BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

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      BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

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      Standort:
      Berlin-WEST, Berlin-Schlachtensee, Jugendhof-Schlachtensee
      auch bekannt als
      WEST-Berlin, Berlin-Zehlendorf, Jugendhof-Zehlendorf
      Benschallee Ecke Potsdamer Chaussee;
      Benschallee 2-4
      Potsdamer Chaussee 87-91

      Damals größte Fürsorgeerziehung-Einrichtung in WEST-BERLIN überhaupt! –
      Staatliche Einrichtung für „schwererziehbare Jugendliche“ zwischen 14 und 21 Jahren!
      Für „Fürsorgezöglinge“ oder der „Freiwillige Erziehungshilfe“ unterstehende junge Burschen!

      Ich selbst war hier in 1961 und noch einmal kurz in 1964 bevor meiner Auswanderung nach Australien im Alter von 17 Jahren und 9 Monaten (am 22.03.1964) um mich dort meinen Eltern, die schon in 1962 ausgewandert waren, anzuschließen.

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

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      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee ( für die -ganz- bösen Buben ! )

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      „Schließlich gab die amerikanische Militärregierung dem Druck nach und richtete im Januar 1946 in den Baracken an der Potsdamer Chaussee 87-91 das [ Displaced Persons ] DP-Lager Düppel-Center/Schlachtensee [] ein.“
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      QUELLE: (auf Seite 14) @ http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/geschichte/handreichungen-sek2/hr-s2-juden.pdf ( ingesamt 29 Seiten )

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      „Einige Baracken von Düppel wurden zu Flüchtlings-Notwohnungen und eine Baracke zu einem Aufnahmeheim für Obdachlose umgebaut. Im März 1950 zog der „Jugendhoffür schwer erziehbare männliche Jugendliche nach Düppel [ bzw. Berlin-Schlachtensee ]. Seit 1973 sind auf dem Gelände des ehemaligen [ Displaced Persons’ Center, bzw. Jugendhofs ] DP-Lagers ein Jugendausbildungszentrum und mehrere Wohnhäuser untergebracht. Die letzten Holzbaracken wurden erst 1977/78 abgerissen.“
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      QUELLE: (auf Seite 17) @ http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/geschichte/handreichungen-sek2/hr-s2-juden.pdf ( ingesamt 29 Seiten )

      Von meinen eigenen Erinnerungen ausgehend:
      Haupteingang zum »Jugendhof« war damals nur kurz um die Ecke von der Potsdamer Chausee: Benschallee 2-4 [ heute Lissabonallee ]; am Ende der Benschallee der S-Bahnhof Düppel-Kleinmachnow (im Westen Berlins), direkt an der Stadtgrenze Berlins; Zonengrenze; und dort war auch bis zum 13.08.1961 ein Grenzübergang, der dann aber permanent abgeriegelt wurde; auf der anderen Seite des Stacheldrahtzauns / der Mauer die DDR, bzw. Brandenburg. Ein paar Schwarz-Weiß-Fotos des derzeitigen S-Bahnhofs Düppel-Kleinmachnow sind hier zu sehen @ http://berlin.bahninfo.de/1838bahn.htm
      [ Diese damalige „Benschallee“, wo der Eingang zum »Jugendhof« war, ist nicht zu verwechseln mit einer dortigen, nahegelegenen, heutigen „Benschallee“ und dem Verlauf dieser heutigen „Benschallee“ !!! ]

      Es müssen doch während der 1950er Jahre, der 1960er Jahre und der 1970er Jahre (ganz genau zwischen 1950 und 1977) insgesamt mehrere zehntausendFürsorgezöglinge“ / „Heimerziehungszöglingeden »Jugendhof« in Berlin-WEST durchlaufen haben. Es haben sich bisher aber – wenn man alle öffentlich zugänglichen Heimkinder-Foren, die je existiert haben, in Betracht zieht – nur ungefähr ein halbes Dutzen dazu bekannt und gemeldet (einschließlich ich selbst).

      Wo sind all die anderen ???

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      BERLIN, Jugendhof-Schlachtensee in Berlin-Zehlendorf, also in WEST-BERLIN

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      Die größte »SENATOR FÜR JUGEND UND SPORT« „Erziehungseinrichtungfür 'böse Buben' in Berlin-WEST, die je existierte (minimum 1950-1977/78), und kaum einer erinnert sich mehr daran.

      Eigentlich die einzig nützliche Stelle wo man etwas Genaueres über den »Jugendhof« in Berlin-WEST im Internet erfahren kann:

      Eine ganze Menge über den damaligen »Jugendhof in Berlin-Schlachtensee« (Hauptstandort) in den Baracken an der Potsdamer Chaussee 87-91 (und seine drei dazugehörigen Außenstellen, ebenso situiert in Berlin-WEST) ist hier zu finden:

      in

      Heimerziehung in Berlin
      WEST 1945-1975 OST 1945-1989
      Annäherungen an ein verdrängtes Kapitel Berliner Geschichte als Grundlage weiterer Aufarbeitung, Broschüre (258 Seiten; 4.28 MB)

      @ http://www.christian-sachse.de/heimerz_bln1.pdf ( Dort mit der FINDE-FUNKTION auf dieser Webseite nach dem Wort "Jugendhof" suchen, und schon fördert es alle Stellen wo im Text über den "Jugendhof" die Rede ist zu Tage )

      Auf Seite 3 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:


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      [ Broschüre ] Redaktion: © Gangway e.V. / v. i. S. d. P. Elvira Berndt
      Druck: Druckhaus Schöneweide GmbH, Berlin
      Vertrieb für den Buchhandel: http://www.bugrim.de
      Privatkunden und Mailorder: http://www.jugendkulturen.de
      ISBN: 978-3-940213-68-6
      Weitere Materialien zum Thema dieses Berichtes werden im Internet unter http://www.heimerziehung-berlin.de zur Verfügung gestellt.
      im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 2011

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      Auf Seite 59 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:

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      Der Jugendhof in den 1950 / 1960er Jahren

      Zum Komplex Jugendhof zählen die Heime Jugendhof Schlachtensee, Tannenhof, Kieferngrund und Ortlerweg. Die originäre Funktion des Jugendhofes besteht hauptsächlich in der (Re)Sozialisierung minderjähriger männlicher Jugendlicher. Diese Aufgabe bezieht ihre Miss-Erfolgschancen aus dem wenig gelingenden Zusammenspiel von äußeren und inneren Strukturen, die diese Unternehmung im Wesentlichen beeinflussen (vgl. u. a. ABHJA 1952, S. 22). Der Jugendhof in Berlin ist ein Heim für „schwer erziehbare“ männliche Minderjährige über 14 Jahre mit einer variierenden Kapazität um die 470 Plätze in den 1950 / 1960er Jahren. Er differenziert sich in vier räumlich voneinander getrennte Standorte:
      (1) Schlachtensee (zentrale Hauptgebäude), (2) Tannenhof, (3) Kieferngrund und (4) Ortlerweg (allesamt Außenstellen).In Tabelle 2 [ auf Seite 60 ] gibt einen feingliedrigen Überblick über die einzelnen Standorte und ihre jeweiligen Spezifika.

      [ Aber auch noch über die 1970er und 1980er Jahre des »Jugenhofes« ist teilweise in dieser Broschüre die Rede. ]

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      Auf Seite 59 dieses 258-seitigen Textes, z.B., ist zu lesen:

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      Der Bericht „Heimerziehung in Berlin“ wurde erstellt durch: die Mitglieder der Berliner Regionalgruppe Ehemaliger Heimkinder,
      interviewt und beim biografischen Schreiben unterstützt durch Daniela Gerstner (Dipl. Sozialpädagogin, Traumaberaterin)

      Armin Emrich
      ehemaliger Heimerzieher, Heimberater und Mitarbeiter der „Aktion 70“ (ehrenamtlich)

      Malte-Friedrich Ebner von Eschenbach
      Promotionsstudent (Dr. phil.) an der Humboldt-Universität zu Berlin

      Prof. Dr. phil. Silke Birgitta Gahleitner
      Professorin für Klinische Psychologie und Sozialarbeit
      an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

      Prof. Dr. rer. pol. Jürgen Gries
      Professor für Soziologie und Sozialarbeitswissenschaft an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

      Prof. Dr. Manfred Kappeler
      Unterstützerkreis Regionalgruppe Ehemaliger Heimkinder
      Professor für Sozialpädagogik (emeritiert)
      an der Technischen Universität Berlin (1989–2005)

      Prof. Dr. Karsten Laudien
      Professor für theologische Ethik an der Evangelischen Hochschule Berlin

      Katharina Loerbroks
      Referentin bundesweite Anlaufstelle Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren / ehem. Infostelle Runder Tisch [Heimerziehung]

      Nils Marvin Ruhl
      Studierender an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

      Dr. Christian Sachse
      Politikwissenschaftler und Theologe, Freier Publizist in Berlin

      Dr. Herbert Scherer
      Lehrbeauftragter an der Evangelischen Hochschule Berlin und der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin

      sowie weitere Unterstützer_innen, die uns ihr Wissen und ihre Erinnerung vermittelt haben.

      Koordination und Lektorat: Elvira Berndt, Geschäftsführerin Gangway e.V. - Straßensozialarbeit in Berlin und stellv. Vorsitzende des Landesjugendhilfeausschusses Berlin

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      Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit; Freiheit bedarf ständiger Wachsamkeit!

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      Die größte »SENATOR FÜR JUGEND UND SPORT« „Erziehungseinrichtungfür 'böse Buben' in Berlin-WEST, die je existierte :

      Hier entstand (und bestand drei und einhalb Jahrzehnte lang) der Jugendhof Schlachtensee in Berlin-WEST :

      DP Camp Schlachtensee - Webblog des Jugendgeschichtsprojekts zum @ http://dpcamp.de/?p=289

      Austellung zum DP Camp Schlachtensee, später »Jugendhof« @ http://dpcamp.de/?p=609


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      [ Berlin (West) ] "The first accomplishment in this connection was the establishment of "Jugendhof", a boys detention home, in November, 1946. By the fall of 1948 the population at the institution had increased from 207 to 300. This, however, should not be judged as an indication of increased delinquency, but, rather, that many boys, formerly committed to institutions in the Soviet Sector, were no longer accepted there and that more commitments were now being made to Jugendhof rather than to prisons."
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      SOURCE / QUELLE: https://archive.org/stream/AFourYearReport/OfficeOfTheMilitaryGovernmentForGermany-Berlin-sector-4YearsReport1945-1949en1949136P.Scan_djvu.txt

      HISTORISCHE FOTOGRAPHIEN ( zur Verfügung gestellt von dem Ehemaligen Heimkind »MARCOPOLO« (Jg. 1946) ) :

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): Sportplatz, Turnhalle und zwei der doppelstöckigen Baracken: Wohnbaracken für die Zöglinge auf der Südseite des Jugendhof-Geländes: „Haus 42“ und „Haus 43“, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img21.dreamies.de/img/184/b/1mqonole6jn.jpg

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): doppelstöckige Holzbarracke: Wohnbarracke für die Zöglinge: „Haus 9“, auf der Nordseite des Jugendhof-Geländes, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img9.dreamies.de/img/441/b/ggubdfomq06.jpg

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): im Vordergrund ein Werkstattgebäude, im Hintergrund das Jugendhof-Küchengebäude, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img29.dreamies.de/img/604/b/sjeldrvi3ga.jpg

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): sichtbar im Hintergrund eine der doppelstöckigen Holzbaracken: Wohnbarracke für die Zöglinge; im Vordergrund wird noch gebaut auf dem Jugendhof-Gelände; in den 1950er Jahren: @ http://img1.dreamies.de/img/885/b/de2irte9r5u.jpg

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): das Haupteingangstor mit Pförtnergebäude: 2-4 Benschallee, Berlin-Zehlendorf, um die 1950er/1960er Jahre: @ http://img29.dreamies.de/img/521/b/c66rzod4aez.jpg

      BERLIN - Jugendhof Schlachtensee (Berlin-Zehlendorf): aufgenommen von Süd-West: drei der doppelstöckigen Holzbaracken: Wohnbaracken für die Zöglinge auf der Nordseite des Jugendhof-Geländes: Wohnbaracken „Haus 12“, „Haus 11“ und (im Hintergrund) „Haus 9“; aufgenommen am 16.09.1952; anzuschauen in folgendem Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/15351-BERLIN-Jugendhof-Schlachtensee/?postID=516280&highlight=Jugendhof#post516280

      Ich habe diese Fotos jetzt hier mal so aufgeführt, damit sich diese mit den dazugehörigen Erklärungen etwas besser über die verschiedenen Suchmaschienen verbreiten und zukünftig für jeden besser und leichter im Internet zu finden sind.

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