Entschädigung "Ost"

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      norda schrieb:

      Fest steht allerdings das an diesen Tag nichts für uns wichtiges besprochen werden wird .Die Hauptsche darin besteht das die Regierung nach außen so tut als würden Sie uns anhören .lg. Norda

      Wenn das so ist, dann würde ich diese Veranstaltung absagen mit einem entsprechenden Begründungsschreiben. Das macht allerdings nur Sinn, wenn das alle Teilnehmer (geladenen ehemaligen Heimkinder) der Veranstaltung so tun würden.

      Vielleicht wäre es auch möglich ganz klare Bedingungen bzw. Vorschläge vorzutragen, bei denen man denkt, dass sich Ehemalige entschädigt fühlen können. Normalerweise ist es ja so, wenn jemand entschädigt werden soll, dann muss der der entschädigt werden soll sich nicht mit irgendwas begnügen oder sich was vorsetzen lassen. Die Bedingungen sollte dann der zu Entschädigende stellen können. Fällt die Entschädigung natürich nicht so aus dass man sich entschädigt fühlen kann, dann ist es doch logisch, dass immer weiter Unzufriedenheit herrscht und dementsprechend von den Ehemaligen auch weiter gemosert wird.

      Dieses ganze Szenario mit Beratungsstellen etc. ist ein enormer Kostenfaktor, den man eigentlich umgehen kann, indem man unbürokratisch entschädigt. Das Leid selbst haben die Politiker doch nun größtenteils offen erkannt und zugegeben. Warum jetzt also noch ewig rumlamentieren?

      Wäre eine einheitliche gesetzliche Regelung wie z.B. beim Kindergeld nicht einfacher und auch kostengünstiger? Antrag stellen, Daten rein, ein Beleg dazu und fertig wäre der Antrag. Leicht auszufüllen, leicht zu bearbeiten und würde die Kosten von Beratungsstellen senken, wenn nicht sogar überflüssig machen.

      Was soll denn überhaupt beraten werden ......?
      Was möchte man den Betroffenen denn jetzt oftmals über 20 Jahre nach Entlassung noch raten? Wie man nicht in den Jugendwerkhof/Heim etc. gekommen wäre???????
      Diese Pflicht hätten Jugendämter damals gehabt .......... heute wo das Leid geschehen ist, da gibt es nichts mehr zu beraten ....... da gilt es diesen Schaden zu beseitigen und zwar so, dass sich die Geschädigten damit einverstanden erklären können.
      Auch Anträge kann man so gestalten, dass jeder die ausfüllen kann ohne heute erneut Beratungsstellen betteln zu müssen dies ordnungsgemäß auszufüllen und damit wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass man dies nicht kann, weil damals wichtige Bildung in den Einrichtungen vorenthalten worden ist.

      LG Ines
      8o Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant 8o

      sazeni schrieb:

      Maik schrieb:




      Etwa 2000 Euro pro Arbeitsjahr in einem ehemaligen Jugendwerkhof für Jugendliche über 14 Jahren wurden veranschlagt. Bislang haben sich rund 500 ehemalige Heimkinder bei der zentralen Thüringer Anlaufstelle gemeldet.
      Quelle:

      Ich möchte ja nicht mosern und auch nicht Korinthen kacken ........... aber 2000 € / 12 Monate = 200 € pro Monat .......... jede Putzfrau in der ehemaligen DDR hatte einen höheren Verdienst ........ und musste keine Schichten arbeiten.

      Soll damit dann alles abgehakt sein????????


      2000 : 12= 200??? 2000:10 =200 also sind 2000:12=166,6 periode 6
      sorry Leute aber wenigstens die Rechnung sollte stimmen

      Hallo Sazeni

      leider sehe ich das erst jetzt. Dieses Zitat, inklusive Rechnungsüberschlag im Kopf, stammt von mir. Also ein Freudscher Fehler meinerseits und nicht vom Maik, sondern von ihm schnell so übernommen. Dafür kann er ja dann nicht wenn die Rechnung nicht stimmt.

      Und ja Du hast Recht ......... 2000 / 12 = 166,66 Periode 6. Mit Taschenrechner wäre ich auch auf das (Dein) Ergebnis gekommen ...... so aber Pie mal Daumen grob überschlagen habe ich eben 200 € geschrieben.
      Du mögest mir meinen Freudschen Fehler verzeihen und beim nächsten Korinthenkacken Deinerseits bedenken, dass Periode ein Substantiv ist und somit großgeschrieben wird. Also wenn Du schon Korinthen kackst - dann bitte auch richtig. Ich habe nichts dagegen, wenn jemand Fehler macht. Die mache ich auch. Aber wenn jemand daher kommt und Fehler in Postings vorzeigen will - während er selbst welche drin hat ........ dann reagier ich allergisch.

      Aber unabhängig davon ob nun 166,67 € (kaufmännisch aufgerundet) oder 200 € ........... als Entschädigungssumme kann man das wohl kaum akzeptieren ......... und nur darum ging es mir in diesem Zitat.

      LG Ines
      8o Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant 8o
      Wer soll eigentlich alles "entschädigt" werden? Jugendwerkhöfe? Spezialkinderheime? Normalkinderheime? Alle drei Heimarten? Ist bis jetzt auch alles offen!
      Werden wochenlange Aufenthalte in vergitterten Durchgangsheimen berücksichtigt?
      Ich denke man wird hier das gleiche durchziehen wie mit den Westheimkindern. Nur Sachleistungen, Anträge werden nur bei Bedürftigkeit bewilligt.

      Faceless schrieb:

      Wer soll eigentlich alles "entschädigt" werden? Jugendwerkhöfe? Spezialkinderheime? Normalkinderheime? Alle drei Heimarten? Ist bis jetzt auch alles offen!
      Werden wochenlange Aufenthalte in vergitterten Durchgangsheimen berücksichtigt?

      Im Urteil von 2009 BVG hiess es: "Einrichtungen der Jugendhilfe der ehemaligen DDR...."
      Also müsste rein theoretisch alles da rein zählen (Säuglingsheime, Kinderheime, Kombinat der Sonderheime, Durchgangsheime, Spezialkinderheime, Jugendwerkhöfe)

      Faceless schrieb:

      Ich denke man wird hier das gleiche durchziehen wie mit den Westheimkindern. Nur Sachleistungen, Anträge werden nur bei Bedürftigkeit bewilligt.

      Das Gefühl habe ich auch ........ getreu dem Motto: "Was bei den West- Heimkindern gelang müsste doch auch bei den Ost- Heimkindern gelingen".

      Anträge bei Bedürftigkeit .......... auch das kann ich persönlich so nicht gutheissen.
      Wenn man in dieser Einrichtung war - dann sollte gefälligst auch entschädigt werden ohne dabei schon wieder rüber zu schielen, ob der Ehemalige bedürftig ist oder nicht.
      Fakt ist doch: hier ist ein Schaden angerichtet worden und den gilt es zu entschaden und zwar mit Entschädigung womit sich der Geschädigte entschädigt fühlen kann.
      Was heisst bei denen überhaupt bedürftig? Wie darf ich mir das vorstellen? Muss man sein Jahreseinkommen auf den Tisch packen, Haus und Hof angeben etc.?
      Heute nachdem man in den Einrichtungen war, spielt es doch gar keine Rolle mehr ob man bedürftig ist oder eben nicht ......... denn selbst eine Nichtbedürftigkeit macht die Zeit in den Einrichtungen bzw. Einweisungen in die Einrichtungen ja nicht ungeschehen. Darum finde ich den Hokuspokus mit der Bedürftigkeitsprüfung gelinde gesagt eine Frechheit und bin der Meinung dass jeder Insasse ein Recht auf Entschädigung hat.

      Sollen Häuslebesitzer, Gehaltsempfänger etc. heute auf die Tour bestraft werden, dass sie nicht vollends am Boden liegen und eben nicht finanziell bedürftig sind, sich aufgerafft und was geschaffen haben?

      Also so ganz geht mir deren Geschwafel von Bedürftigkeit nicht in den Kopf.

      Das Geeier mit den Akten finde ich auch Stuss. Die Akten sind von Täter bzw. Mittätern geschrieben. Welcher Wahrheitsgehalt wird da eigentlich erwartet?
      Einerseits wird davon gesprochen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war ........ andererseits behandelt man die Akten aus der Zeit und dem Unrechtsstaat wie Rechtsakten. Dann stehen dort bei einigen Dinge drin die nichtmal belegt sind, Dinge von denen manche Ehemalige nach zig Jahren zum ersten Mal lesen. Behandelt werden diese Dinge aber wie belegte bewiesene Tatsachen und fallen den Ehemaligen heute beim Versuch der Rehabilitation auf die Füsse.
      Auch hier gilt komischerweise nicht: "Im zweifel für den Angeklagten. Solange die Schuld nicht eindeutig bewiesen ist - ist man nicht schuldig."
      Eine Beweislastumkehr wird scheinbar strikt abgelehnt .......... man wird sicherlich wissen warum.
      Lauter so Dinger ....... sowas muss man nicht verstehen.

      LG Ines
      8o Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant 8o
      Nochmal was zum Thema Rehabilitierungsanträge:
      Ich hatte vor ein paar Wochen ein dreistündiges Gespräch mit Frau Morawe in Potsdam. Von ihr habe ich u.a. erfahren, dass Rehabilitierungsanträge von ehemaligen JWH-Insassen von thüringischen Gerichten positiv entschieden wurden, und zwar ohne Rücksichtnahme auf den Einweisungsgrund.
      Dass diese aktuelle Meldung nun ausgerechnet aus Thüringen kommt, wundert mich irgendwie nicht.

      Faceless schrieb:

      Von ihr habe ich u.a. erfahren, dass Rehabilitierungsanträge von ehemaligen JWH-Insassen von thüringischen Gerichten positiv entschieden wurden, und zwar ohne Rücksichtnahme auf den Einweisungsgrund.

      Naja so einfach war das auch nicht. Ich glaube der Udo war das, der hat da schon ganz schön rudern müssen und bei dem war das eindeutig politisch ....... also aus Akten wohl schon klar erlesbar. Trotzdem wurde er mehrfach erst abgelehnt bevor er dann doch rehabilitiert worden ist.

      Ich habe auch schon von einigen Fällen gehört, wo es wohl recht schnell ging ......... und dann widerum von Fällen, wo schon massiv Kampf angesagt war und leider auch Ablehnungen. Derzeit kenne ich eigentlich mehr Ablehnungen wie Rehabilitationen in Sachen "normale" Heime/Jugendwerkhöfe.

      LG Ines
      8o Was nicht umstritten ist - ist nicht sonderlich interessant 8o

      Offener Forderungskatalog zur Entschädigungsfindung Heimerziehung Ost des LV Heimerziehung Ost MV



      1. Eine umfassene Aufarbeitung des Systems der Jugendhilfe in der DDR.
      - Förderung der wissenschaftlichen Forschung
      - Förderung von Projekten der politischen Bildung und Aufarbeitung
      - Klärung ungeklärter Todesfälle und Selbsttötungen in den Einrichtungen der
      Jugendhilfe der DDR

      2. Die Zustände in den Spezialkinderheimen* und Jugendwerkhöfen und die dortige Behandlung der Kinder und Jugendlichen waren nicht hinzunehmende Verletzungen der Würde und der Gesundheit eines jeden Menschen. Daher ist die ausdrückliche Benennung von Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit unabdingbar. Für Betroffene, die in Spezialkinderheimen* und Jugendwerkhöfen untergebracht waren, entfällt die Prüfung der Einweisungsgründe bei gerichtlichen Rehabilitierungsverfahren.
      - Schaffung einer Durchführungsverordnung zum StrRehaG, welche eine
      Einzelfallprüfung der Rehabilitierung nach § 2 StrRehaG für Betroffene, die in
      Spezialkinderheimen* und Jugendwerkhöfen untergebracht waren, entfallen lässt
      und die Beweislast umkehrt

      3. Erleichterung der Akteneinsicht für Betroffene.
      - in den Jugendämtern, Einrichtungen der LStU und BstU und bei den Gericht dürfen
      keine ehemaligen „Täter“ den Betroffenen als Ansprechpartner gegenüberstehen

      4. Aufarbeitung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen (organischen oder psychischen) Folgen der Heimerziehungspraxis.

      5. Anlaufstellen für Betroffene schaffen, die bei der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit den Betroffenen tatkräftig und kostenlos zur Seite stehen.
      - diese Stellen sind mit fachkundigen, möglichst auch Betroffenen Personen zu
      besetzen und nicht als Abschiebestelle für übriggebliebene Beamte oder Politiker
      dienen

      6. Erreichen einer auch finanziellen Entschädigungslösung für Betroffene.
      - neben Aufarbeitung und Therapie muss es auch eine finanzielle Entschädigung für
      Betroffene geben. Anzustreben ist eine Opferrente für alle Betroffenen, die in
      Spezialkinderheimen* und Jugendwerkhöfen untergebracht waren

      7. Aufbau eines Netzwerkes und Vermittlung von psychologischen, sozialen oder seelsorgerischen Beratungsangeboten an ehemalige Heimkinder bei Bedarf.
      - Jeder Betroffene hat freie Arzt- und Therapeutenwahl.
      - Die Versorgung mit geschulten Traumatherapeuten ist auszubauen.
      - Es ist der für den Einzelfall bestmögliche Therapeut, die bestmögliche ambulante,
      teilstationäre bzw. stationäre Einrichtung zu genehmigen. Nicht Fahrtkosten
      sondern das persönliche Trauma bestimmen die Art und Ausgestaltung der
      Therapie.
      - Es gibt keine Fallstundenbegrenzung bei Therapien. Viele Betroffene haben
      teilweise Jahrzehnte geschwiegen, da kann man nicht erwarten, dass der
      Betroffene sich sofort öffnen kann und nach 35 Behandlungen, das gefestigte
      Trauma sich aufgelöst hat

      8. Beratung von politischen Entscheidungsträgern im gesetzgeberischen Prozess.

      9. Umfassende Öffentlichkeitsarbeit, um die Stigmata, die bis heute durch einen Aufenthalt in Spezialkinderheimen* und Jugendwerkhöfen bestehen, abzubauen.

      Z1. Es ist eine bundesunmittelbare Stiftungen zu schaffen!

      Z2. Zur geplanten Entschädigung ist ein Gesetz zu verabschieden, nicht nur eine Verwaltungsvereinbarung zu schließen!

      Z3. Es darf keine, wie auch formulierte Verzichtserklärung gefordert werden!

      Z4. Die ausdrückliche Benennung von Menschenrechtsverletzungen und Zwangsarbeit ist unabdingbar.

      Z5. Schaffung einer expliziten Duchführungsverordnung zum StrRehaG
      (insbesondere § 2), welche eine Beweislastumkehr für Betroffene aus Spezialkinderheimen, Sonderheimen, Sonderschulheimen, Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfen
      festschreibt.

      Z6. Ein öffentliches politisches Benennen des an den Kindern und Jugendlichen begangenen Unrechts in den Spezialkinderheimen, Sonderheimen, Sonderschulheimen,
      Durchgangsheimen und Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR durch die Bundesregierung muss erfolgen.

      Quelle : LV Heimerziehung Ost Verein

      Vertreter ostdeutscher Heimkinder fühlen sich ausgegrenzt

      Die Vertreter ehemaliger ostdeutscher Heimkinder fühlen sich von der Erarbeitung der Entschädigungsregelungen für sie ausgegrenzt. In einem Offenen Brief an die vom Bundesinnenministerium eingerichtete Arbeitsgruppe Heimerziehung Ost kritisierten sie am Mittwoch, dass sie bisher von dieser Arbeitsgruppe weder eingeladen noch angehört worden seien. "Die seit Anfang Januar 2012 vorliegenden Expertisen wurden uns nicht zur Verfügung gestellt. Auch sind wir aus den Beratungen der AG ausgeschlossen", heißt es in dem Brief. Die Arbeitsgruppe wolle jedoch schon am 26. März einen Abschlussbericht vorlegen.
      Der Bundestag hatte im Juli 2011 beschlossen, dass die Entschädigungsregelung für misshandelte Heimkinder aus Westdeutschland auch auf ehemalige Insassen von DDR-Heimen übertragen werden soll. Für westdeutsche Heimkinder wurde ein Fonds in Höhe von 120 Millionen Euro aufgelegt. Ein Betrag für misshandelte ostdeutsche Heimkinder steht noch nicht fest. Darüber soll die Arbeitsgruppe beraten.
      Es könne nicht angehen, dass die Betroffenen selbst an diesen Beratungen nicht teilnehmen dürften, sagte die Sprecherin des Arbeitskreises Betroffener der Heimerziehung der DDR, Isabel Simon, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Der Arbeitskreis habe sieben seiner Mitglieder in die Arbeitsgruppe des Bundes delegieren wollen. Das sei abgelehnt worden. Die ehemaligen ostdeutschen Heimkinder forderten dies aber weiterhin.
      Quelle: moz moz.de/nachrichten/deutschland…l-ansicht/dg/0/1/1010445/

      wundert mich, da Kerstin Kuzia doch angeblich so gute Verbindungen hat und da stößt sie und der Arbeitskreis - ABH-DDR - an Grenzen ;(
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      Gestern ist vorbei - Morgen kommt erst


      DDR-Heimkinder fordern Gesetznovellierung für Entschädigungen

      Betroffene der DDR-Heimerziehung haben sich für eine Novellierung des Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetzes ausgesprochen. Das Teilgesetz des SED-Unrechtsbereinigungsgesetzes müsste zugunsten ehemaliger Heimkinder, die unter der restriktiven Erziehung in Heimen und Jugendwerkhöfen gelitten haben, bestmöglich ausgeschöpft werden, erklärte der Arbeitskreis Betroffener der Heimerziehung der DDR zum Abschluss einer Tagung am Montag in Berlin.
      Nach dem SED-Unrechtsbereinigungsgesetz stehen unter bestimmten Voraussetzungen auch Opfern der DDR-Heimerziehung Hilfen zu. Betroffene beklagen jedoch, dass diese Hilfen kaum zu erreichen sind, unter anderem, weil zu viele Nachweise erbracht werden müssten.
      Für die Antragstellung fordert der Arbeitskreis ehrenamtliche Personen des Vertrauens, die von den Betroffenen selbst gewählt werden sollen.
      Anlauf- und Beratungsstellen, die für die Opfer der Heimerziehung in der frühen Bundesrepublik bereits teilweise eingerichtet wurden, lehnen die Betroffenen aus den DDR-Heimen ab. Sie sprechen sich indes für die Schaffung einer Stiftung aus. . weiter lesen
      Quelle: kirche-mv kirche-mv.de/DDR-Heimkinder.20758.0.html

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      Neue Anlaufstelle für DDR-Heimkinder in Vorbereitung

      Quelle: landesbeauftragter.de/aktuelle…d208773daf5c2d6ecc068980d


      Über die Bilanz ihrer Arbeit im letzten Jahr informierte die Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Marita Pagels-Heineking bei einem Pressetermin in Schwerin.
      Wie schon in den Jahren zuvor, wurden auch 2011 die Dienstleistungen der Landesbeauftragten verstärkt in Anspruch genommen. Auch die Anfragen von Medien und Forschern haben im letzten Jahr zugenommen. Von wachsender Bedeutung werden auch immer mehr die Beratungsanfragen von Parlamenten in den Kreisen, kreisfreien Städten und Gemeinden.
      Quelle: landesbeauftragter.de/fileadmi…R-Heimkinder_15032012.pdf

      DDR-Heimkinder ........... Ab Juli Anlaufstelle in Schwerin
      Ehemalige DDR-Heimkinder sollen ab Juli bei der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Schwerin eine Anlaufstelle haben. Sie sei Ansprechpartner für Insassen von DDR-Jugendwerkhöfen und Spezialkinderheimen, aber auch für Bewohner normaler Kinderheime, denen Unrecht geschehen sei, sagte die Landesbeauftragte Marita Pagels-Heineking am Donnerstag in Schwerin.
      Sie kündigte an, dass für die ehemaligen DDR-Heimkinder eine ähnliche Lösung angestrebt werde wie für die früheren Heimkinder im Westen. Für diese sei ein 120 Millionen Euro umfassender Fonds eingerichtet worden, aus dem rentenrechtliche und gesundheitliche Folgeschäden gemildert werden soll. Für erlittenes Systemunrecht in Jugendwerkhöfen und Spezialheimen hofft Pagels-Heineking auf eine Entschädigung nach dem Rehabilitationsgesetz.
      Quelle: nordkurier.de/cmlink/nordkurie…elle-in-schwerin-1.402975

      Auch lesen:
      landesbeauftragter.de/beratung/ddr-heimerziehung/
      dokumentation.landtag-mv.de/Pa…0F53136F4022743C6912C.pdf
      die-mark-online.de/details/dg/0/1/1006000/
      die-mark-online.de/details/dg/0/1/1010445/
      die-mark-online.de/kommentare/mc/1005556/1529/1/

      ;( Die lernen es nicht - im "Osten" wird genauso versucht wie im "Westen" die Ehemaligen wieder über den Tisch ziehen :cursing:
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      Der Dunkelzellentrakt des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau. Mit einem 40 Millionen Euro-Hilfsfonds wollen die ostdeutschen Länder und der Bund ehemalige DDR-Heimkinder entschädigen.

      Quelle

      Der Zusammenhang passt ganz und garnicht und zeigt, mit welcher Unkenntnis Journalisten an die Sache rangehen. Man könnte auch Desinteresse vermuten.
      Torgauer Insassen werden ohne Einzelprüfung auf Antrag rehabilitiert.
      Faceless, daß darfst alles nisch so ernst nehmen was die schreiben - das Bild z.B. wurde doch nur plakativ eingesetzt - wenn die sich die Mühe machen würden, könnten sie von fast jedem Heim und JWH so ein Bild einsetzen aber irgendwie muss es im Torgau sein ;(
      und ausserdem ist es schon fast lachhaft, daß die immer wieder von "Entschädigung" zu sprechen :cursing:
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