald Wuerl, der den massenhaften sexuellen Missbrauch von Kindern vertuscht haben soll, will Papst Franziskus demnächst seinen Rücktritt anbieten.

      AFP

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      KATHOLISCHE KIRCHE IN POLEN IN ZWEITER INSTANZ ZU HOHER ENTSCHÄDIGUNGSZAHLUNG VERURTEILT.

      IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

      KATHOLISCHE KIRCHE HAT BERUFUNG ZUM OBERSTEN GERICHTSHOF EINGELEGT.

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      Beitrag von AFP
      Am 3. Oktober 2018 – 19:35

      Warschau

      QUELLE: TAG24 @ https://www.tag24.de/nachrichten/vergewaltigung-maedchen-sexueller-missbrauch-ordensbruder-katholische-kirche-polen-schmerzensgeld-814958 :

      In Polen wurde eine Rekord-Geldstrafe gegen eine religiöse Einrichtung verhängt: Rund 266'000 Franken sollen einer heute 24 Jahre alten Frau gezahlt werden.

      Das Wichtigste in Kürze
      ● Ein Priester hatte die damals 13-Jährige mehr als ein Jahr lang sexuell missbraucht.
      ● Die Frau erhält eine lebenslange Rente von rund 215 Franken im Monat.


      10.10.2018, 15:31

      Mädchen (13) vergewaltigt: Ex-Arbeitgeber des Täters reagiert verstörend

      IN POLEN HAT EIN ORDENSBRUDER EIN KIND MISSBRAUCHT – KATHOLISCHE KIRCHE WILL KEIN SCHMERZENSGELD ZAHLEN.

      Posen – In Polen hat der Ordensbruder Roman B. zwei Jahre lang ein damals 13-jähriges Mädchen mehrfach sexuell missbraucht. Von 2006 bis 2007 soll der Geistliche das Kind immer wieder vergewaltigt haben.

      [ FOTO: Die inzwischen junge Frau wurde als 13-Jährige von einem katholischen Ordensbruder sexuell missbraucht. ]

      [ Wie "Domradio" berichtet, … Siehe @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers ]

      Wie "Domradio" berichtet, hat der Mann deshalb schon eine vierjährige Haftstrafe abgesessen. Ende vergangenen Jahres hat die katholische Kirche ihn außerdem zurück in den Laienstand versetzt. Er ist also noch Angehöriger der katholischen Kirche, allerdings kein geistlicher Amtsträger. Inzwischen wurde er auch aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

      Dem Opfer ist es unterdessen gelungen, vor dem Berufungsgericht in Posen von der betroffenen katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung zu erstreiten: Das Gericht hat der inzwischen jungen Frau 233.000 Euro zugesprochen sowie eine lebenslange monatliche Rente von rund 190 Euro.

      Doch die Ordensgemeinschaft will nicht zahlen und hat in der vergangenen Woche Beschwerde eingelegt. Das hat einen Streit um die Entschädigung des Missbrauchsopfers ausgelöst. Denn normalerweise übernehme die Kirche in Polen zwar die Therapiekosten von Missbrauchsopfern. Schmerzensgeld zahle sie aber nicht.

      Nun soll Polens Oberster Gerichtshof endgültig in dem Fall entscheiden.

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      QUELLE: DOMRADIO.DE @ https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2018-10-05/polen-streit-um-die-entschaedigung-eines-missbrauchsopfers :

      05.10.2018


      Polen: Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers

      Orden ficht Urteil an

      Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld. Eine junge Frau hatte nun aber gerichtlich von einer katholischen Ordensgemeinschaft eine Rekordentschädigung erstritten. Die legte Beschwerde ein. Nun soll Polens Oberster Gerichtshof entscheiden.

      Der Streit um die Entschädigung eines Missbrauchsopfers durch eine katholische Ordensgemeinschaft kommt vor Polens Obersten Gerichtshof. Die Gesellschaft Christi für Emigrantenseelsorge werde gegen die von einem Berufungsgericht in Posen verhängte Rekordentschädigung von 233.000 Euro und einer lebenslangen Monatsrente von fast 190 Euro Beschwerde einlegen, sagte der Anwalt der Ordensgemeinschaft, Krzysztof Wyrwa, am Donnerstagabend der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). "Erst der Oberste Gerichtshof entscheidet endgültig über den konkreten Fall."

      Das Berufungsgericht hatte am Dienstag die Beschwerde der Ordensgemeinschaft gegen das Urteil des Bezirksgerichts Posen zurückgewiesen. Der Ordensmann Roman B. hatte von 2006 bis 2007 das damals 13 Jahre alte Mädchen mehrfach vergewaltigt. Seine vierjährige Haftstrafe hat er bereits abgesessen. Ende 2017 versetzte die Kirche Roman B. zurück in den Laienstand. Später wurde er zudem aus der Ordensgemeinschaft ausgeschlossen.

      Das Urteil vom Dienstag kann laut dem Anwalt keine Grundlage für Entschädigungsansprüche von Missbrauchsopfern gegen die Kirche darstellen. "Jeder Fall muss immer individuell vom Gericht bewertet werden", sagte er. Die junge Frau hatte anfangs eine dreimal so hohe Entschädigungssumme in dem Zivilprozess beantragt. Die Kirche übernimmt in Polen üblicherweise nur die Therapie- und Behandlungskosten von Missbrauchsopfern, zahlt aber kein Schmerzensgeld.

      (KNA) [ = KATHOLISCHE NACHRICHTEN-AGENTUR https://www.kna.de/ ]

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang? --- Entschuldigung geht Hand in Hand mit Entschädigung!

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      Entschädigung geht Hand in Hand mit Entschuldigung!


      Deutschlandfunk

      QUELLE: https://www.deutschlandfunk.de/australien-entschuldigung-fuer-institutionellen.799.de.html?dram:article_id=431092

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      20.10.2018

      Australien

      Entschuldigung für institutionellen Kindesmissbrauch

      Die australische Regierung will ein Zeichen setzen: Premier Scott Morrison wird die Opfer von sexuellem Missbrauch in privaten, staatlichen und kirchlichen Einrichtungen offiziell um Entschuldigung bitten. Eine Untersuchungskommission hatte hier amtliches Versagen über Jahrzehnte festgestellt.

      Von Andreas Stummer

      [ FOTO: Australiens Premierminister Scott Morrison (AFP / Mark Graham) ]

      Dezember 2017: Fünf Jahre lang hatte eine richterliche Kommission den sexuellen Missbrauch von Kindern in privaten, staatlichen und kirchlichen Institutionen in Australien untersucht. Ihr Abschlussbericht war ernüchternd. Amtliches Versagen über Jahrzehnte, Täter- statt Opferschutz, Behörden, die sich weigerten, Missbrauch zu untersuchen. Die Kirchen, die Polizei, Wohlfahrtsverbände oder Sportvereine: keine Einrichtung blieb verschont.

      Aimee Foster wurde als Kind bei den Pfadfindern wiederholt von einem älteren Gruppenleiter vergewaltigt. Erlebnisse, die sie 24 Jahre lang verdrängt hatte. Doch den Mut zu finden, vor der Kommission auszusagen, meint Aimee, habe ihr Würde und Selbstwertgefühl zurückgegeben:

      „Ich dachte, was ich durchgemacht habe, würde niemanden interessieren. Es mir von der Seele zu reden, war das Beste, das ich tun konnte. Alle Scham und die Last der Erinnerung sind verschwunden – auch die Vorwürfe, die man sich ein Leben lang macht und die Schuld, die man bei sich selbst sucht.“


      Ex-Premier Gillard: „Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt“

      Es war Julia Gillard, die 2013 als damals amtierende Premierministerin die Untersuchung auf den Weg brachte. Die Kommission stellte furchtlos die richtigen Fragen, 1.200 Opfer gaben offen, ehrlich und couragiert Antwort. Die Öffentlichkeit und die Medien reagierten nicht mit Spott oder Zweifel gegenüber den Missbrauchten – sie zeigten Anteilnahme und Respekt. Ein Grund mehr, warum Julia Gillard hofft, dass es mit dem Verleugnen, Vertuschen und Verharmlosen von sexuellem Missbrauch an Kindern in Australiens Institutionen vorbei ist:

      „Ich denke, Kindern wird jetzt mehr Glauben geschenkt, wenn sie von Missbrauch erzählen. Und die betroffenen Einrichtungen werden sie ernst nehmen müssen. Das Ziel ist, dass Beschwerden sofort gehört und auch verfolgt werden.“

      Der Bericht der Kommission enthielt auch gut 200 Empfehlungen, um Fälle institutionellen Kindesmissbrauchs künftig zu verhindern. Darunter Forderungen an die katholische Kirche, das Zölibat abzuschaffen und das Beichtgeheimis aufzuheben – beides wurde vom Klerus abgelehnt. Die Regierung hat der Einrichtung einer landesweiten Kinderschutzbehörde zugestimmt, einer Hotline, um Missbrauchsfälle zu melden. Und Schadenersatzzahlungen: Missbrauchsopfer haben danach künftig Anspruch auf höchstens 90.000 Euro pro Person. Zahlen müssen die Einrichtungen, in deren Obhut die Übergriffe auf Kinder stattfanden. Institutionen, die den Opfern öffentlich bisher nur ihr Bedauern ausgesprochen haben.

      [ FOTO: Die ehemalige australische Premierministerin Julia Gillard (picture alliance/ empics) ]


      Entschuldigung dafür, dass die Behörden untätig blieben

      Nachdem sie den jahrzehntelangen Missbrauch publik gemacht hat, will die australische Regierung jetzt ein Zeichen setzen. Premierminister Scott Morrison wird sich im Namen des Parlaments bei den überlebenden Opfern entschuldigen. Für das, was ihnen als Kinder angetan wurde und dafür, dass ihnen die Behörden oft nicht glaubten und untätig blieben. Fehler, die verschärfte Gesetze und Vorschriften beseitigen sollen. Vergewaltigungsopfer Rob Walsh ist bereit zuzuhören:

      „Wenn dieser Entschuldigung auch Taten folgen dann werde ich sie auch akzeptieren. Ich werde mir frei nehmen und in Canberra mit dabei sein.“

      Zehntausende Kinder, die über Jahrzehnte in kirchlichen und staatlichen Einrichtungen sexuell missbraucht wurden – genaue Zahlen wird es nie geben. Die Regierung rechnet mit etwa 60.000 Schadenersatzforderungen.


      „Kein Geld wird uns jemals entschädigen“

      Graham Rundle aber soll leer ausgehen. Als Kind seelisch und körperlich misshandelt, geriet er mit 19 auf die schiefe Bahn. Rundle Graham wurde straffällig, selbst zum Missbraucher. Wer als früheres Opfer später zum Täter wird, hat kein Recht auf Entschädigung. „Wir werden ein zweites Mal bestraft“, sagt Graham Rundle, „ein Scheck oder eine Entschuldigung ändern gar nichts. Wir alle sind zu lebenslänglich verurteilt. Die Wahrheit ist, dass wir den Missbrauch weder vergessen noch verarbeiten. Auch wenn wir längst Erwachsene sind, kommen die Erinnerungen daran immer wieder zurück. Wir alle durften nie Kinder sein – dieses Recht wurde uns genommen. Keine noch so große Menge Geld wird uns jemals dafür entschädigen können.“
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