In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      Was ist „eine angemessene Entschädigung“

      und warum ist sie notwendig ??


      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern überall in der Welt gegenüber ihren Opfern verhalten?

      Detaillierte Auskunft darüber ist seit dem 17.03.2018, u.a., jetzt auch hier, jeweilig, IN EINEM PLAIN TEXT DOKUMENT zu finden:

      @ http://heimkinder-forum.de/v4x/blog/index.php/Entry/137-In-welchen-Ländern-der-Welt-wurden-Heimkinder-entschädigt-und-in-welchem-Umfang/ und

      @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=7&t=185&p=1551#p1551


      Und was haben Ehemalige Heimkinder in Deutschland von Staat und Kirche bekommen als Kompensation für von Staat und Kirche verursachten Unrecht und Leid ?? - Appel und Ei !!

      Deutschland, wie immer in Entschädigungsangelegenheiten, ist wieder mal Schlusslicht !!

      Und das kann dann natürlich auch zu Recht wie folgt summiert werden:
      »Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!« / »Der Superbeschiss« @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?p=1094.



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Martin MITCHELL“ ()

      Es ist ein Unding das der Heimfond erwachsenen Menschen vorschreibt für was die Entschädigung ausgezahlt wird.

      Wenn mir Unrecht geschehen ist und mir eine Entschädigung zuerkannt wurde finde ich es anmassend mir vorschreiben zu wollen für was ich die Entschädigung verwende.
      Sie haben nichts dazu gelernt.
      Der Heimfond behandelt uns wie Heimkinder.

      Im Sommer 2018 verfallen die noch zustehenden Beträge.

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

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      Ein Betroffener namens Ertko schrieb als Stelllungnahme zu einem diesbezüglichen Artikel im WESTFALEN-BLATT vom 23.12.2017 betitlelt

      Sa., 23.12.2017

      »2600 Westfalen erhalten Fondszahlungen«

      »Streit um Entschädigung ehemaliger Heimkinder«

      QUELLE: http://www.westfalen-blatt.de/Ueberregional/Nachrichten/Politik/3099897-2600-Westfalen-erhalten-Fondszahlungen-Streit-um-Entschaedigung-ehemaliger-Heimkinder (Bitte dort runterscrollen: siehe den zweiten Kommentar von nur zwei dortigen Kommentaren)

      .
      Ertko schrieb:

      23.12.2017 11:13

      Entschädigung??

      Entschädigung??

      Dieses Wort bzw. dieser Begriff scheint mir im Kontext der Zahlungen für ehemalige Heimkinder [in Deutschland] unangemessen.

      Der Fonds [Heimerziehung-WEST] mag für die Verantwortungskette also Kirche und Staat zufriedenstellend sein, haben sie sich doch der ehemaligen Heimkinder „angenommen“. Aber es ging darum so wenig wie möglich zu zahlen und lediglich zu zeigen, dass dieses Land [die Bundesrepublik Deutschland] sich um die Vergangenheit kümmert um den Anschein zu wahren.

      So hat man dann zunächst am Runden Tisch [Heimerziehung (2009/2010)] versucht diese Vergangenheit aufzuarbeiten und schon im Vorfeld äußerte Frau Volmer, dass es um die „kleine Wahrheit“ geht, so wurden gleich mal die Grenzen abgesteckt.

      Diese Wahrheit musste klein gehalten werden, weil man befürchtete, dass der Preis der Entschädigung sonst in die Höhe getrieben wird und so wurden dann auch die Behindertenheime und Psychiatrien ausgeklammert; und obwohl bekannt war, dass ehemalige Heimkinder oft in Heimen mit Tabletten ruhig gestellt wurden war das auch kein Thema.

      Dann kam der Einheitsbrei heraus, bei Nachweis einen Betrag von 10'000 Euro aber auch diesen gab es nicht in Form von Geld sondern in Form von Sachleistungen. Eine Erschwernis, weil die gewünschten Sachleistungen im Kontext des Traumata der Heimerziehung stehen musste, also eine Hürde die darauf abzielte es den Ehemaligen nicht leicht machen zu wollen.

      Ehemalige in den Erziehungsheimen haben für die Zwangsarbeit einen finanziellen Ausgleich bekommen, aber jene Ehemalige die in den Kinderheimen auch schon schwer arbeiten mussten gingen dabei leer aus, weil es keine Kinderarbeit zu geben hatte, war ja verboten und was nicht sein darf dann auch nicht ist.

      Da braucht man auch gar nicht so zu tun, als wenn diese Anlaufstellen den Ehemaligen eine Hilfe sind, die dann bundesweit entstanden sind. Sicherlich gab es dort auch Mitarbeiter die Ehemalige unterstützten, aber das war eher individuell zu sehen, es gab auch Mitarbeiter bei den Anlaufstellen die Anträge ablehnten und sich lediglich formalistisch mit der Thematik beschäftigten.

      Wie dem auch sei, was ich besonders schlimm fand, dass ein finanzieller Ausgleich in Form dieser Sachleistung nicht wirklich dem Leid der durchgemachten Heimerziehung entsprach, was sicherlich auch nicht geht, aber alles wiederholt sich im Leben. So wie es im Heim keine Individualität gab so wurde dann auch mit der Aufarbeitung bzw. mit der Ausgleichszahlung umgegangen; Alle bekamen das Gleiche ungeachtet dessen, wie lange sie im Heim waren, oder welche Art des Heimes es war. Also Kinderheim oder Erziehungsheim, alles als Einheitsbrei gewertet.
      Dabei sollte auch einem Laien klar sein, dass es schon ein Unterschied gibt, ob man seine Kindheit in einem Heim verbracht hat und damit verbunden nicht einmal eine Kindheit hatte; Entwicklungen gehemmt waren und vieles mehr.

      Die Forderungen der ehemaligen Heimkinder doch zumindest eine Rente von monatlich 300 Euro zu zahlen wurde gleich vom Runden Tisch [Heimerziehung (2009/2010)] weggefegt und so waren die drei ehemaligen Heimkinder die mit am Runden Tisch waren wohl eher als Alibi zu sehen und nicht als ernst gemeinte Gesprächspartner.

      Dieses Land [die Bundesrepublik Deutschland] hat einmal mehr gezeigt wie es mit seiner Vergangenheit umgeht, unter dem Motto „so viel wie nötig so wenig wie möglich“ und so kann man nicht mit der Vergangenheit umgehen, die sich letztlich nur darauf beschränkte den „Schaden“ so klein wie möglich zu halten.

      Auch das OEG [ = Opferentschädigungsgesetz ] ist wenig tauglich, denn auch dort haben es einige Ehemalige versucht und kaum einer ist damit durchgekommen.

      Dieses Land [die Bundesrepublik Deutschland] versteht nicht wie es mit seiner Vergangenheit umgehen sollte oder anders herum: sie tun so als ob, um nach außen den Eindruck zu erwecken sich der Vergangenheit anzunehmen; eine Verlogenheit die unerträglich ist.

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

      POLITIK-FORUM.EU, Moderator »H2O« einer der schlimmsten shamlosesten Lügner und Zensoren (prevaricators and censors), die mir jemals über den Weg gelaufen sind !!

      All diese Information, Dank mir, steht an mindestens einem Duzend bis zu zwanzig verschiedenen anderen Stellen online im Internet, nur im POLITIK-FORUM.EU, Dank Moderator » H2O«, darf man seit seinem Erscheinen auf der Bildfläche nicht mehr darüber reden oder es auch nur mal so kurz erwähnen !!

      (Bevor dem Erscheinen von Moderator »H2O« informiere ich übrigens schon, zum Thema »Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?« im POLITIK-FORUM.EU seit Sonntag, 23. Oktober 2011, um 11:57 Uhr, und hatte noch nie zuvor dort ein Problem.)

      LÖSCHAKTION DES POLITIK-FORUM.EU

      Als Begründung für das gleichzeitige Löschen beider Beiträge gibt POLITIK-FORUM.EU Moderator »H2O«, nicht an zutreffender Stelle, sondern an einer ganz anderen Stelle im POLITIK-FORUM.EU an

      POLITIK-FORUM.EU @ politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4161806#p4161806

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      Re: Moderation des Forums

      von Moderator »H2O« » Do 22. Mär 2018, 00:01

      Zwei sehr lange "Klageschriften" zur Forderung nach Entschädigung von Heimkindern in die Ablage 9 verschoben. Kein Ansatz für eine Diskussion, da laufende Verfahren.
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      [ "Ablage" = Mülleimer ]



      DER ERSTE DER BEIDEN GELÖSCHTEN BEITRÄGE :

      Dieser Beitrag wurde erst drei Tage später nachdem er von mir getätigt worden war von POLITIK-FORUM.EU Moderator »H2O« gelöscht !!

      POLITIK-FORUM.EU @ politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4157654#p4157654
      Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

      Beitrag von Martin MITCHELL vom Sonntag, 18. März 2018, um 00:03 Uhr

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      Was ist „eine angemessene Entschädigung“

      und warum ist sie notwendig ??

      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      Wo in der Welt wurden Heimkinder entschädigt? - Umfang der Entschädigung?

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern überall in der Welt gegenüber ihren Opfern verhalten?

      Detaillierte Auskunft darüber ist seit dem 17.03.2018, u.a., jetzt auch hier, jeweilig, IN EINEM PLAIN TEXT DOKUMENT zu finden:

      @ heimkinder-forum.de/v4x/blog/i…gt-und-in-welchem-Umfang/ und

      @ ehemalige-heimkinder-tatsachen…hp?f=7&t=185&p=1551#p1551

      Und was haben Ehemalige Heimkinder in Deutschland von Staat und Kirche bekommen als Kompensation für von Staat und Kirche verursachten Unrecht und Leid? - Appel und Ei !!

      Deutschland, wie immer in Entschädigungsangelegenheiten, ist wieder mal Schlusslicht !!

      Und das kann dann natürlich auch zu Recht wie folgt summiert werden:
      »Heimkinder massiv ausgebeutet und um Milliarden betrogen!« / »Der Superbeschiss« @ veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?p=1094.
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      DER ZWEITE DER BEIDEN GELÖSCHTEN BEITRÄGE :

      Eine halbe Stunde später nachdem dieser Beitrag von mir getätigt worden war wurde er von POLITIK-FORUM.EU Moderator »H2O« gelöscht !!

      @ politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4161782#p4161782
      Re: Werden EHEMALIGE HEIMKINDER wirklich entschädigt ?

      Beitrag von Martin MITCHELL » Mi 21. Mär 2018, 23:25 :

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten?

      Es bestand schon immer, mindestens seit dem Jahr 2003, ein Streit um die Entschädigung ehemaliger Heimkinder, und dieser Streit hält auch im Jahr 2018 weiterhin an.

      Entschädigung??

      Entschädigung??

      Dieses Wort bzw. dieser Begriff scheint mir im Kontext der Zahlungen für ehemalige Heimkinder in Deutschland unangemessen.

      Der Fonds Heimerziehung-WEST mag für die Verantwortungskette also Kirche und Staat zufriedenstellend sein, haben sie sich doch der ehemaligen Heimkinder „angenommen“. Aber es ging dieser Verantwortungkette ja immer nur darum so wenig wie möglich zu zahlen und lediglich zu zeigen, dass dieses Land die Bundesrepublik Deutschland sich „um die Vergangenheit kümmert“ um den Anschein zu wahren.

      So hat man dann zunächst am Runden Tisch Heimerziehung (2009/2010) versucht diese Vergangenheit aufzuarbeiten und schon im Vorfeld äußerte Frau Vollmer, dass es sich um eine „eine kleine Wahrheitskommission“ handele; so wurden gleich mal die Grenzen abgesteckt.

      Diese Wahrheit musste klein gehalten werden, weil man befürchtete, dass der Preis der Entschädigung sonst in die Höhe getrieben wird und so wurden dann auch die Behindertenheime und Psychiatrien ausgeklammert; und obwohl bekannt war, dass ehemalige Heimkinder oft in Heimen mit Tabletten ruhig gestellt wurden war das auch kein Thema.

      Dann kam der Einheitsbrei heraus, bei Nachweis einen Betrag von 10'000 Euro aber auch diesen gab es nicht in Form von Geld sondern in Form von Sachleistungen. Eine Erschwernis, weil die gewünschten Sachleistungen im Kontext des Traumata der Heimerziehung stehen mussten, also eine Hürde die darauf abzielte es den Ehemaligen nicht leicht machen zu wollen.

      Ehemalige in den Erziehungsheimen haben für die Zwangsarbeit einen finanziellen Ausgleich bekommen, aber jene Ehemalige die in den Kinderheimen auch schon schwer arbeiten mussten gingen dabei leer aus, weil es keine Kinderarbeit zu geben hatte, war ja verboten und was nicht sein darf dann auch nicht ist.

      Da braucht man auch gar nicht so zu tun, als wenn diese Anlaufstellen, die dann bundesweit entstanden sind, den Ehemaligen eine Hilfe sind. Sicherlich gab es dort auch Mitarbeiter die Ehemalige unterstützten, aber das war eher individuell zu sehen; es gab auch Mitarbeiter bei den Anlaufstellen die Anträge ablehnten und sich lediglich formalistisch mit der Thematik beschäftigten.

      Wie dem auch sei, was ich besonders schlimm fand, dass ein finanzieller Ausgleich in Form dieser Sachleistung nicht wirklich dem Leid der durchgemachten Heimerziehung entsprach, was sicherlich auch nicht geht, aber alles wiederholt sich im Leben. So wie es im Heim keine Individualität gab so wurde dann auch mit der Aufarbeitung bzw. mit der Ausgleichszahlung umgegangen; Alle bekamen das Gleiche ungeachtet dessen, wie lange sie im Heim waren, oder welche Art des Heimes es war. Also Kinderheim oder Erziehungsheim, alles als Einheitsbrei gewertet.
      Dabei sollte auch einem Laien klar sein, dass es schon ein Unterschied gibt, ob man seine Kindheit in einem Heim verbracht hat und damit verbunden nicht einmal eine Kindheit hatte; Entwicklungen gehemmt waren und vieles mehr.

      Die Forderungen der ehemaligen Heimkinder doch zumindest eine Rente von monatlich 300 Euro zu zahlen – wie es seither, Mitte 2017, in Österreich geschehen ist – wurde in Berlin (2009/2010) gleich vom Runden Tisch Heimerziehung weggefegt; und so waren die drei ehemaligen Heimkinder die mit am Runden Tisch anwesend waren wohl eher als Alibi zu sehen und nicht als ernst gemeinte Gesprächspartner.

      Dieses Land die Bundesrepublik Deutschland hat einmal mehr gezeigt wie es mit seiner Vergangenheit umgeht, unter dem Motto „so viel wie nötig so wenig wie möglich“ und so kann man nicht mit der Vergangenheit umgehen, die sich letztlich nur darauf beschränkte den „Schaden“ so klein wie möglich zu halten.

      Auch das OEG ( = Opferentschädigungsgesetz ) ist wenig tauglich, denn auch dort haben es einige Ehemalige versucht und kaum einer ist damit durchgekommen.

      Dieses Land die Bundesrepublik Deutschland versteht nicht wie es mit seiner Vergangenheit umgehen sollte oder anders herum: sie tun so als ob, um nach außen den Eindruck zu erwecken sich der Vergangenheit anzunehmen; eine Verlogenheit die unerträglich ist.
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      BERICHT ENDE

      [ VERGLEICHE: ehemalige-heimkinder-tatsachen…iewtopic.php?p=1552#p1552
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

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      Mittwoch, den 28. März 2018, in der ARD um 22:00 Uhr "Plusminus" gucken! - Es kommt ein Filmbeitrag u.a. des Verein ehemaliger Heimkinder und Professor Manfred Kappeler über den Heimkinderfonds.

      Der Filmbeitrag lautet: "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung".

      Ab Donnerstag kann dieser Filmbeitrag dann auch in der Mediathek angeschaut werden.


      Mehr zu dem Ganzen hier: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung-vom-28-03-2018-umgang-mit-opfern-der-heimerziehung100.html


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      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

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      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern in Deutschland verhalten ?

      Meiner Meinung nach trifft all das Folgende nicht nur auf Opfer Sexueller Gewalt zu, sondern gleichermaßen auch auf Opfer aller anderen Misshandlungen seien diese nun physischer oder psychischer Natur oder durch unfreiwillige Medikamentenversuche an ihnen begangen, besonders wenn dies in der Obhut des Staates geschehen ist, in ihren eigenen Institutionen oder in kirchlichen Institutionen in die die Kinder und Jugendlichen staatlicherseits damals vorwiegend gegeben wurden und wo sie zum Zweck des Missbrauchs und der Ausbeutung eingesperrt gehalten wurden !!

      Deutschlandfunk Kultur

      QUELLE : http://www.deutschlandfunkkultur.de/sexueller-missbrauch-die-opfer-verdienen-respekt-und.1005.de.html?dram:article_id=414273 :

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      Deutschlandfunk Kultur

      POLITISCHES FEUILLETON | Beitrag vom 29.03.2018

      Sexueller Missbrauch

      Die Opfer verdienen Respekt und Entschädigung

      Von Christoph Fleischmann

      Inzwischen ist die deutsche Gesellschaft sensibilisiert für die Leiden von Überlebenden sexuellen Missbrauchs. Was aber noch aussteht, ist eine angemessene und zeitgemäße Reform des Opferentschädigungsgesetzes, meint der Theologe Christoph Fleischmann.

      Ein Satz, den fast jeder Mensch gehört hat, der als Kind sexuellen Missbrauch erlitten hat, ist: "Du darfst es niemandem erzählen!" So hat es der Täter eingeschärft, und die Angst und die Scham sitzen danach tief. Und wenn die Kinder doch reden, erste zarte Andeutungen, dann machen sie nicht selten die Erfahrung, dass die Hinweise nicht wahrgenommen werden und ihnen nicht geglaubt wird.

      Das Verbrechen des Missbrauchs scheint zu monströs, als dass die anderen es fassen könnten. Und so wird geschwiegen, oft Jahre und Jahrzehnte lang. Das wurde auch im Jahr 2010 deutlich durch die massenhafte Aufdeckung von Missbrauch in Kirchen und Schulen; Taten, die zum Teil schon lange zurücklagen. Damals rückte das Thema in die Schlagzeilen und auf die politische Agenda.


      Staat muss Bürger vor Gewalt schützen

      Wer in Deutschland Opfer einer Gewalttat wird, hat ein Recht auf Entschädigung. Sie kann nicht nur in einem Zivilprozess vom Täter eingeklagt werden; es entsteht auch ein Anspruch gegenüber dem Staat. Den regelt das Opferentschädigungsgesetz. Der Leitgedanke dahinter ist, dass der Staat eine Verantwortung hat, seine Bürger vor Gewalt zu schützen. Ein Verbrechen ist so gesehen auch ein Staatsversagen – oder anders gesagt: ein Versagen der menschlichen Gemeinschaft. Bei einem sexuellen Missbrauch hat meist irgendjemand weggesehen – manchmal Privatpersonen, manchmal Vertreter staatlicher Einrichtungen.

      Für viele Überlebende sexuellen Missbrauchs ist eine juristische Aufarbeitung nicht mehr möglich, weil verjährt. Für sie bleibt nur das Opferentschädigungsgesetz. Dort aber sind die Hürden hoch. Die Antragsteller müssen nachweisen, dass eine Straftat an ihnen begangen wurde, und ihre physischen oder psychischen Beeinträchtigungen von dem Missbrauch herrühren. Wer will das feststellen?


      "Die glauben mir nicht"

      Es schlägt die Stunde der Gutachter, die in Ermangelung von Zeugen die Glaubhaftigkeit der Antragsteller bescheinigen sollen. Am Ende sagen sie nicht selten: Die Schilderung der Antragstellerin kann nicht verifiziert werden. Für die Überlebenden des Missbrauchs übersetzt sich das dann in: Die glauben mir nicht – wie mir schon früher nicht geglaubt wurde.

      Und dann ist noch wichtig, zu wieviel Prozent der Antragsteller durch die Tat geschädigt ist: 20, 40 oder gar 60 Prozent? Das Leid muss exakt vermessen sein, damit es entschädigt werden kann. Aber nicht jedes Leid ist gleich viel wert: Wer vor 1976 im Westen und vor 1990 im Osten Missbrauch erlitten hat, muss höhere Anforderungen erfüllen, mindestens zu 50 Prozent geschädigt sein. Warum gelten für diese sogenannten "Altfälle" andere Regeln? Es soll wohl Geld gespart werden. Für die Überlebenden sexueller Gewalt übersetzt sich das in: Mein Leid wird nicht anerkannt. Mir wird nicht geglaubt.[/color]


      Kein Fortschritt beim Entschädigungsgesetz

      Nach der medialen Erregung 2010 kam das Thema in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung von 2013; dort wurde vereinbart, das Opferentschädigungsgesetz in einem "zeitgemäßen Regelwerk" neu zu ordnen. Die Aufgabe fiel in das Ressort von Andrea Nahles, damals Arbeits- und Sozialministerin. Aber über vier Jahre kam man nicht über einen ersten Arbeitsentwurf hinaus. So taucht das Thema im aktuellen Koalitionsvertrag mit ähnlichen Worten wieder auf.

      Schlimmer aber noch: die oben beschriebenen Hürden wurden in dem Arbeitsentwurf nicht abgebaut. Zwar betont man im Ministerium, dass noch nichts entschieden sei, aber der Beauftragte der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat wohl schon keine ganz großen Hoffnungen mehr in die Reform. Er hat einen Plan B in der Tasche: Eine Bundesstiftung, die Missbrauchsüberlebenden unabhängig von Stichtagen schneller und unbürokratischer helfen soll – und dann wahrscheinlich weniger Geld bewilligen kann.

      Es ist beschämend, denn es ist ein Versagen der Gemeinschaft, die nicht hören will, was Menschen Schlimmes erlebt haben, und die dem lebenslangen Leid, das aus der bösen Tat folgt, die Anerkennung verweigert.

      ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

      [ PHOTO ]
      Der Theologe und Journalist Christoph Fleischmann (Foto: privat)
      Christoph Fleischmann, studierter Theologe, arbeitet seit 2003 als freischaffender Journalist und Moderator vor allem für den WDR-Hörfunk und andere ARD-Sender. 2010 erschien sein Buch "Gewinn in alle Ewigkeit. Kapitalismus als Religion" im Rotpunktverlag. Weitere Informationen auf seiner Website.


      MEHR ZUM THEMA:

      Skandal bei Regensburger Domspatzen - "Missbrauch ist immer noch ein großes Tabu"
      (Deutschlandfunk Kultur, Interview, 18.7.2017)

      Sexueller Kindesmissbrauch - "Seine Verurteilung war für mich ein Freispruch"
      (Deutschlandfunk Kultur, Studio 9, 31.1.2017)

      Sexueller Missbrauch - Sieben bis acht Millionen Betroffene in Deutschland
      (Deutschlandfunk Kultur, Interview, 27.9.2016)

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      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

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      "Gottesstaat Deutschland" und die Entschädigung Ehemaliger Heimkinder im eigenen Vaterland. Wann wird sie kommen?

      „Superbeschiss“ bleibt „Superbeschiss“, auch zu Ostern 2018 !!

      Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. veröffentlichte dies schon im Mai 2014

      auf seiner Vereinswebseite
      @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/?p=1094


      Von Kirchen und Staat im „Christlichen Abendland“, sprich „Bundesrepublik Deutschland“, wird es weiterhin ignoriert.

      .
      Der Superbeschiss

      Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von admin

      Wir haben uns mal ein paar Überlegungen zu den schändlichen Zahlungen des "Hilfefonds ehemaliger Heimkinder" gemacht – und zu den Geldern, die wir als Kinder und Jugendliche Staat und Kirchen in die Kassen gespült haben. Mit unserer Arbeit!

      Unter Zugrundelegung eines Hilfsarbeiterstundenlohnes (1965) [in Westdeutschland] von
      3,91 DM

      gelangt man auf einen Jahresbruttolohn von
      18.768,00 DM

      abzüglich 38 % Steuern und Sozialabgaben = Jahresnettolohn
      11.636,00 DM

      Gehen wir auf eine untere Grenze, machen uns die Berechnungen einfach und legen einen Jahresnettolohn von 10.000,00 DM zu Grunde.

      Weiter geht’s:

      Seriöse Schätzungen gehen [in Westdeutschland] von 800.000 bis 1.000.000 Heimkinder der Jahre 1949 - 1975 aus.

      Für unsere Berechnungen nehmen wir auch hier den unteren Wert von 800.000 Heimkindern und gehen davon aus, dass diese im Durchschnitt [nur] 1 Jahr gearbeitet haben. [Natürlich sind wir uns wohl bewusst, dass sehr, sehr viele der Betrofffenen viele, viele Jahre mehr für Kirchen und Staat in diversen Einrichtungen haben Zwangsarbeit leisten müssen, als nur ein Jahr.]

      Weiter geht es mit den Berechnungen:

      800.000 Heimkinder x 10.000 DM Jahresnettolohn = 8.000.000.000 DM (in Worten: acht Milliarden DM).

      Da Kirchen, Institutionen, Staat und Industrie uns diese Löhne nie ausgezahlt haben, berechnen wir einen Zinssatz von 6% und eine mittlere Laufzeit von 50 Jahren und kommen so zu dem Betrag von
      147.361.234.199,932 DM oder – wieder großzügig gerechnet – 73.500.000.000 Euro.

      Das also ist die Summe, die uns geschuldet ist.

      Wenn wir diese Summe jetzt mal auf 800.000 ehemalige Heimkinder zurückrechnen, kann man leicht ersehen, dass jedem – JEDEM – Heimkind eine Summe von 91.875 Euro mindestens zusteht!

      Das deckt noch keine Vergewaltigungen, keine zerbrochenen Biografien, keine lebenslangen Pein, keine erzwungene Frührente, keine verminderten Berufschancen ab. Es ist lediglich das Geld, was Kirchen, Staat und Industrie uns SCHULDEN!

      Zum Vergleich: in ihren »Fonds ["Heimerziehung in den Jahren von 1949 bis 1975"]« eingezahlt haben sie 120.000.000 Euro. Sofort abgezogen haben sie 20.000.000 für die Anlauf- und Beratungsstellen, ergibt 100.000.000 Euro.

      Würden sich tatsächlich die 800.000 Ehemaligen melden, die Anrecht auf diesen Fonds haben, ergäbe dies einen Betrag von 125,00 Euro pro Überlebenden ihrer Höllen [meist „kirchlichen Heimen“].

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      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Martin MITCHELL“ ()

      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

      .
      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern verhalten ?

      In Österreich bemüht man sich jetzt zumindest – in Deutschland weiterhin kaum.

      QUELLE: https://derstandard.at/2000077182214/Zu-spaete-Gerechtigkeit-fuer-Heimopfer

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      Zu späte Gerechtigkeit für Heimopfer

      KOMMENTAR

      STEFFEN ARORA

      2. April 2018, 12:40

      Ein bahnbrechendes Urteil des Landesgerichts Innsbruck lässt hoffen, dass der Verantwortungsföderalismus gegenüber Missbrauchsopfern von einst endlich ein Ende hat.

      Das Landesgericht Innsbruck hat einer Frau, die in ihrer Kindheit Opfer von Medikamentenversuchen auf der Kinderpsychiatrie wurde, Anspruch auf die Heimopferrente zuerkannt. Ein überraschendes Urteil, denn noch immer warten hunderte ehemalige Opfer aus Krankenanstalten oder privaten Kinderheimen auf diese späte Gerechtigkeit. Sie wurden nämlich vergessen.

      Der Grund für die verschleppte Aufarbeitung des sogenannten Heimkinderskandals liegt in der jahrelangen Weigerung des Bundes, Verantwortung zu übernehmen. Anstatt eine zentrale Anlaufstelle und Kommission für alle Opfer zu schaffen, wurde ein unwürdiger Verantwortungsföderalismus betrieben. Man schuf zahlreiche Kommissionen – auf Gemeinde- und Landesebene – und der Kirche, die eine der Haupttäterinnen in diesem grausamen Kapitel Zeitgeschichte ist, überließ man es mit der Klasnic-Kommission überhaupt selbst, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten.

      Zu Bittstellern degradiert

      Für die Betroffenen bedeutet dies beschwerliche Bürokratie statt Gerechtigkeit. Sie wurden zu Bittstellern degradiert, statt dass ihnen endlich zu ihrem Recht verholfen worden wäre. Erst 2017, fast zehn Jahre, nachdem der Skandal publik wurde, rang sich der Bund endlich dazu durch, zumindest eine pauschale Rente für alle Opfer zu schaffen.

      Allein: Wer das Pech hatte, in einer Krankenanstalt oder einem privat geführten Heim misshandelt oder missbraucht zu werden, ging erneut leer aus. Denn Krankenanstalten und private Heime sind im Heimopferrentengesetz nicht erwähnt. Die Volksanwaltschaft, welche die neue Rentenkommission leitet, weist seit einem Jahr auf diesen Fehler hin.

      Dringend gebraucht

      Er muss umgehend behoben werden, denn die Zeit spielt gegen die ehemaligen Heimkinder. Viele Betroffene haben sich zeitlebens nicht von den schrecklichen Erfahrungen ihrer Kindheit erholt. Auf die Jahre im Heim folgte nicht selten der soziale Absturz. Sie brauchen diese kleine finanzielle Unterstützung daher dringend zum Überleben. Die Kraft und die Mittel, um gegen einen abgelehnten Rentenbescheid gerichtlich vorzugehen, haben nur die wenigsten.

      Zumindest wird das Gesetz nun "evaluiert", so steht es im neuen Regierungsprogramm. Um eine Verjährung von Rentenansprüchen zu verhindern, muss das [Österreichische] Parlament noch vor der Sommerpause über eine Reform entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass das Vergessen nun endlich ein Ende hat.

      (Steffen Arora, 2.4.2018)

      .

      Und siehe unbedingt auch folgenden vorhergehenden Kommentar von Steffen Arora vom 2.11.2017 betitlet »Umgang mit Heimopfern: Aus Fehlern nichts gelernt« @ https://derstandard.at/2000067069096/Umgang-mit-Heimopfern-Aus-Fehlern-nichts-gelernt?_blogGroup=1


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      .
      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern verhalten ?

      Österreich bemüht man sich jetzt zumindest – in Deutschland weiterhin kaum.

      Wenn es, wie in Österreich seit dem 1. Juli 2017 der Fall, ebenso in Deutschland ein Heimopfergesetz (HOG) gäbe, würde jedes zumindest im WESTEN! schon durch „Almosengabe“ („Hilfsleistungen“) anerkannte „Heimopferbis zum Lebensende 300,00 pro Monat zusätzliche Rente bekommen !!
      Aber bisher gibt es kein solches Gesetz – ein solches Bundesgesetz! – in Deutschland !! --- und wird es wahrscheinlich in Deutschland auch niemals geben !!

      Heimopfer-OST, für diese Zwecke, hingegen, haben ihr eigenes Strafrechtliche Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG), wenn ihr Fall den darin enthaltenen gesetzlichen Kriterien entspricht.



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern verhalten ?

      Österreich bemüht man sich jetzt zumindest – in Deutschland weiterhin kaum.

      In den letzten paar Tagen (Anfang April 2018) getätigt auf facebook seitens der 1. Vorsitzenden des »Verein ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«):

      .
      Heidi Dettinger: Voller Wehmut erinnere ich an unsere Forderung: Eine Opferrente von 300 Euro monatlich für die Betroffenen... Daraus geworden sind 300 Euro RentenERSATZleistung pro gearbeitetem Monat im Heim (zwischen dem 14. und 21. Lebensjahr) und maximal 10.000 Euro SACHleistungen.
      Wahrhaftig, Deutschland, mir graut vor dir!

      .

      QUELLE: https://www.facebook.com/pg/VEHeV/posts/?ref=page_internal


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      "Fragwürdiger Umgang mit Opfern der Heimerziehung"

      Wie haben sich die Verantwortlichen und ihre Rechtsnachfolger nach der Aufdeckung der Verbrechen begangen an damaligen Heimkindern verhalten ?

      Österreich bemüht man sich jetzt zumindest – in Deutschland weiterhin kaum.

      Thread eröffnet und einleitender Beitrag getätigt am 28. Februar 2012, um 12:13 Uhr von dem Betroffenen Martin MITCHELL a.k.a. »martini« :

      »Angela Merkel ist gefragt… Ehemalige Heimkinder wenden sich an die Bundeskanzlerin direkt.« @
      http://www.heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/14674-Angela-Merkel-ist-gefragt (der allererste Beitrag dort!) :


      .
      [ Erstveröffentlichung am 28. Februar 2012 ]

      Ein ehemaliges Heimkind nachdem er kürzlich im SPIEGEL las formulierte folgenden Appell an die Regierenden in Deutschland und besonders auch an die Bundeskanzlerin Angela Merkel.

      .
      Merkel bittet um Verzeihung 23.02.2012

      „Ein Land verneigt sich vor den Opfern des Neonazi-Terrors. Bei der Gedenkfeier in Berlin bittet Kanzlerin Merkel die Hinterbliebenen um Verzeihung für falsche Verdächtigungen. Angehörige berichten eindrücklich von Verlust, Zweifeln, haltlosen Vorwürfen.“ ( so sprach Bundeskanzelerin Angela Merkel während einer Gedenkfeier/Zeremonie ausgerichtet gemeinsam von der Regierung, dem Bundestag, dem Bundesrat und dem Bundesverfassungsgericht… SPIEGEL (23.02.2012) @ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,817067,00.html )

      Zunächst möchten wir feststellen, dass die Bitte um Verzeihung von Frau Merkel gegenüber diesen Personen ein „Muss“ war und wir uneingeschränkt dazu stehen.

      Den Ehemaligen Heimkindern stellt sich die Frage, ob und in wie weit es hier Parallelen gibt. Wo ist die Verneigung des Landes vor den Insassen der ehemaligen Heimkinderhöllen? Heute nennt man sie Neonazis, früher wurden sie entnazifiziert genannt, diejenigen, die das junge eingesperrte Leben zur Hölle werden ließen. Beide Gruppierungen beziehen und zogen ihr geistiges Gut aus den Terrorgedanken der Nazis.

      Frau Merkel bittet die Hinterbliebenen um Verzeihung. Wurden unsere Hinterbliebenen jemals um Verzeihung gebeten, nachdem man damals ganze Familien im Namen der jungen Bundesrepublik Deutschland, bei der angeblich der demokratische Gedanke noch nicht angekommen war, terrorisierte und ihnen die Kinder wegnahm um sie einzusperren? Unterlagen diese Familien nicht auch falschen Verdächtigungen? Unterlagen diese Familien nicht auch haltlosen Vorwürfen?

      Wie viele junge Seelen wurden zertreten, gedemütigt, bis aufs Blut geschlagen, unfähig gemacht, ein eigenständiges Leben zu führen, wurden vergewaltigt, zu Zwangsarbeiten missbraucht, wie viele…? Wie viele Kinderseelen wurden psychisch ermordet?

      Wie viele von ihnen haben eindrücklich über ihre in der Kindheit gemachten Erfahrungen berichtet?

      Wie viele Familien und Kinder haben unter dem gegenseitigen Verlust gelitten? Wie viele wissen nicht, wo ihre Angehörigen sind und wie viele wissen nichts von ihrer Vergangenheit, weil es angeblich keine Akten mehr gibt?

      Wie viele der damaligen Kinder sind heute auf Grund ihrer Vergangenheit verzweifelt, leben in prekären Lebenssituationen, leben am Rande der Existenz? Wie viele von ihnen haben es vorgezogen, ihrem Leben unter diesen Bedingungen ein Ende zu setzen?

      Wie viele leiden noch heute unter den Folgen der Heimkinderhöllen von damals? Heute haben sie psychische Störungen, die nicht mehr therapierbar sind. Wie viele mussten wegen ihrer Leiden früher aus dem Arbeitsprozess aussteigen und sind jetzt Invaliden oder FrührentnerInnen? Wie viele werden ob dieser Tatsache noch heute stigmatisiert?

      Wie viele Partnerschaften kamen auf Grund der Erkrankungen nicht zu Stande oder wurden nach kurzer Zeit wieder aufgelöst? Wie viele Kinder aus diesen Partnerschaften mussten unter den gesundheitlichen Folgen von Vater oder Mutter oder beiden Eltern leiden?

      Fragen über Fragen…

      Bei den Ehemaligen Heimkindern gab es keine Verneigung des Landes und auch keine Bitte um Verzeihung, es gab noch nicht mal eine Gedenkfeier.

      Unsere Leiden wurden am Runden Tisch für Ehemalige Heimkinder bis zur Nichtigkeit zerredet.

      Die Nichtigkeit kulminierte in einem Fonds, der für Ehemalige Heimkinder Rentenersatzzahlungen auf niedrigstem Niveau vorsieht und dazu ein paar Sachleistungen... Von Entschädigung keine Spur.

      Früher waren wir ein effizient genutztes Anhängsel dieser Gesellschaft, hunderttausende von Kindern und Jugendlichen haben dem Staat und der Gesellschaft ungeheure Summen durch die von uns geleistete Zwangsarbeit erwirtschaftet. Heute sind wir – alt, arbeitsunfähig, krank – nur noch ein störendes Anhängsel der Gesellschaft.

      Frau Merkel, wo ist Ihre Bitte um Verzeihung? Wo ist unsere Gedenkfeier für die kranken Seelen der Ehemaligen Heimkinder? Wo, Frau Merkel?
      .

      Dieser Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel im Original [ , im Jahre 2012, war auch mal auf der vormaligen Vereinswebseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) zu finden, ist aber leider, momentan, auf der aktuellen Vereinswebseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V.«) – http://www.veh-ev.eu/ – nicht mehr zu finden. ]
      .

      Der gesamte Beitrag ist auch zu finden @ http://www.kinder-heim.de/board1818-virtuelle-stadt-der-heimkinder/board1819-rathaus/board3290-missbrauch-in-heimen-jwhs-und-entsch-digungen/9848-angela-merkel-ist-gefragt-ehemalige-heimkinder-wenden-sich-an-die-bundeskanzlerin-direkt/#post114585 Dort wurde dieser Beitrag ebenso von mir getätigt, und zwar am Donnerstag, 1. März 2012, um 02:34 Uhr.

      Sechs Jahre später: Noch hat die sich auch weiterhin im Kanzleramt befindende Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung nicht geantwortet !!


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Martin,
      Frau Merkel wird sich auch nicht äussern.
      Von einer Kanzlerin welche die von Ihr heraufgerufenen Katastrophen
      mit einem Schulterzucken abtut,
      man denke nur an den Umgang mit den Angehörigen des
      Berliner Massenmordes,ist das auch nicht zu erwarten.

      Wir westdeutschen Heimkinder sind für diese Leute allenfalls ein
      biologisches Problem das auszusitzen ist.

      Es ist den "DDR" Heimkindern zu verdanken das die Problematik überhaupt zur Sprache kam.
      Sie sind eine Generation jünger,haben noch den Elan und lassen sich nach
      40 Jahren sozialistischer Diktatur nichts gefallen.

      Es sind auch die ehemaligen "DDR" Bürger die aufgestanden sind um gegen die
      Islamierung unseres Landes zu kämpfen.

      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      Hingegen dem, was die Katholische Kirche in Deutschland (und übrigens auch hingegen dem was die Evangelische Kirche in Deutschland) bereit ist und war an ihre Opfer an Entschädigung zu zahlen, …

      Katholisch.de (30.05.2018) > "Australiens Kirche unterstützt Missbrauchsentschädigung"; siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/australiens-kirche-unterstutzt-missbrauchsentschadigung (Diese Bekanntgebung seitens der Katholischen Kirche in Deutschland bezieht sich auf die Katholische Kirche in Australien).

      .
      Australiens Kirche unterstützt Missbrauchsentschädigung

      Australien plant ein nationales Entschädigungsprogramm für rund 60.000 Missbrauchsopfer. Auch die katholische Kirche beteiligt sich. Dabei geht es um rund 2,9 Milliarden Euro.

      Missbrauch | Sydney - 30.05.2018

      Australiens katholische Kirche hat ihren Willen zur Entschädigung von Missbrauchsopfern bekundet. "Wir unterstützen die Empfehlung der Missbrauchskommission zur Einrichtung eines nationalen Entschädigungsprogramms, das von der Regierung verwaltet wird, und wir sind sehr bereit, dabei mitzumachen", erklärte der Vorsitzende der [australischen] Bischofskonferenz, Erzbischof Mark Coleridge, am Mittwoch [30.05.2018]. Die Vorsitzende des Verbands der Orden, Schwester Ruth Durick, betonte: "Wir sind uns darüber im klaren, dass die Entschädigungen nicht die Schmerzen der Opfer lindern, aber sie können eine praktische Hilfe auf dem Weg hin zur Genesung vom Missbrauch sein."

      Die Kirche werde dem nationalen Entschädigungsprogramm beitreten, sobald die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen seien, sagte Coleridge. Angesichts der dezentralen Struktur der katholischen Kirche werde ein Gremium geschaffen, durch das die Bistümer und Orden mit der Entschädigungsbehörde zusammenarbeiten könnten.

      Etwa 2,9 Milliarden Euro werden benötigt

      Die Einrichtung eines nationalen Entschädigungsfonds ist eine der Kernempfehlungen der nationalen Missbrauchskommission, die im Dezember 2017 nach fast fünfjähriger Arbeit ihren Abschlussbericht vorgelegt hatte [ Siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauch-australiens-kirche-bittet-um-verzeihung ]. Schätzungen zufolge werden für Wiedergutmachungszahlungen an rund 60.000 Personen, die als Kind Opfer sexualisierter Gewalt wurden, umgerechnet etwa 2,9 Milliarden Euro benötigt.

      Die Zahlungen sollen von jenen Institutionen geleistet werden, von deren Mitarbeitern die Betroffenen missbraucht wurden. Erst wenn eine Institution nicht mehr existiert oder bankrott ist, soll die öffentliche Hand als Geldgeber einspringen. Unter den untersuchten Organisationen waren Kirchen, Waisenhäuser, Sportvereine, Jugendgruppen und Schulen.

      Unabhängig vom geplanten Entschädigungsprogramm hatte die katholische Kirche in Australien in den vergangenen Jahrzehnten umgerechnet bereits mehr als 190 Millionen Euro an Tausende Opfer von sexuellem Missbrauch durch Geistliche gezahlt [ Siehe @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/kirche-zahlt-millionen-an-missbrauchte-kinder ]. Im Durchschnitt bekam jedes Opfer 91.000 australische Dollar (etwa 66.000 Euro). (bod/KNA)

      .

      NOCHMALIGER HINWEIS AUF DIE QUELLE: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/australiens-kirche-unterstutzt-missbrauchsentschadigung

      Katholisch.de ist das Internetportal der Katholischen Kirche in Deutschland und ein Aufgabenbereich der Allgemeinen gemeinnützigen Programmgesellschaft mbH (APG) mit Sitz in Bonn, gemäß der satzungsmäßigen Bestimmung [ Siehe @ http://www.katholisch.de/impressum ].


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      .
      Hauptsächlich überaus zutreffend im deutschsprachigen Raum Europas --- und vor allem in Deutschland! :

      .
      Das soziale Engagement der Kirchen
      … ist vergleichbar mit einem Dieb,
      der dir hundert Euro klaut,
      davon zwei Euro zurück gibt,
      und sagt:
      „Die schenk ich dir.“

      Und du freust dich noch darüber!


      Rolf Heinrich [Karikaturist der MIZ und anderer säkularer Schriften; Malerei, bildende Kunst und Karikatur (Giordano Bruno Stiftung)]
      26. Mai 2018, um 14:21 Uhr

      .

      Geteilt auf der Facebookseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) @ https://www.facebook.com/pg/VEHeV/posts/?ref=page_internal


      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
      .
      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      .

      Martin MITCHELL schrieb:

      .
      Hauptsächlich überaus zutreffend im deutschsprachigen Raum Europas --- und vor allem in Deutschland! :

      .
      Das soziale Engagement der Kirchen
      … ist vergleichbar mit einem Dieb,
      der dir hundert Euro klaut,
      davon zwei Euro zurück gibt,
      und sagt:
      „Die schenk ich dir.“

      Und du freust dich noch darüber!


      Rolf Heinrich [Karikaturist der MIZ und anderer säkularer Schriften; Malerei, bildende Kunst und Karikatur (Giordano Bruno Stiftung)]
      26. Mai 2018, um 14:21 Uhr

      .

      Geteilt auf der Facebookseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) @ https://www.facebook.com/pg/VEHeV/posts/?ref=page_internal
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      Die deutschen Katholiken berichten über die Sünden der amerikanischen Katholiken und über das was diese Sünden den amerikanischen Katholiken bisher in Entschädigungszahlungen gekostet haben:

      Missbrauchsfälle kosten US Kirchen Milliarden in Entschädigung

      QUELLE: http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/missbrauchsfalle-kosten-us-kirche-milliarden :

      Katholisch.de ist das Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland und ein Aufgabenbereich der Allgemeinen gemeinnützigen Programmgesellschaft mbH (APG) mit Sitz in Bonn“ [ Siehe @ http://www.katholisch.de/impressum ] :

      .
      Missbrauchsfälle kosten US-Kirche Milliarden

      Sexueller Missbrauch durch Geistliche ist in der US-Kirche nach wie vor ein großes Problem. Nun hat die Bischofskonferenz Zahlen veröffentlicht: So viel haben die Diözesen an Opfer gezahlt.

      Missbrauch | Washington/Bonn - 08.06.2018

      Missbrauchsfälle und deren Aufarbeitung sollen die katholische Kirche in den USA seit 2004 über 3,3 Milliarden Dollar gekostet haben. Wie aus dem jüngsten Kinderschutzbericht der US-Bischofskonferenz hervorgeht [ Siehe diesen 74-seitigen »2017 Annual Report« in englischer Sprache @ http://www.usccb.org/issues-and-action/child-and-youth-protection/upload/2017-Report.pdf ], leisteten die Bistümer allein im vergangenen Jahr Zahlungen in Höhe von gut 213 Millionen Dollar. Laut einer aktuellen Auswertung der Seite "catholicculture.org" beliefen sich die Kosten im ersten Jahrzehnt nach der Einführung des Jahresberichts im Jahr 2004 auf etwa 2,74 Milliarden Dollar.

      180 Millionen Dollar für die Opfer

      In ihrem umfangreichen Jahresbericht, der sich auf den Zeitraum Juli 2016 bis Juni 2017 bezieht, gehen die US-Bischöfe detailliert auf die mit den Missbrauchsfällen verbundenen Kosten ein. Demnach hatten die Bistümer 213 Millionen Dollar gezahlt, während Ordensinstitute weitere 16 Millionen Dollar aufwendeten. Der größte Teil von insgesamt gut 180 Millionen Dollar entfiel demnach auf Abfindungen und andere Zahlungen an Opfer. Zweitgrößter Posten waren demnach Anwaltskosten in Höhe von etwa 33 Millionen Dollar. Weitere knapp 13 Millionen Dollar waren als "Unterstützung für Täter" in Form von Therapien, Lebensunterhalt oder Gerichtskosten gezahlt worden.

      Die bislang größten Kosten seit der Einführung des Jahresberichts zum Kinderschutz fielen im Jahr 2007 an. Damals zahlten die Bistümer insgesamt eine halbe Milliarde Dollar, wovon fast 430 Million auf Abfindungen und andere Opferhilfen entfielen. Im gleichen Jahr hatte sich das Erzbistum Los Angeles zur Zahlung von Abfindungen in Höhe von 660 Millionen Dollar an gut 500 Opfer verpflichtet. Die großen Kosten für die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen stellten mehrere US-Diozesen [ Siehe den diesbezüglichen Artikel »Versagen der Erzdiözese?« vom 11.06.2015 @ http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/versagen-der-erzdiozes ] in der Vergangenheit vor existenzielle Probleme. Gut ein Dutzend Bistümer hat in den vergangenen eineinhalb Jahrzehnten Insolvenz anmelden müssen.

      Themenseite: Missbrauch

      Der Missbrauchsskandal erschütterte die katholische Kirche in ihren Grundfesten. Seit 2010 die ersten Fälle bekannt wurden, bemüht sich die Kirche um Aufarbeitung der Geschehnisse. Katholisch.de dokumentiert die wichtigsten Etappen.

      Zur Themenseite

      Neben der Opferhilfe führt der Jahresbericht der Bischöfe auch neu bekannt gewordene Missbrauchsfälle auf. Demnach hatten die Diözesen im jüngsten Berichtszeitraum insgesamt 373 glaubwürdige Anschuldigungen wegen sexuellen Missbrauchs erhalten. Zwei Drittel der Taten hatten sich demnach vor dem Jahr 1984 ereignet, 22 Fälle haben sich seit dem Jahr 2000 zugetragen. Die Ordensgemeinschaften meldeten zudem weitere 63 Anzeigen. Laut Bischofskonferenz seien alle im Berichtszeitraum gemeldeten Fälle an die zuständigen staatlichen Behörden weitergegeben worden.

      Vier von fünf Tätern sind bereits nicht mehr aktiv

      Die meisten der mutmaßlichen Täter aus dem Bereich der Diözesen waren zudem bereits nicht mehr im aktiven Dienst, wie aus dem Bericht weiter hervorgeht. Demnach waren 78 Prozent von ihnen bereits verstorben, suspendiert oder laisiert worden. Weitere 13 Täter seien aufgrund der Anzeigen zwischen 2016 und 2017 aus dem Dienst entfernt worden. Gegen weitere 20 Personen werde derzeit noch ermittelt. Mit Blick auf die Prävention künftiger Missbrauchsfälle verwiesen die Bischöfe auf 2,5 Millionen Personenüberprüfungen von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern im zurückliegenden Jahr. Zudem seien über 6,5 Millionen Kinder und Erwachsene geschult worden, Anzeichen von Missbrauchsfällen zu erkennen und diese zu melden.

      Von Kilian Martin
      .

      In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung. Auch all das hätte die katholische Kirche in Deutschland, meines Erachtens, in ihrem hiesigen Artikel mal zusätzlich hervorheben sollen und müssen.


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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


      SUCHBEGRIFFE / SUCHSTRANG: "Christian Brothers"+"Paul Bradshaw"+"Entschädigung"+"Westaustralien" :


      1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


      DAS EINZIGE DIESBEZÜGLICHE SUCHRESULTAT IN DEUTSCHER SPRACHE :

      .
      [ Donnerstag, 16. August 2018 ]

      Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

      [ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer ]

      Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

      Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern" [ = catholic "Christian Brothers" / "Congregation of Christian Brothers" ]

      Diese Meldung ist nicht frei verfügbar. Bitte loggen Sie sich ein, oder bestellen Sie das Produkt Kathpress_online [ Preise und Bedingungen zum kostenpflichtigen Erwerb @ https://www.kathpress.at/produkte ]

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      [ HINWEIS AUS DEM DORTIGEN IMPRESSUM: „Als Herausgeber fungiert Kardinal Christoph Schönborn in seiner österreichweiten Zuständigkeit als Medienbischof“ ]
      .


      DETAILLIERTER DIESBEZÜGLICHER ARTIKEL IN ENGLISCH, OHNE DASS MAN DAFÜR GEBÜHREN BEZAHLEN MUSS :

      .
      ABC-NEWS [ Australian Broadcasting Commission - Australian National Broadcaster ]

      Dying man wins record $1 million compensation payout for Christian Brothers abuse

      By David Weber

      Updated 16 Aug 2018, 5:28pm

      .

      JEDER DER ENGLISCH LESEN KANN, begebe sich bitte zum ORIGINAL @ http://www.abc.net.au/news/2018-08-16/record-payout-awarded-for-christian-brothers-church-sex-abuse/10128456


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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


      Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018

      ABC-NEWS (Australia) @ http://www.abc.net.au/news/2018-08-16/record-payout-awarded-for-christian-brothers-church-sex-abuse/10128456

      NEWS.COM.AU @ https://www.news.com.au/national/western-australia/christian-brothers-agree-to-pay-wa-child-sex-abuse-victim-paul-bradshaw-1-million-settlement/news-story/d827f947220c967750696148293f7554

      THE ADVOCATE @ https://www.theadvocate.com.au/story/5591030/landmark-1m-for-christian-brothers-abuse/

      KATHPRESS (Österreich) @ https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer (Diesen diesbezüglichen Bericht, in deutscher Sprache, gibt es nicht umsonst. Den muß man kaufen von der Katholischen Kirche in Österreich).

      In den deutschen Medien jedoch gibt es überhaupt nichts zu diesem Fall, weder umsonst, noch auf Bezahlung.


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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

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      Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018

      Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
      Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer [Paul Bradshaw in Westaustralien]
      https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer (16.08.2018)
      „Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die [katholischen] Christlichen Brüder anstoßen.“


      Der australische Rechtsanwalt Michael Magazanik hat erstritten …
      Australisches Contergan-Opfer erzielt Millionen-Vergleich
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50940/Australisches-Contergan-Opfer-erzielt-Millionen-Vergleich (18.07.2012)


      Und siehe auch nachfolgend bezüglich den weiteren Bemühungen des australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik für seine Klienten …
      Contergan-Skandal kocht in Australien hoch https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/schadenersatzklagen-contergan-skandal-kocht-in-australien-hoch/6930356.html (27.07.2012)


      Und zusätzlich, weiter von dem australischen Rechtsanwalts Michael Magazanik vorangetrieben …
      Contergan-Fall wird in Australien neu aufgerollt
      Opfer-Anwälte nutzen 40 Jahre alte Akten aus Deutschland
      https://www.deutschlandradio.de/contergan-fall-wird-in-australien-neu-aufgerollt.331.de.html?dram:article_id=228297 (12.11.2012)



      #compensationnow (MM - Heimopfer-WEST)
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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      In welchen Ländern der Welt wurden Heimkinder entschädigt und in welchem Umfang?

      .
      In Deutschland zahlt die Kirche natürlich keine Entschädigung an ihre Opfer und auch der deutsche Staat and seine Kontrollorgane sehen sich diesbezüglich den Opfern gegenüber in keinster Verpflichtung.


      Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


      Für alle, die kein Englisch verstehen, hier jetzt in deutscher Sprache …

      MEHR ZU DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT, MICHAEL MAGAZANIK,

      der kürzlich (am 16. Augsut 2018) für ein australisches Heimopfer / Missbrauchsopfer eine Entschädigungsauszahlung von 1 Millionen Dollar erstritten hat.

      Seine Kanzlei befindet sich in Melbourne, VICTORIA, Australia.

      Siehe @ http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/


      .
      ntv - PANORAMA - n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH, Köln

      [ QUELLE: https://www.n-tv.de/panorama/Ignorierte-Gruenenthal-Warnung-article6833881.html ]

      [ BILDERSERIE im Original ]

      Freitag, 27. Juli 2012

      Der Name Contergan steht für den größten Medizinskandal der Nachkriegsgeschichte.


      Missbildungen durch Contergan

      Ignorierte Grünenthal Warnung?

      Hier kommt der Autor hin

      Tausende Kinder kommen in den 60er Jahren mit Fehlbildungen auf die Welt, Grund dafür ist das Beruhigungsmittel Contergan. Der Anwalt australischer Opfer legt nun dar: Schon 1959 warnten Ärzte und Vertreiber vor Schäden durch das Medikament - doch der Pharmakonzern Grünenthal schlug die Warnungen offenbar in den Wind.

      [ BILDERSERIE im Original ]

      Der Pharmakonzern Grünenthal soll über zwei Jahre lang Warnungen vor schweren Nebenwirkungen des Thalidomid missachtet haben, bevor das Mittel 1961 vom Markt genommen wurde. Das macht der Opferanwalt [, Michael Magazanik,] einer australischen Sammelklage in von ihm eingereichten Gerichtsunterlagen geltend, die in Auszügen publik wurden. Demnach beruft sich dieser unter anderem auf einen firmeninternen Schriftwechsel.

      Der Klägeranwalt Michael Magazanik, der rund hundert Thalidomid-Opfer vor dem Obersten Gericht im Bundesstaat Victoria vertritt, reichte demnach zur Untermauerung seiner Vorwürfe unter anderem einen firmenintern Schriftwechsel ein. Magazanik sagte, dieser belege, dass Ärzte und Vertreiber aus verschiedenen Ländern schon 1959 vor Geburtsfehlern warnten - über zwei Jahre bevor das Mittel Ende 1961 vom Markt genommen wurde.

      Die Grünenthal-Gruppe erklärte, sie habe den Schriftsatz des Gegenanwalts bisher noch nicht bewerten können. "Grünenthal tut die Thalidomid-Tragödie unendlich leid", hieß es in einer Stellungnahme des Unternehmens. Der Pharmakonzern sei jedoch davon "überzeugt", dass "alle Aktivitäten mit dem damaligen Stand der Wissenschaft in Einklang waren". Grünenthal habe das Mittel zudem in Australien nie vertrieben und beworben.

      An der Sammelklage sind rund hundert Australier beteiligt, die mit Missbildungen zur Welt kamen, nachdem ihre Mütter während der Schwangerschaft ein Mittel mit dem Contergan-Wirkstoff Thalidomid eingenommen hatten. In Deutschland war das Schlaf- und Beruhigungsmittel Contergan von 1957 bis 1961 rezeptfrei vertrieben worden. Sein Wirkstoff Thalidomid führte weltweit bei schätzungsweise 10.000 Kindern zu dauerhaften Schäden, darunter zu schwerwiegenden Fehlbildungen.


      Anwalt: Schwangere als Versuchsobjekte

      Klägeranwalt Magazanik lagen nach eigenen Angaben auch Dokumente vor, die beweisen, dass Thalidomid vor der Markteinführung nie in aussagekräftigen Tierversuchen getestet wurde. Die ersten klinischen Tests wurden demnach in Australien 1960 gemacht. Die Firma habe "statt Labortieren schwangere Frauen als Versuchsobjekte" benutzt. Bereits damals hätten Ärzte Grünenthal aber darüber informiert, dass das Mittel zu Missbildungen geführt habe.

      [ BILDERSERIE im Original ]

      Im Mittelpunkt der Klägergemeinschaft steht die 50-jährige Lynette Row, die ohne Arme und Beine geboren wurde. Sie hatte sich Anfang Juli mit dem Pharmakonzern Diageo, der Nachfolgegesellschaft der britischen Vertreiberfirma Distillers, in einem Vergleich auf eine Millionensumme geeinigt. Diageo will nun auch mit anderen Klägern einen Vergleich erzielen. Grünenthal will sich jedoch einem Gerichtsverfahren stellen.

      Quelle: n-tv.de, AFP

      .

      UND VIELES WEITERE AUFSCHLUSSREICHE, BEZÜGLICH DIESEM AUSTRALISCHEN OPFERANWALT MICHAEL MAGAZANIK, FÜR ALL DIEJENIGEN, DIE AUCH ENGLISCH VERSTEHEN:

      http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/

      http://mlsv.org.au/meetings/mr-michael-magazanik/

      http://thalidomidestory.com/story/other-notables/other/michael-magazanik/

      https://www.jewishnews.net.au/lawyer-uncovers-thalidomides-nazi-shadow/48965

      http://theconversation.com/nazis-lies-and-spying-private-detectives-how-thalidomides-maker-avoided-justice-51730

      https://forebears.io/surnames/magazanik



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      Entschädigungszahlungen: 1 Millionen Dollar Auszahlung an Heimopfer in Westaustralien - 16.08.2018


      Hier jetzt der diesbezügliche deutschsprachige Artikel von der Katholischen Kirche in Österreich :

      ( In Deutschland wird so gut wie garnicht DARÜBER berichtet ) :


      .
      [ Donnerstag, 16. August 2018 ]

      Kathpress - Katholische Presseagentur Österreich

      [ QUELLE: https://www.kathpress.at/goto/meldung/1666369/australien-laienorden-schliesst-vergleich-mit-missbrauchsopfer ]

      Australien: Laienorden schließt Vergleich mit Missbrauchsopfer

      Todkranker 74-jähriger Mann erhält Millionenentschädigung von "Christlichen Brüdern"

      [ These "Christian Brothers" are a worldwide religious community of only males within the Catholic Church = Diese "Christlichen Brüder" / katholischen "Schulbrüder" sind ein weltweiter christlicher Männerorden innerhalb der Katholischen Kirche ]

      TAGS/LABELS: Australien / Kirche / Justiz / Missbrauch

      Sydney, 16.08.2018 (KAP/KNA) Ein todkrankes Missbrauchsopfer in Australien erhält von den "Christlichen Brüdern" eine Entschädigungszahlung in Höhe von einer Million australischen Dollar (umgerechnet 640.000 Euro). Der 74-jährige Paul Bradshaw hatte den Laienorden wegen Missbrauchs verklagt, dem er in den 1950er in Einrichtungen der Gemeinschaft ausgesetzt war. Nach dem vor einem Gericht in Westaustralien geschlossenen Vergleich sagte Bradshaw am Donnerstag gegenüber Medien: "Es ging mir nicht ums Geld. Ich wollte Gerechtigkeit."

      Laut Medienberichten beträgt die Lebenserwartung des Mannes noch maximal sechs Monate. Das Geld werde er seiner Familie vererben, sagte Bradshaw. "Ich habe den größten Teil meines Lebens auf der Straße gelebt. Ich möchte nicht, dass sie dasselbe erleiden müssen wie ich." Er hoffe, die letzten Monate seines Lebens in Frieden verbringen zu können.

      Die Klage [ eine Zivilklage ! ] war durch eine Gesetzesreform in Westaustralien möglich geworden, durch die Missbrauchsopfer Klagen auch in lange zurückliegenden Fällen einreichen können. Nach den Worten von Bradshaws Anwalt Michael Magazanik [ der Melbourne Rechtsanwaltskanzlei "RIGHTSIDELEGAL" ( siehe @ http://www.rightsidelegal.com.au/our-people/michael-magazanik/ ) ] könnte das Urteil eine ganze Klageserie gegen die Christlichen Brüder anstoßen. Allein sein Anwaltsbüro vertrete 60 Betroffene, so Magazanik gegenüber australischen Medien.

      Die "Christlichen Brüder" ([Catholic] Congregation of Christian Brothers) spielen eine zentrale Rolle im australischen Missbrauchsskandal. Der Laienorden hat aus Sicht der staatlichen Missbrauchskommission beim Schutz von Kindern "komplett versagt". Den "Christlichen Brüder" sei der sexuelle Missbrauch in ihren Waisenhäusern in Westaustralien seit Jahrzehnten bekannt gewesen, ohne dass sie gegen die "systematischen Misshandlungen" vorgegangen seien.

      .

      Bezüglich den Aussagen im letzten Absatz dieses Medienberichte, siehe – ebenso in deutscher Sprache: »Australischer Missbrauchsbericht stellt "massives Versagen" fest: Zahlen und Reaktionen« @ https://de.catholicnewsagency.com/story/australischer-missbrauchsbericht-stellt-massives-versagen-fest-2668 (15.12.2017 – CNA in Deutsch)

      Eine hochangesehene deutsche Unterstützerin hat mir den diesbezüglichen deutschsprachigen Medienbericht aus Österreich beschafft !! – Ich danke ihr für alle denen dies helfen mag.


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